Oberstufenfahrt nach Hamburg

Wer fährt so früh durch Nacht und Wind? Es ist die Q 12 auf dem Weg nach Hamburg! Am Sonntag, den 18.09.22, ging es für uns – 23 SchülerInnen der Q 12 – um 7 Uhr in der Früh mit dem Zug nach Hamburg. Nach 7-stündiger Fahrt erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof und wurden von typisch hamburgischem Wetter begrüßt. Zum Glück blieb das Wetter aber nicht so, so dass wir die nächsten Tage unser Programm bei Sonne und milden Temperaturen genießen konnten. Neben Hafenrundfahrt und Führung durch die Speicherstadt mit anschließendem Ausblick von der Elbphilharmonie hat uns besonders gut gefallen, die Geschichte Hamburgs auf unkonventionelle Weise im Hamburger Dungeon kennenzlernen. Außerdem hatten wir sehr viel Spaß dabei, in der Kunsthalle Werke aus verschiedensten Epochen anzusehen und auf dem Museumsschiff Cap San Diego in Kleingruppen Escape Games zu spielen. (Für die einen eine nette Denkaufgabe, für die anderen genug Grusel bis ans Lebensende). Ein weiteres Highlight war das humorvolle Reeperbahn-Musical „Heiße Ecke“, von dessen Liedern wir noch immer einen Ohrwurm haben. Alles in allem war die Hamburgfahrt eine ereignisreiche und gelungene letzte Klassenfahrt für uns, an die wir uns sicherlich noch lange erinnern werden.

Emily, Helena, Stella (Q 12)

Jahresanfangs-Gottesdienst am IsGy

Am Freitag der ersten Schulwoche (16.09.) versammelten sich alle Schüler der Unterstufe, um gemeinsam den Start ins neue Schuljahr zu zelebrieren. Durch den ökumenischen Gottesdienst führten der evangelische Pfarrer Julian Hensold und der katholische Pastoralassistent Max Seidinger . Unterstütz wurden sie von der Religionslehrerin Frau Anthofer.

Thema war es, den Durchblick in Zeiten der Orientierungslosigkeit zu finden. Dies betrifft natürlich die SchülerInnen der 5. Klassen und die LehrerInnen, welche neu an die Schule gekommen sind. Aber um ehrlich zu sein, betrifft sie alle. Dies musste sogar der Schulleiter Herr Martini bestätigen. Daher ist es wichtig, mit offenen Augen durch die Welt und durch das Schulgebäude zu gehen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ein wunderbarer Beitrag und die Fürbitten wurden von SchülerInnen der 7. und 8. Klassen dargeboten. Nicht zu vergessen ist die Technik-AG, die für den richtigen Ton sorgte.

BERLIN, Berlin – wir fahren nach Berlin. Die Q12 in der Hauptstadt.

Diese Woche (19.09.2022 bis 23.09.2022) erkunden 29 Schüler*innen der Q12 unsere Hauptstadt Berlin – Historisches, Politisches, Soziales und Kulturelles wollen wir jeden Tag aufs Neue erkunden und erschließen. Hierbei möchten wir in Gestalt eines Reisetagebuchs über Stationen, Eindrücke und Erkenntnisse unserer Studienreise berichten.

 

BERLIN, Tag 1 (19.09.2022 / BUNDESTAG). Zu starten ist in Berlin natürlich mit dem Brandenburger Tor, von wo aus sich die Gruppe auf den Weg machen wird:

Leider regnet es, doch zum Glück sitzen wir bei unserer Spreefahrt im Trockenen. Danach steht der Bundestag auf dem Programm. Viele Sicherheitschecks, doch interessante Eindrücke aus dem Plenarsaal, der Kuppel und ein informatives Gespräch mit einem Abgeordentenvertreter; leider haben wir keine Sitzungswoche erwischt. Langes Warten in der Kälte vor der Bundestagskantine, doch dann endlich: Eine wärmende Mahlzeit.   (Foto: Niels, Rasmus, Nicolas)

 

BERLIN, Tag 2 (20.09.2022 / HISTORISCHES und ARCHITEKTUR). Nachdem wir im Märkischen Museum die Entstehungsgeschichte der Metropole erfahren durften, besichtigen wir im Berliner Stadtmuseum die Entwicklungsgeschichte der Stadt. Nach einer knackigen Mittagspause brechen wir gemächlich mit der S-Bahn nach Potsdam auf, um das Schloss Sanssouci zu erkunden.

Mit der Audioguide-Führung erfahren wir viele spannende Geschichten aus dem Schloss. Aufgrund eines schnellen Wetterwechsels wurden wir auf dem Weg zurück nach Berlin ordentlich nass … (Foto & Text: Berenike u.a.)

 

BERLIN, Tag 3 (21.09.2022 / NATIONALSOZIALISMUS und JUDENVERFOLGUNG). Ein schweres, ein belastendes Kapitel der deutschen Geschichte. So betreten wir das jüdische Museum, und wieder – wie auch das HOLOCAUST-Mahnmal – durchlaufen wir kalte Betonstelen, die dunkle Gänge und Fluchten in mannigfaltigen Kreuzungen vor sich herziehen. Trotz der bedrückenden Eindrücke ein wichtiges Thema – und ein zentrales Thema unserer Hauptstadt. (Foto: Quirin & Jonas)

„Unterwelten“ – Abstieg in einen Berliner U-Bahnschacht, um sich die Bunkeranlagen des 2. Weltkrieges anzuschauen. Bei Bombenalarm flüchteten sich die Berliner genau dahin, in die „Unterwelten“ von Berlin. Gedanken an Bilder aus der Ukraine. (Foto: Anina)

 

BERLIN, Tag 4 (22.09.2022 / DDR-Vergangenheit). Die Mauer zwischen Ost- und West-Berlin – heute kaum mehr nachvollziehbar für unsere Schüler*innen; und das ist gut so. Einen authentischen Einblick in den DDR-Alltag verschafft uns das Haus der Geschichte: Wie lief Schule und Unterricht in der DDR ab? Diese und noch weitere Antworten auf Fragen der jüngeren Vergangenheit erhalten wir dann auch im MAUER-Museum, in welchem wir ein Stück „Mauer“ live und mit Infos zur Erbauung und Bewachung dieses Mahnmals begutachten können.

 

BERLIN, Tag 5 (23.09.2022 / KUNST und KULTUR). Unser letzter Tag in Berlin – und es geht zum Abschluss in das neue Humboldt-Forum, das erst vor etwa einem Jahr eröffnet wurde. „Es ist alles Wechselwirkung“, so das Leitthema der Dauerausstellung, das auf die Humboldt-Brüder zurückgeht und sehr aktuell veranschaulicht, wie in einer globalen Welt alles mit allem zusammenhängt. Abends eine lange Heimfahrt mit dem ICE nach München – es bleiben inspirierende Impulse und schöne Momente der Gemeinsamkeit in und aus Berlin – die Q12 in der Hauptstadt.

Ein Reisebericht aus der Hauptstadt (Foto & Text: Schüler*innen der Q12 / Bu)

Schülerkonzert des Arcis Saxophon Quartetts

Am 12.7. besuchte uns das Arcis Saxophon Quartett am ISGY und gab auf der Bühne der Aula ein mitreißendes Schülerkonzert. Dabei konnten die Schüler*innen der 5. Klassen und einer 6. Klasse nicht nur Live-Musik eines Profi-Ensembles erleben, sondern auch einiges über das Saxophon als Instrument und das Musikerleben erfahren. Schließlich versuchten sich sogar einzelne Schüler*innen selbst als Dirigent*innen.

Workshop „We do. Klimaneutral Leben“

Vom 20.7.22 bis 22.7.22 hatten wir, fünf Schüler * innen des Gymnasium Ismanings, die Möglichkeit den Workshop „We do. Klimaneutral Leben!“, veranstaltet vom P-Seminar des AKG-Traunstein, zu besuchen. Im Münchner Haus der Schüler und Schülerinnen durften wir an unterschiedlichen Workshops und Vorträgen zum Thema Klimaneutral Leben teilnehmen, wie zum Beispiel einen Vortrag über die CO2-Bilanz oder ein thematisch passendes Escape Game. Auch hatten sich die Veranstalter mit anderen schon bestehenden Projekten in München zusammengetan, um den TeilnehmerInnen weitere Aspekte des klimaneutralen Lebens präsentieren zu können. Diese drei Tage waren sehr informativ und spannend und wir hoffen, dass wir verschiedene Dinge, die wir vielleicht auch bei uns am Isgy umsetzen können, mitnehmen konnten.

Anna Berger und Isabelle Reimer, 9a

Ein Hauch von Weltdiplomatie am ISGY

Am 12. und 13. Juli fanden sich die Klassen 10b und 10c in der Aula des Gymnasiums ein, um im Rahmen eines Planspiels die Vereinten Nationen zu simulieren. In Anlehnung an das NMUN-Planspiel (National Model United Nations), das an zahlreichen deutschen Universitäten einen festen Platz hat, übernahm jede*r Schüler*in die Rolle eines zufällig zugelosten Landes: neben großen und bekannten Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Kanada waren auch die ehrenwerten Delegierten aus Madagaskar, Kenia und anderen oftmals nicht so beachteten Ländern vertreten.

Bevor die Generalversammlung der Vereinten Nationen aber eröffnet werden konnte, lernten die Klassen im Verlauf des zweiten Halbjahres alles über die Geschichte, die Aufgaben, die Ziele aber auch die Probleme und Hindernisse der UNO. Um optimal auf die Konferenz vorbereitet zu sein, erstellte jede*r Schüler*in vorab ein Positionspapier, indem der jeweilige Länderstandpunkt zu den Themen Klimawandel und Global Zero deutlich wurde.

Waren die Nachwuchsdiplomat*innen bei den anfänglichen Eröffnungsreden doch noch etwas nervös, fanden sie sich schnell in ihre Rollen ein und rangen in informellen Sitzungen um die bestmöglichen Lösungen. Sie stellten dabei fest, dass Politik nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick erscheint: treffen viele Interessen aufeinander, muss -oftmals in zähen Verhandlungen – ein Kompromiss gefunden werden, um Fortschritte machen zu können. Eine gewonnene Einsicht, die nicht nur für das Gelingen von Verhandlungen zentral ist.

  1. Schiller

Drogenpräventionstag der 8. Klassen

 

Im Rahmen des Schulprojektes „Alltagskompetenzen stärken“ erlebten unsere 8.Klässler*innen einen außergewöhnlichen Drogenpräventionstag: In einem ersten großen Block ging es um Aufklärung aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Hier gilt ein großer Dank Herrn Riehlein von der Münchener Polizei, der ausführlich über die (straf)rechtliche Seite aufklärte, Herrn Dr. Aurnhammer, der aus Sicht eines Apothekers viel Wissen über die (Neben)Wirkung verschiedener Drogen vermittelte und Frau Dana Shano, Beauftragte für Suchtprävention im Kreisjugendring München Land, die gemeinsam mit der Jugendsozialarbeit den Jugendlichen ermöglichte durch Simulationsbrillen ein Gefühl für die Einschränkungen durch den Konsum verschiedener Drogen zu bekommen. Manch einer war überrascht, wie schnell man doch die Kontrolle über gewisse Handlungen verliert.

Im zweiten Teil des Vormittags haben sich die Schüler*innen auf die Suche gemacht, was sie persönlich tun könnten, um gar nicht erst in eine Abhängigkeit zu geraten: „Resilienz stärken“ hieß das Thema, wozu die Schüler*innen aus einem breiten Angebot wählen konnten: Entspannungstechniken, Joggen, Musik und Kreatives. Besonders gefreut hat uns, dass Herr Manuel Lederer, ortsansässiger Sport- und Fitnesscoach, einen Workshop für Tanz und Kickboxen angeboten hat. Am Mittag konnten alle Schüler*innen -trotz des schweren Themas- mit viel Energie und guter Laune, ins Wochenende starten.

Jugendsozialarbeit

 

 

 

 

 

 

 

Tutorenseminar in Königsdorf

Mit S-Bahn und Bus ging es für 17 Tutorinnen und Tutoren drei Tage lang in die Jugendbildungsstätte Hochland bei Königsdorf. Einige Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen waren neu im Team und wurden schnell integriert. Die Alten gaben Erfahrungen weiter und tauschten sich untereinander aus: Ablauf der Tutorenstunden, Organisatorisches, Umgang mit den Fünfties, Nachtwanderung vorbereiten, Sprechen vor Eltern, … und vor allem Spiele Spiele Spiele. Dazwischen Volleyball, Tischtennis, Pizzabacken – es war ein tolles Seminar und alle freuen sich auf die neuen 5. Klassen im nächsten Schuljahr.

Exkursion des W-Seminars Chemie zu Protina

Protina ist ein unabhängiges und mittelständisches Familienunternehmen und gilt seit über 100 Jahren als Experte für hochwertige organische Mineralstoffverbindungen. Am Firmensitz und Produktionsstandort in Ismaning wird geforscht, entwickelt und produziert. Von dort aus werden die Protina-Produkte „Made in Germany“ in die ganze Welt vertrieben. Die GmbH ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Vitamin- und Mineralstoffpräparaten als Arzneimittel und Nahrungsergänzungen spezialisiert

Am 14.07.2022 macht sich das W-Seminar Chemie auf zu einem abwechslungsreichen Nachmittag bei Protina. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Neubau bei Protina begrüßt und konnten zuerst einem Vortrag über das Unternehmen lauschen. Hier wurden die verschiedensten Berufe, die man bei Protina ausüben kann, vorgestellt: Chemisch-Technischer-Assistent, pharmazeutisch-technischer-Assistent, Chemielaborant, Lebensmittelchemiker, Apotheker, usw.  Anschließend erhielten sie eine Führung durch die Labore und die Produktion. Hierfür mussten sie spezielle Schutzkleidung tragen. Im Labor konnten viele Geräte bestaunt werden, die die typische Laborarbeit, wie z.B. die Titration vollständig übernehmen. Die Laborantin/ der Laborant muss das Ergebnis dann nur auswerten und muss nicht mehr selbst Hand anlegen. Bei Protina werden im Labor die Edukte und die Produkte untersucht. Bei Arzneimitteln läuft hier alles nach strengen Vorschriften ab. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln hat die Firma mehr Freiheiten. In der Produktion wurden große Maschinen zur Herstellung von Tabletten und Kapseln gezeigt. Auch die Verpackung der Produkte läuft voll automatisch. Beeindruckend waren die Maschinen zum Befüllen und Verpacken von Sticks und Blisterpackungen. Während den Führungen wurden zahlreiche Fragen der SchülerInnen zur Laborarbeit, zum Produktionsbetrieb, zu Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen beantwortet.

Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Tüte mit den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln, die bei Protina produziert werden, und weiteres Infomaterial.