Vorlesungsbesuch an der LMU im Rahmen des W-Seminars Englisch

Am 12.05. durfte das W-Seminar „World Englishes“ von Frau Bruckmaier eine Vorlesung des LMU-Professors Hans-Jörg Schmid im Rahmen seiner Vorlesungsreihe „Topics in English Linguistics“ besuchen.

Die Vorlesung hatte Professor Schmid netterweise auf uns abgestimmt. Er hat über ein Thema referiert, das wir bereits im W-Seminar oberflächlich behandelt hatten, sodass wir ihm trotz der linguistischen Terminologie gut folgen konnten. Der Titel lautete „What characterizes a Tschörmen accent, and how does it come about?”. Kurz gesagt, handelte sein Vortrag vom deutschen Akzent im Englischen, dessen Eigenschaften und die Gründe für seinen charakteristischen Klang.

Für die meisten war diese Exkursion die erste richtige Vorlesungs-Erfahrung, welche letztendlich den Erwartungen und Vorstellungen entsprochen hat. Insgesamt fanden wir alle seine Vorlesung sehr interessant und konnten auch einen gewissen Input für unsere Seminararbeit erhalten.

(Schülerinnen des W-Seminars „World Englishes“ 2021/23)

Probentage in Agatharied

Nach zwei langen Corona-Jahren war endlich wieder eine gemeinsame Probenfahrt möglich. So verbrachten das Orchester, die Big-Band, alle Chöre, das Mittelstufentheater und der Q11-Wahlkurs Theater und Film drei wunderschöne Tage auf dem Berghof in Agatharied. Einen kleinen Einblick gibt uns Lina aus dem Unterstufenchor:

„Am 02.05.2022 ging es los! Alle angemeldeten Chormitglieder stiegen um 8:30 Uhr in den Bus und waren aufgeregt. Während der Busfahrt hat Frau Thamm gefragt, mit wem man denn in einem Zimmer sein wollte. Schnell wurde man sich mit der Zimmereinteilung einig. Als wir ankamen wurden uns die Hausregeln und der Plan für die nächsten Tage erklärt. Anschließend bezogen wir schnell unsere Zimmer und dann begann auch schon die erste Chorprobe, in der es darum ging, sich erstmal besser kennenzulernen. Dafür haben wir Spiele zum Kennenlernen gespielt. Nach dem leckeren Mittagessen bekamen wir unsere Zeitpläne, in welchen drin stand, wann wir Chorproben und wann Freizeit hatten. In unserer Freizeit konnten wir den Hof erkunden, die Tiere auf dem Hof besuchen oder andere Dinge machen. In den folgenden Chorproben haben wir viele tolle verschiedene Lieder kennengelernt und gesungen.

Abends nach dem Abendessen war unsere „Handyzeit“, in der wir unsere Eltern anrufen konnten. Um 21:30 Uhr war dann schließlich Bettruhe. Meistens wurde aber noch etwas getuschelt. Doch irgendwann mal schliefen auch die Letzten ein.

Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück Warm-up und Spiele auf dem Plan. Anschließend kamen noch ein paar Chorproben und 3er-Proben und es wurden die letzten Vorbereitungen für das Vorstellungskonzert am nächsten Tag getroffen. Nach dem Abendessen wurde dann auch noch ein toller Film angeschaut.

Am letzten Tag führte jede Gruppe alles, was sie in den letzten 2 Tagen gelernt haben, vor den anderen Gruppen auf. Nach dem Konzert wurde alles an Equipment zusammengepackt und in den Bus geladen. Während das geschah, machten wir ein letztes Gruppenfoto bevor es dann wieder zurück zur Schule nach Ismaning ging.

Die Chorfahrt hat sehr viel Spaß gemacht und wir konnten viele Freundschaften schließen.“

Das ISGY beim Landeswettbewerb Jugend debattiert

Nach dem für das ISGY überaus erfolgreichen Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“, bei dem gleich zwei Schüler das Finale erreicht hatten, war mit Jeremias Alonso (9b) unsere Schule nun am 09.05.22 beim bayerischen Landesfinale der Sekundarstufe I vertreten. Pandemiebedingt musste dieses jedoch erneut online stattfinden und nicht wie üblich in den Räumen der Bayerischen Staatskanzlei. Dennoch gingen unsere Schülerinnen und Schüler, darunter auch Ersatzdebattant Benno Kuhn (9c) sowie die Jurorinnen Frida Fackler (9b) und Celina Jakob (9c), motiviert ans Werk und bereiteten sich auf insgesamt drei Themen vor. In den beiden Qualifikationsrunden wurden die Fragen „Sollen Inhalte von populären Serien Gegenstand des Schulunterrichts sein?“ sowie „Soll Alkohol für Jugendliche unter 18 Jahren verboten werden?“ kontrovers diskutiert. Bewertet wurden die Debatten von einer dreiköpfigen Jury bestehend aus einer Lehrkraft sowie zwei Schülerjuroren von Schulen aus ganz Bayern. Vor dem Finale, an dem die vier Besten aus der Qualifikation teilnahmen, fand zunächst noch ein Podiumsgespräch zwischen Landtagsvizepräsident Thomas Gehring, der Staatssekretärin für Unterricht und Kultus Anna Stolz, Sofie Wiedemeyer vom Verein der Landessieger und Freunde von Jugend debattiert Bayern sowie dem bayerischen Landesbeauftragten für Jugend debattiert Wolfgang Poeppel statt. Dann wurde die Finaldebatte eröffnet, in der sich alles um die Frage „Soll in Deutschland für Eltern, die ihr erstes Kind erwarten, ein verpflichtender Elternführerschein eingeführt werden?“ drehte. Leider hat es dieses Mal für uns nicht ganz für das Finale gereicht, so dass wir dieses nur als Zuschauer verfolgen konnten. Wir sind aber in jedem Fall um einige Erfahrungen reicher und blicken zuversichtlich auf den Wettbewerb im nächsten Schuljahr, der hoffentlich wieder in Präsenz stattfinden wird. (St)

Youth Science Club (YSC)

Im Rahmen der Begabtenförderung hatte ich Anfang des Schuljahres die Möglichkeit mich für den Youth-Sience-Club (YSC) zu bewerben. 26 oberbayrische Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 erhalten dort die Möglichkeit an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt zu werden. Der YSC wählt jedes Jahr ein Thema für das darauffolgende Schuljahr. Somit stand bei meiner Bewerbung schon das Thema Raumfahrttechnik fest.

Bei den ersten Treffen, die leider noch online waren, erhielten alle einen LMU Bibliotheksausweis und eine Einführung zur Recherche für die online Bibliothek der LMU.

Bis Weihnachten erarbeiteten wir uns zu den Themen „Geschichte und Zukunft der Raumfahrttechnik“ und „Raketenbau“ Forschungsfragen, die wir im Laufe der Sitzungen entweder in Gruppenarbeit oder mit Hilfe von Vorlesungen lösen wollten.

Eine Vorlesung von Oliver Drescher vom DLR, die ich sehr interessant fand, hatte das Thema „Höhenforschungsraketen“. In der Gruppenarbeit machte mir besonders Spaß die Erarbeitung  zum James Webb Teleskop, dem Nachfolger des Hubble-Teleskops. Das James Webb Teleskop soll den Zustand unseres Universums unmittelbar nach dem Urknall und die Entstehung der ersten Himmelskörper erkunden.

Natürlich mussten wir uns zu Hause auch vorbereiten. Ich las beispielsweise englische Texte von der NASA Webseite.

Das Highlight des Jahres war aber definitiv das Selbstbauen zweier Model-Raketen. Die Rakete, bei der ich mitgearbeitet habe, bauten wir mit Hilfe eines 3D-Druckers. Meine Gruppe war für die Kapsel zuständig, in der alle wichtigen Teile der Rakete untergebracht waren, wie eine Webcam und ein Temperaturmessgerät.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und darauf, dass ich mit abstimmen darf, welches Thema wir im YSC behandeln werden. Ich möchte mich auch bei Frau Löcher bedanken, die mich auf den YSC aufmerksam gemacht hat.

Amalia Reiter (8a)

Fake-News Workshop

Achtung Fake!

Fakes und Falschmeldungen sind überall: manipulierte Bilder in sozialen Netzwerken, irreführende Behauptungen zu Corona, falsche Videos aus dem Krieg in der Ukraine. Doch viele dieser Fakes kann man schnell entlarven. Wie das geht, zeigte der BR24-Journalist Bernd Oswald unseren 9.Klässler/innen am 6. April in einem Workshop. Anhand aktueller Beispiele aus dem Ukrainekrieg und der Pandemie zeigte uns Herr Oswald Schritte auf, um die Glaubwürdigkeit von Meldungen im Netz zu überprüfen. Hierbei wurden unsere Schüler/innen auch selber aktiv: Auf ihren -ausdrücklich erwünschten- Handys wurden sie selbst zu Fake-Huntern und am Schluss konnte ein Gewinner geehrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der DNA zum Protein zur Struktur – Einblicke in die Welt der Biochemie

In den Ramen der Begabtenförderung wurden wir auf ein interessantes Angebot der TUM aufmerksam gemacht. Dabei ging es um Biochemie, genauer genommen um eine Vorlesung sowie anschließendes Experimentieren zu diesem Thema.

„Von der DNA zum Protein zur Struktur“ hieß es, als wir den Hörsaal betraten. Es ging zuerst um den generellen Aufbau der Proteine, den wir auch schon vorher kurz im Biounterricht behandelt hatten. Danach ging es allerdings noch viel genauer und tiefgründiger in das Thema hinein. Man hat uns gezeigt, wie genau man Proteine untersucht und somit immer wieder neues entdecken kann.

Dies durften wir dann auch selbst ausprobieren. Es gab insgesamt zwei Experimente: 1. Das Untersuchen und Ergänzen eines Proteins mithilfe eines Computerprogramms; 2. Das Vermehren von Proteinen unter dem Mikroskop. Beide Experimente haben die Vorlesung nochmals sehr gut veranschaulichen können.

Generell hat uns diese Veranstaltung eine schöne Erweiterung zu dem bereits im Biounterricht gelernten Thema gegeben. Falls es nochmals ein solches Angebot geben sollte, wären wir auch auf jeden Fall dabei!

Ilia Mikheev, 9c

Concurso de Microrrelatos

Das Organisationskomitee der XXVI Jornadas Hispánicas (JJHH)und die Katholische Universität Eichtstätt-Ingolstadt sowie das Centro Español de Ingolstadt haben dieses Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem Cornelsen Verlag einen Mikrogeschichtenwettbewerb („concurso de microrrelatos“) für die SpanischschülerInnen in Bayern auf die Beine gestellt. Prämiert wurden die 10 besten microrrelatos, die das Motto der JJHH „Reencuentros“ (Wiederbegegnungen) inhaltlich originell und sprachlich überzeugend darstellen und dabei die maximale Wortzahl von 50 nicht überschreiten. Die Schülerin Emily Lange, Q11, konnte bei diesem Wettbewerb überzeugen und erhielt für ihre Mikrogeschichte den 2. Platz. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Re-encuentros
Un día frío de noviembre con vientos fuertes y lluvia intensa salió de la oficina para volver a casa. Mientras corría no prestaba atención a su entorno. De repente tropezó, se cayó. Afortunadamente una persona le ayudó a levantarse. Cuando empinó su cabeza, miró a ojos familiares, ojos llenos de recuerdos.
Emily Lange, Q11

Vortrag: Ist Leitungswasser das bessere Trinkwasser? – versteckte (Gefahr)stoffe und deren Wirkung

Am Mittwoch dem 27.04 ging es mit der Akademie des ISGYs zu dem Gymnasium München Nord! Als Teil mehrerer Vorträge ging es dieses Mal um unser Trinkwasser. Ist Leitungs- oder Mineralwasser besser? Sollte man eher aus Plastik- oder Glasflaschen trinken? Okay, ob man nun Wasser mit oder ohne Kohlensäure trinkt ist nicht so unglaublich wichtig. Denn entgegen dem populären Glauben, dass Mineralwasser den Bauch aufbläht –der außerdem falsch ist- ist nichts an beiden richtig schädlich! Jedoch haben wir auch gelernt, dass in unserem Trinkwasser hier, – einem der besten in Europa- nur 40 (die wichtigsten) von insgesamt über 50.000 bekannten Schadstoffen herausgefiltert werden. Trotzdem müsst ihr euch keine Sorgen machen, denn die für uns am gefährlichsten werden entfernt. Doch Flaschen sind noch einmal eine ganz andere Geschichte: Habt ihr jemals von Weichmachern gehört? In den meisten Plastikflaschen ist BPA –ein Weichmacher- enthalten, um diese weicher zu machen. Jedoch ist die Zusammensetzung dieses Stoffes extremst ähnlich zu der von Östrogen, dem Hormon, das bei Frauen und Mädchen am meisten vorhanden ist. Durch Experimente an Wasserschnecken, die in das Wasser gesetzt wurden, ist herausgefunden worden, dass diese Weichmacher den Sexualtrieb der Schnecken steigern. Man geht außerdem davon aus, dass diese Weichmacher früher die Pubertät hervorrufen und unfruchtbarer machen, wenn sich das Plastik ins Wasser absetzt. Also sind Glasflaschen besser? Ja, besser auf jeden Fall, aber nicht optimal. Zwar setzt sich kein Mikroplastik aus der Flasche ab, sondern nur aus dem Deckel. Dieses einzige Problem muss noch überarbeitet werden, also falls ihr die Welt verbessern wollt, holt eure Wasserschnecken raus und fangt mit dem Experimentieren an! Insgesamt war der Vortrag sehr interessant und informierend. Also dann, carpe diem!

Mona Kuhn, 8a

Proseminar Philosophie – Eine kritische Einführung der künstlichen Intelligenz

Anfang des Schuljahres 2021/22 erhielt ich die Gelegenheit, das Wintersemester an der Hochschule für Philosophie in München als Frühstudierende zu besuchen. Die Leitthemen des Proseminars waren die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz in der Realisierung und ihre Auswirkungen auf den Einsatz in der Gesellschaft, zum Beispiel bei Dienstleistungen, als Überwachungssysteme oder als autonome Kampfdrohnen beim Militär. Um uns in die verschiedenen Bereiche einzufinden, gab es immer entsprechende Texte, die man optimalerweise vorher vorbereitet hat, sodass es im Seminar viel Raum für Diskussionen gab. Mich hat besonders die grundlegende Frage beschäftigt, ob es philosophisch betrachtet überhaupt möglich ist, Computerprogramme so zu programmieren, dass sie Bewusstseinszustände entwickeln und ihre Umgebung subjektiv wahrnehmen und wie man diese `echten Erlebnisse´ von einer Simulation unterscheiden könnte. Mit dieser Fragstellung habe ich mich dann auch in meiner Semesterarbeit beschäftigt. Das Seminar hat einmal die Woche im Unigebäude stattgefunden, denn glücklicherweise mussten wir erst gegen Ende des Semesters auf die Präsenzveranstaltungen verzichten. Insgesamt konnte ich sehr viel neues über KI lernen und mir ein gewisses Bild davon machen wie realistisch `denkende Maschinen´ wirklich sind.

Fee Kress 10a