Rencontres franco-anglaises: Französischlerner der 6c nehmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil

Die Französisch-Lerner der Klasse 6c haben dieses Jahr im Rahmen des Französisch-Unterrichts am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Unterstützt und gefördert wird der Wettbewerb u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Kultusministerkonferenz der Länder. In der Kategorie Team Schule geht es um eine kreative und etwas andere Art, eine Fremdsprache zu lernen und anzuwenden.

Die Klasse 6c war gleich mit Feuereifer bei diesem Projekt dabei und die Ideen sprudelten nur so beim ersten Brainstorming. Es galt, diese zu ordnen und in ein rundes Gesamtkonzept zu bringen. Herausgekommen ist ein mehrsprachiges Produkt unter dem Titel „Rencontres franco-anglaises“. Es handelt sich dabei um Szenen interkultureller Begegnungen, die die Schülerinnen und Schüler in vier Videos mit einem Augenzwinkern dargestellt haben. Grundlage war das Französische, gemischt mit Englisch, denn die Grundidee, auf die sich die zwölf Französisch-Lerner sehr schnell geeinigt hatten, war, dass englische Schüler in Paris auf ihre französischen corres (Austauschpartner) treffen und die Schülergruppen Situationen erleben, die auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen hinweisen, sogenannte critical incidents. Die Szenen, die sich die Schüler ausgedacht hatten, waren: Begrüßung am Flughafen, Das Alphabet im Musikunterricht, Shopping auf den Champs-Élysées und Sportunterricht mit teatime. So zeigen die Schüler beispielsweise, wie mit einfachen Mitteln und Musik ganz schnell die Lust auf eine fremde Sprache geweckt und der Zusammenhalt zwischen den englischen und französischen Schülern gestärkt wird. Beim Fußballtraining führen die Engländer die französischen Schüler in die teatime ein – ein Ritual, das die Franzosen gerne übernehmen. Die Schüler haben durch das Projekt nicht nur den kreativen Umgang mit der französischen Sprache trainiert und ihre Schauspielfähigkeiten anwenden und ausbauen können, sondern auch ihre soziale und interkulturelle Kompetenz gestärkt. Wir hoffen nun alle, dass wir auch die Jury mit unserem Eifer und unserer Kreativität überzeugen können!

Oliver aus der 6c schreibt Folgendes zum Projekt:

„Wir (die Französisch-Lerner der Klasse 6c) haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mitgemacht. Als erstes gingen wir in verschiedene Gruppen zusammen, um Ideen zu sammeln. Danach schrieben wir einen Dialog. In den nächsten Stunden ging es aber ans Eingemachte! Wir drehten die ersten Szenen. Am Anfang gab es zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten, aber wir haben es trotzdem geschafft. Dann waren alle Szenen im Kasten! Diese mussten aber noch geschnitten werden! Am Ende entstand ein schöner Kurzfilm. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn wir so etwas irgendwann noch einmal machen dürfen!“

Präventionsprojekt „Zammgrauft“ – von Antigewalt bis Zivilcourage

Das neue Jahr startete für unsere drei siebten Klassen mit dem beliebten „Zammgrauft“-Projekt in Zusammenarbeit mit der Jugendbeamtin der Polizeiinspektion Ismaning. Jeweils zwei Schultage lang trafen sich die Klassen, um in zahlreichen Übungen und Spielen den Themen Meinungsäußerung, Ausgrenzung, Mobbing, Gewalt und Zivilcourage auf den Grund zu gehen. Die Polizistin Frau Baier vermittelte dabei einige hilfreiche Tipps zur richtigen Verhaltensweise in Gefahrensituationen in der Öffentlichkeit.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Klassengemeinschaft. Die Jugendlichen diskutierten darüber, was eine gute und angenehme Gemeinschaft in der Klasse ausmacht, in der jede und jeder einzelne sich wohlfühlt und einen Teil dazu beiträgt. Und fast alle Schülerinnen und Schüler (sowie übrigens auch Frau Baier und Frau Wollny) fassten Mut und nutzten die einmalige Gelegenheit, sich rückwärts von einem Tisch fallen zu lassen und von acht Mitschüler*innen sicher aufgefangen zu werden. Wie auch schon im letzten Schuljahr war das Projekt aus unserer Sicht ein voller Erfolg!

SMV Tafel-Aktion

Auch in diesem Jahr organisierte die SMV eine Spendenaktion für den Ismaninger Tisch. Die Schülerschaft legte großen Wert darauf, besonders in der Weihnachtszeit nicht nur an Konsum, sondern auch an Familien, denen es nicht so gut geht, zu denken. Dabei wurden über die ganze Adventszeit haltbare Lebensmittel sowie Hygiene- und Kosmetikprodukte gesammelt, die durch den Ismaninger Tisch an bedürftige Familien weitergegeben werden. Besonders bedanken möchte sich die SMV an dieser Stelle auch bei der sehr großzügigen Elternschaft, die am Weihnachtsmarkt des isgys, noch zahlreiche Spenden beisteuerten.

Am 21.12.2018 überbrachten die Schülersprecher/innen zusammen mit ihrer Verbindungslehrerin Frau Schiller die gesammelten Spenden an den Ismaninger Tisch.

Springende Herzen im Sportunterricht – ein Seilspring-Projekt

In den letzten 4 Wochen sprangen die Herzen der Mädchen der 6. Klassen. Denn diese nahmen im Sportunterricht am „Skipping Hearts Champion“ – Projekt der deutschen Herzstiftung teil.
Neben theoretischen Inhalten, z.B. über die Auswirkungen von Seilspringen auf das Herz-Kreislauf-System, erlernten und trainierten die Schülerinnen diverse Einzel-Tricksprünge (z.B. Hampelmann, Criss Cross) und wetteiferten gemeinsam im langen Seil.

Den Höhepunkt des Projekts stellte der Abschlusswettkampf, der in 3er-Gruppen absolviert wurde und die Disziplinen Geschwindigkeit, Synchronisation und Koordination umfasste, dar.

Großes Kompliment an die Schülerinnen für die große Ausdauer und Motivation beim Rope-Skipping!

Die Schul-Shirts sind da!!!

Du gehörst zur isgy-Familie? Dann kannst du das jetzt auch auf deinem T-Shirt, deinem Hoodie, deiner Jacke, deinem Turnbeutel oder deiner Tasche deutlich machen! Denn unsere Schulshirts stehen in den Startlöchern.

Vom 17.09-21.09.2019 kannst du die verschiedenen Modelle in der Schule probieren und bestellen. Alle näheren Informationen findet ihr in der Schule aushängen.

Comicprojekt der 5. Klassen – heuer im Jahresbericht ausgesetzt!

In den vergangenen zwei Schuljahren wurde – damals noch im Jahresbericht des WHG – jeweils ein dreiseitiges Comic der 5. Klässler mit Gastauftritten von Lehrern, Sekretärin und älteren Schülern veröffentlicht. Das neue strenge Format des Jahresberichts lässt kein Comic zu.

Die Comicprojekte wurden nach Ideen der Schüler überwiegend in Pausen oder Vertretungsstunden erarbeitet. Die Inhalte der Textblasen stammen oft vom jeweiligen Schüler selbst, der abgebildet ist – so wie in diesem Fall (s. aktuelles Bild oben aus der Klasse 5D).

Beim ersten Comic wurde der Text im Rahmen Lehrplans im Deutschunterricht mit Fr. Stühler erstellt. Hier nun eine Unterhaltung von Jugendlichen der 7. Jahrgangsstufe, wie man sie im Gang des neuen Gymnasiums Ismaning aufschnappen kann.

Aylin: „Warum gab es überhaupt die Comics?“

Quirin: „Damit man sich die Container besser vorstellen konnte!“

Vroni: „Stimmt, die WHG-ler waren ja nie in den Containern“

Larissa: „ Heisst das Skelett aus NuT eigentlich immer noch Karl-Heinz?“

Fr. Wagner: „Nein, jede Klasse hat mittlerweile einen eigenen Namen dafür!“

Anina: „Colin, warum warst Du eigentlich damals in der fünften bei unserem Abzählreim dabei?“ (Anmerkung: 1, 2, 3, 4 – dieses Spiel gewinnen wir –  5, 6, 7, 8 –  die Jungs, die werden platt gemacht!).

Colin: „Ich mag kein Fußball!“

Sebastian: „Wir sind immer noch nicht platt – ihr habt euer Versprechen nicht gehalten!“

Tanja: „ Im zweiten Jahr ging es um den Umzug und wir versuchten als 6F mit Helmen auf und Pickeln in der Hand die Container abzureissen!“

Victoria: „Es wäre lustig gewesen die Container wirklich abzureissen!“

Colin: „Hättet ihr auch, wenn ich euch nicht gestoppt hätte!“

Amelie: „Ich wäre gerne auf dem Foto gewesen!

Laura: „ Die Container standen noch eine Weile – es war wie zwei Zuhause zu haben – und dann waren sie plötzlich weg!“

Fr. Dr. Haier: „Aber in den alten Comics existiert der Container noch!“

                                                                                                             Klassen 5D, 7A und Fr. Dr. Haier

Spielerisch Respekt lernen am neuen Gymnasium Ismaning! Ein Projekt von Jugendsozialarbeit und Lehrern für eine 6. Klasse.

Spezielle Situationen in einer Klassengemeinschaft erfordern gelegentlich eine maßgeschneiderte Aktion von Jugendsozialarbeitern und Lehrern, denn in der What´s App Gruppe fällt schnell mal eine Beleidigung, das trifft gerade ein Kindergemüt schwer. Aber fragen sich die Kinder auch: „Wie sieht es mit meinem eigenen Verhalten aus? Was weiß ich überhaupt über meine Mitschülerinnen und Mitschüler? Was verdient meine Hochachtung und meinen Respekt? Kann ich an der Mimik des anderen überhaupt ablesen, falls ich ihn oder sie mit meinen Worten verletzte? Wie soll das zukünftige Miteinander mit meinen Freunden aussehen, nicht in 5 Jahren sondern in einem halben Jahr? Was kann ich dafür tun, dass meine Vision für ein besseres Miteinander eintritt?“

Im Sitzkreis geht es los: eine abgewandelte „Reise nach Jerusalem“, denn der Ausrufer muss seinen Sitzplatz durch eine Anordnung ergattern: „alle, die Skifahren, wechseln den Platz!“; „alle, deren Lieblingsfarbe blau ist, wechseln den Platz“! Außer Atem, konzentriert und aufgewärmt wollen die Kinder nach 8 min gar nicht aufhören mit dem Spiel. Weiter geht es mit fünf Fragen: „Was würden Deine Freunde an deinem Verhalten loben?“, „Was finden deine Mutter, dein Vater, deine Großeltern und Geschwister gut an dir?“ usw. Dann erklärt die Sozialarbeiterin Frau Wollny die Spielregeln dazu: „Wir haben euch paarweise zugelost. Bitte führt gegenseitig ein Interview durch und stellt der Gruppe hinterher ein bis zwei gute Eigenschaften von eurem Interviewpartner vor.“ Schon nach 6 min gibt es die Ergebnisse. Für die Lehrerinnen überraschend fällt es erstaunlich eindimensional aus: „er ist zu allen freundlich“; „sie hat gute Schulnoten“; „er setzt sich für seine Freunde ein“; „sie kann gut Skifahren“. Bei den wenigsten tauchen überhaupt zwei unterschiedliche Merkmale auf und öfters ist die genannte Eigenschaft denkungsgleich mit dem persönlichen Teil der Zeugnisbemerkung. Kinder entlarven sofort, wenn ein Lob nicht gerechtfertigt ist und nehmen es dann nicht an – gerade deshalb müssen wir Erwachsenen wohl intensiver über die Kinder nachdenken und öfter echte und fundierte positive Rückmeldungen geben.

Weiter ging es mit einem tollen Spiel sozusagen Mimik erraten: Eine Person erhält auf einem kleinen geheimen Zettel einen Gemütszustand oder einen Gefühlausbruch beschrieben (s. Foto oben) und muss dies pantomimisch zum Ausdruck bringen. Die anderen rufen zu, was sie für richtig halten. Die Sozialarbeiterin Frau Wagner motiviert und lenkt die Zurufergebnisse. Es geht mit einfachen Begriffen los, aber einige Gefühlsregungen sind sehr schwer zu erkennen. Als ein Schüler komplett das Gegenteil ruft, was dargestellt werden soll, sprechen wir über das Verlegenheitslächeln oder -lachen, wenn sich jemand nicht gut behandelt fühlt, aber nicht weiß wie er oder sie reagieren soll. Wir stellen fest, dass es eine ganze Bandbreite von Mimik gibt, mit der unser Gegenüber reagieren kann und lassen auch nicht unerwähnt, wie schlecht es ist über das Internet ohne Mimik (bis auf Emojis) zu kommunizieren.

Frau Wollny spricht dann in einer Meditation von einer Kinderwelt die lebens- und liebenswert ist und tatsächlich kommen alle wunderbar zur Ruhe. Nun versetzen sich die Kinder in Gedanken an das Ende des Schuljahres und schreiben sich selbst einen Brief wie sie sich das Miteinander mit ihren Klassenkameraden vorstellen. Auch dazu werden ein paar Fragen als Anregungen projiziert. Der Inhalt des Briefs ist geheim und die Kinder werden das Schriftstück am Ende des Schuljahres mit dem Zeugnis erhalten. Schließlich macht die Klassenleitung den Kindern klar, dass sich eine solche Zukunft nicht ohne weiteres Zutun ergibt, sondern dass wir selbst handeln müssen. Wir sprechen darüber, dass wenn man selbst durch missgünstiges Verhalten eines anderen getroffen wird, man am besten mit ich-Botschaften das Gegenüber angeht: „Ich bin traurig, wenn ihr mich in der Pause nicht mitspielen lässt! – Wie würdest Du Dich an meiner Stelle fühlen“. Jeder sollte erst einmal mindestens ein positives Feedback bekommen, dass er oder sie sich für Kritik öffnet. Kritik sollte konstruktiv sein: „Ihr zwei Mädchen habt doch gute Analysefähigkeiten: sucht doch einmal gute Dinge über andere Personen, anstatt zu lästern! Würdet ihr euch dann nicht besser fühlen!“ Diese Strategien wurden dann in vier Kleingruppen weiter erarbeitet. Nach dem Schema durfte man auf kleinen Comic-geschmückten Zetteln anderen Mut machen und konstruktive Kritik äußern. Eine Person aus jeder Gruppe hat Ergebnisse an die Klasse zurückgemeldet: „In meiner Gruppe hat ein Kind gesagt, es wolle zukünftig nicht mehr über andere lästern“. Der Unterrichtsblock von drei Schulstunden war im Nuh verflogen – frei geworden war das Zeitfenster vor den Weihnachtsferien durch den Abzug von Lehrkräften für ein Skilager in der Parallelklasse. Daher konnte die Veranstaltung ohne Unterrichtsausfall von dem Sozialarbeiter-Duo Wollny und Wagner zeitweise ergänzt durch bis zu zwei Lehrerinnen, die schon lange in der Klasse unterrichten, durchgeführt werden. Ziemlich bald meldeten Eltern zurück, dass sich der Umgangston auf What´s App tatsächlich zumindest temporär verbessert hat und dort nun deutlich weniger kommuniziert wurde.

Am Ende des Schuljahres hat Frau Wollny noch einmal die Klasse besucht und die Briefe aus der Vergangenheit an die Kinder ausgeteilt. In einem Fall ist sogar alles genauso eingetreten, wie im Brief vor Weihnachten beschrieben. In zehn Fällen ist es ganz anders gekommen – allerdings waren sich alle einig, von wenigen einzelnen Personen abgesehen, hat die Klasse inzwischen eine sehr gute Gemeinschaft. Das zeigt sich schon darin, dass die Schülerinnen und Schüler ganz alleine ein Abschiedsfest zum Halbjahr für ihren ehemaligen Klassensprecher organisiert hatten und gleich noch einmal eines jetzt am Ende des Schuljahres. Auch den Sommerfeststand hat die Klasse alleine auf die Beine gestellt – beachtlich für eine Klasse der 6. Jahrgangsstufe.                                                                                                   Fr. Dr. Haier

Diese maßgeschneiderte Intervention ist eingebunden in einen bunten Strauß von sozialpädagogischen Maßnahmen am Ismaninger Gymnasium, die auch ein offenes Gesprächsangebot in jeder Pause einschließen. Die Kinder der 5. Jahrgangsstufen werden durch kooperative Maßnahmen und Reflektion gestärkt sowie das Programm interkulturelles Lernen. In den 6. Jahrgangsstufen rüttelt eine Einheit über den Umgang mit elektronischen Medien spielerisch aber auch kritisch wach und die 7. Jahrgangsstufe nimmt sowohl am „Zsammgrauft“- als auch am „Aufgeklärt“-Programm teil.

Hochseilgarten „Kletterinsel Fürstenfeldbruck“

Freitagnachmittag,
die meisten gehen ins Wochenende,
aber viele Siebtklässler des Gymnasiums Ismaning haben noch Unterricht.

Am Freitag, den 13.7., fand der Sportunterricht nicht in Ismaning, sondern in Fürstenfeldbruck, nicht in der Sporthalle oder auf dem Sportplatz , sondern in dem Hochseilgarten „Kletterinsel Fürstenfeld“ statt.

Die Schülerinnen und Schüler bewältigten unterschiedliche Hindernisse in bis zu 13m Höhe. Sie kletterten unter anderem über einen Drachen, fuhren mit einem Skateboard und hangelten sich hoch oben an einer Fitnessleiter entlang.

Zudem unterstützten sie sich mit wertvollen Tipps.
Besonders schön zu sehen war, dass die Mutigen die, die einen sehr großen Respekt vor der Höhe hatten, begleiteten, anfeuerten und motivierten.

Nur die 2,5h waren leider viel zu schnell vorbei.

Lauf dich fit – Abschlussevent

Wisst Ihr noch: Kurz vor den Pfingstferien haben wir am „Lauf dich fit!“ – Wettbewerb teilgenommen.  Die Schulen, die in Oberbayern am besten abschnitten, wurden zu einer besonderen Abschlussveranstaltung im Olympiastadion in München eingeladen.

Und wir haben es tatsächlich geschafft! Das Gymnasium Ismaning gehört zu den laufstärksten Schulen in Oberbayern! Deshalb wurden 30 Schülerinnen und Schüler zu diesem Sporttag eingeladen. Diese 30 Plätze wurden unter den Schülern verlost, die eine besonders gute Fairness- und Kooperationsnote hatten oder durch besonderes Engagement im Sportunterricht auffielen.

Am 10.07.2018 ging es dann ab ins Olympiastadion: Dort wurden wir von richtigen Leichtathletikstars begrüßt: So leitete zum Beispiel Tobias Giehl (Deutscher Meister im 400m Hürden) das Aufwärmen für die Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss stellten sich die Schülerinnen und Schüler vielfältigsten Aufgaben. So mussten sie einen Hindernisparcours absolvieren oder sich im Medizinballstoßen messen.

Projekt Lernzirkel Volumen im Mathematikunterricht der 6. Jahrgangsstufe

Helene und Veronika berichten:

„In den Wochen vor den Pfingstferien haben wir ein tolles Projekt gemacht. Im Matheunterricht durften wir einen Lernzirkel zum neuen Thema Volumen durchführen. Unsere Lehrerin hat sich viel Mühe gemacht und lehrreiche Stationen mit vielen Materialien für uns vorbereitet, die wir mit viel Spaß und Freude bearbeitet haben. So konnten wir selbst ausprobieren, wie es ist, auch mal auf eine andere Art zu lernen. Um euch einmal zu zeigen, wie es unsere Klassenkameraden wirklich gefunden haben, haben wir sie einmal in unserer Lernzirkelstunde befragt. Das Ergebnis seht ihr oben in den beiden Grafiken!“

 

Anders, als in den häufig eingesetzten Übungsstationen, auch genannt Übungszirkeln, wird in einem Lernzirkel ein neuer Unterrichtsstoff von jedem Schüler in seinem eigenen Tempo erarbeitet. Zusatzaufgaben mit ergänzenden Übungen stellen sicher, dass die Schnellen sich auch noch weiter beschäftigen können, während andere noch Stationen bearbeiten. Der Vorbereitungsaufwand ist riesig und einige Anweisungen sind anfangs nötig, bis alle wissen wie der Lernzirkel zu durchlaufen ist. Mit einem Partner bastelt man einen Kubikdezimeter und ordnet diese 1 dm3-Würfel in einem Kubikmeter an. Aus einem Maßkrug wird ein Liter in einen Würfel mit 1 dm Kantenlänge gegossen. Kubikzentimeter werden in verschieden große Würfel und Quader sortiert, um sich selbst die Volumenberechnungsformel zu erarbeiten. Für kleine Quaderförmige Vasen wird erst ein Füllstand berechnet und dann entsprechende X ml eingefüllt, um die Rechnung zu überprüfen. Und sogar das Volumen eines seitlich konisch verlaufenden Körpers wird berechnet.

Gerade beim Thema Volumen, weiß man, dass das Vorführen von solchen kleinen Mathematik-Experimenten im Frontalunterricht nicht zum gleich nachhaltigen Lernen führt, wie das Experimentieren mit eigenen Händen. Tatsächlich zeigen uns die neuen bildgebenden Methoden am Gehirn des Menschen, dass ganz andere Hirnregionen aktiviert werden, wenn mit den Händen gearbeitet wird, als beim Zuhören und Zuschauen. Traurig, aber es gibt Menschen mit unglücklichen Hirnverletzungen im Stammhirn, die nur auf altes Wissen von vor dem Unfall zurückgreifen können. Sie können sich absolut nichts Neues mehr merken. Dennoch können diese Menschen beispielsweise das Klavierspielen erlernen. Sie müssen aber jeden Tag erneut erinnert werden, dass sie Klavierspielen können. Übrigens kennen wir alle diesen Effekt aus harmlosen Situationen im Alltag: Sie haben sicherlich schon einmal den Code für den Geldautomaten oder eine Telefonnummer vergessen und können sich absolut nicht mehr erinnern. Allerdings können Sie den Code oder die Telefonnummer nach wie vor eintippen. Um die Nummer jemandem anderen zu sagen, müssen Sie auf einer gedachten, virtuellen Tastatur mit den Fingern wirklich tippen.

                                                                                                                                                                                                                                           Helene und Veronika, 6B mit Fr. Dr. Haier