Gemeinwohl-Ökonomie

Unter diesem Motto betrachten wir die Verantwortungen und die Möglichkeiten, die wir alle haben, dieses Ziel zu erreichen. Was können wir und die Wirtschaft dafür tun, dass es allen gut geht? Wir spielen das Ressourcenspiel, wir lernen Unternehmen kennen, die gemeinwohl-bilanziert sind, also ökologische und soziale Verantwortung übernehmen und wir machen den Selbsttest. Zum Abschluss schauen wir auf unsere Schule und überlegen, was wir konkret verändern können.

Medienschool: Radio & Zeitung – Reinblicken & Durchblicken

Tag 1: Nach einer kurzen thematischen Einführung am Gymnasium Ismaning, geht es mit der S-Bahn ins „SZ-Hochhaus“, der Zentrale des Süddeutschen Verlags. Dort wird den Schüler*innen in einer kurzen Führung dargeboten, wie elektronische und gedruckte Zeitungen hergestellt werden. In dem anschließenden so genannten „Werkstattgespräch“ stellt Lars Langenau, langjähriger SZ- Redakteur und Podcast-Moderator des Nachrichtenformats „Auf den Punkt“, seinen Beruf vor und gewährt aus erster Hand Einblicke in den Alltag eines Journalisten. Darüber hinaus berichtet der erfahrene Journalist und Lehrbeauftragte für Medienethik an der LMU, wie er selbst bei der Recherche von Informationen vorgeht und was ihm dabei wichtig ist. Ein zentrales Thema des Gespräches wird dabei auch sein, anhand welcher Merkmale sich so genannte „Fake News“ erkennen lassen und welchen Nachrichten man vertrauen kann. Herzlich willkommen, sind alle besonders aber diejenigen Schüler*Innen, die sich ernsthaft für das Berufsfeld Medien/Journalismus interessieren und erste Eindrücke gewinnen wollen.

Tag 2: Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Führung bei „Antenne Bayern“. Hierbei wird ihnen ein Einblick in die verschiedenen Bereiche, Abläufe sowie Abteilungen eines Radiosenders gewährt. Dort erhalten sie die Möglichkeit, Einsicht in die Arbeit von Redakteur*innen zu nehmen. Herzlich willkommen, sind alle besonders aber diejenigen Schüler*innen, die sich ernsthaft für das Berufsfeld Medien/Radiojournalismus interessieren und erste Eindrücke gewinnen wollen.

Therapeutische Behandlungen von Essstörungen

Der ANAD e.V. in München setzt sich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren mit dem Thema Essstörungen auseinander und versucht Betroffenen und ihren Freunden und Familien zu helfen. Untergebracht sind die PatientInnen in therapeutischen Wohngruppen, dort lernen sie sich mit den Ursachen ihrer Essstörung auseinanderzusetzen und mit diesen umzugehen, aber auch in der Gemeinschaft wieder einen normalen Umgang und ein gesundes Verhältnis zu Essen und dem eigenen Körper aufzubauen. Bei unserem Besuch werden wir zunächst alles Wichtige über den gemeinnützigen Verein Anad, aber auch das Thema Essstörungen erfahren. Professionelle PädagogInnen und PsycholgInnen werden uns bzw. Euch alle Fragen beantworten. Außerdem dürfen wir uns die Wohngruppen anschauen, und wenn es der Zeitplan zulässt, haben wir hoffentlich auch die Möglichkeit mit einer/m Betroffenen zu sprechen. Wie wir alle wissen, ist das Thema Essstörung heutzutage allgegenwärtig, gleichzeitig bleibt es doch nach wie vor ein Tabuthema. Auch wenn ihr selbst nicht betroffen seid oder durch Fotos auf Instagram & Co ab und zu getriggert werdet, kann es doch sehr wichtig sein eine gewisse Sensibilität dem Thema gegenüber zu entwickeln, um möglicherweise auch FreundInnen oder Bekannten mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Also, schreibt euch ein und kommt mit!

Outdoor-Fitness

Lange Zeit gab es nur wenige Möglichkeiten seine Muskeln zu trainieren. Mehrmals die Woche und stundenlang schwitzten Millionen Menschen in Fitnessstudios. Wie gut, dass es in Ismaning ein gutes Angebot an Outdoor-Sportstätten gibt. Neben diversen Sport-Stationen steht auch ein Calisthenics-Gerät zum Eigengewichttraining zur Verfügung. Dabei können alle wichtigen Muskelgruppen in unterschiedlichen Niveaustufen trainiert werden. Das Beste daran ist: Es ist im Vergleich zum Fitnessstudio vollkommen umsonst. Wichtig ist, dass die Sportinteressierten eine gewisse Grundausdauer mitbringen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter draußen statt, also sollte man entsprechende Sportkleidung besitzen. Neben den sportlichen Aspekten werden aber auch gesundheitliche Werte vermittelt (Pulstracking, Herz- Kreislauf-Erkrankungen, Muskelverletzungen).

Klimafrühstück

Welche Lebensmittel wir im Supermarkt auswählen hat einen Einfluss auf unser Klima. Deshalb schauen wir uns gemeinsam an, welche Lebensmittel für welche Mengen an Treibhausgasen verantwortlich sind, von welchen Faktoren das abhängig ist und wie jeder und jede selbst bewusst einkaufen gehen kann. Dafür gehen wir gemeinsam für unser „Klimafrühstück“ einkaufen, frühstücken und rechnen die Klimabilanz unserer Mahlzeit aus. Gemeinsam suchen wir nach Handlungsoptionen, die uns bei einer klimaschonenden Ernährung helfen, sodass jeder und jede von uns einen bisschen umweltfreundlicher is(s)t. Bitte Einkaufstüten/Taschen Besteck, Schüssel, Becher, Teller mitbringen.

Was kostet das Leben

Nach der Schule? „Reisen, Ausziehen, das Leben genießen!“ Ja, aber was kostet das Leben eigentlich?
Im Rahmen von vier bis sechs Schulstunden versuchen die Schüler*Innen genau diese Frage zu beantworten. Eigenständig finden sie heraus, wie hoch die Lebenserhaltungskosten (und „Luxuskosten“) im Raum München pro Monat für eine Person sind. Hierzu kauft die Gruppe voraussichtlich einen Wocheneinkauf für eine Person in einem Supermarkt Ismanings ein und recherchiert anschließend selbstständig im Computerraum/Tablets der Schule, welche Kosten auf die/den Einzelnen/ zukommen, wenn man denn erst einmal von zu Hause ausgezogen ist. In Teams tragen die Jugendlichen schließlich ihre Ergebnisse zu unter anderem folgenden Themen zusammen:
Was kosten mich Wohnung, Einrichtungsgegenstände (Ist Ikea wirklich so günstig?), Handyvertrag, Versicherungen, mögliche Reparaturkosten, Auto, Internet, Hobbys, Reisen und Vergnügungen?

Was ihr für das Projekt benötigt? Interesse am Leben. Den Willen, irgendwann einmal selbstständig sein zu wollen. Dicke und dünne Stifte. Einen Regenschirm bei schlechtem Wetter (wir laufen zum Supermarkt) und Brotzeit und Trinken für den Vormittag.

Geocaching in Ismaning

Die Beute aus einer mysteriösen Diebesserie muss wieder gefunden werden! In kleinen Gruppen schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Detektiven und lösen mit GPS, Schwarzlicht, Spiegeln, Magneten und allerhand weiterer Utensilien herausfordernde Aufgaben an acht verschiedenen Stationen, bis die Spur schlussendlich zur verschollenen Beute führt. Der Ort der Detektivarbeit ist noch geheim (fußläufig in Ismaning). Ziel des Abenteuers ist das Einüben verschiedener geographischer Arbeitstechniken zur Orientierung im Raum. Wichtig ist, dass die Detektive/innen festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, lange Hosen (Zeckenschutz!) sowie etwas zu Trinken und eine Brotzeit dabeihaben. Smartphones sind für die Kommunikation mit den Lehrern (unter Vorbehalt) erlaubt.

Bank-Tour

Für was braucht man ein Girokonto? Was kostet ein Girokonto? Wie können die Angebote verschiedener Kreditinstitute miteinander verglichen werden? Wie wähle ich das für mich passende Girokonto aus? Und wie bereite ich mich auf ein Gespräch mit einem Bankberater / einer Bankberaterin vor? Alle diese Fragen sollen im Rahmen des Projekts „Schülerinnen und Schüler auf Banktour“ beantwortet werden und durch eine Bankexkursion untermauert werden. Ziel ist es, die unterschiedlichen Konditionen eines Girokontos kennenzulernen und zu erfahren, welche Kriterien bei der Auswahl eines Girokontos wichtig sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich eigenständig zu informieren, Angebote zu vergleichen und Informationsquellen auszuwerten. Sie bereiten sich unter Anleitung auf die Befragung eines Bankberaters/einer Bankberaterin zum Thema Girokonto vor und besuchen in kleinen Gruppen verschiedene Kreditinstitute in Ismaning und/oder recherchieren unterschiedliche Online-Angebote. Die Ergebnisse der Befragung und/oder Recherche werden anschließend zusammengetragen und miteinander verglichen. Das Projekt soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür sensibilisieren, dass Bankberater / Beraterinnen immer auch Verkäufer sind. Sie sollen daher lernen einem Beratungsgespräch aufgeklärt und selbstbewusst entgegenzutreten. Die Planung und Organisation übernimmt die Fachschaft Wirtschaft und Recht voraussichtlich zusammen mit Experten der Verbraucherzentrale Bayern e.V. sowie ortsansässiger Bankfilialen in Ismaning.

Drogenprävention

Diese wird gemeinsam mit der Jugendschulsozialarbeit, der Polizei, der Jugendgerichtshilfe und dem Ismaninger Apotheker Herrn Dr. Auernhammer durchgeführt. Alle Klassen nehmen gleichzeitig teil. Das Projekt findet in der Schule statt. Bitte beachtet für den Ablauf der jeweiligen Klasse die Aushänge im Foyer und den Vertretungsplan.