Landessieg für Mathematik/Informatik für Stefanos bei Jugend forscht Junior

Bei seiner zweiten Teilnahme am Landeswettbewerb Jugend forscht Junior hat es Stefanos nach einem aufregenden Verlauf geschafft den Landessieg zu erringen. Es war starke Konkurrenz am Start und er musste viele Fragen über sich ergehen lassen. Sein Projekt SignAI übersetzt Gebärdensprache in Text und kann auch als Trainingsprogramm, um Gebärdensprache zu lernen, benutzt werden.

Hier sinngemäß aus der Rede der Laudatorin:
Der erste Preis geht an ein Projekt, das einen echten gesellschaftlichen Nutzen bringen kann. Aus dem Wunsch heraus sich mit KI zu beschäftigen, ist hier weit mehr entstanden als nur ein technisches Projekt. Ziel war es gehörlosen Menschen den Alltag zu erleichtern, in dem man eine automatische Erkennung von Gebärdensprache in geschriebenen Text schafft. Was vielleicht auf den ersten Blick selbst verständlich klingt, birgt in Wirklichkeit eine große Herausforderung. Gesprochene Sprache in Text zu verwandeln, funktioniert sehr gut. Das kennt man. Aber Gebärdensprache ist auf Grund Ihrer Komplexität so wie räumlich als auch visuell viel schwerer zu fassen. Wesentlich schwieriger als gesprochene Sprache. Es ist wirklich erstaunlich und beeindruckend mit welcher Gründlichkeit Stefanos sich mit einem ganz aktuellen Thema und auch mit innovativen Forschungs-Fragen beschäftigt hat. Das Ergebnis ist äußerst beeindruckend. Ein sehr relevantes und zukunftsweisendes Projekt.

Herzliche Gratulation an Stefanos – Du hast das wirklich gut gemacht!  P.S.: Der Lehrerpreis auf Bayern-Ebene für besonderes Engagement ging auch an das ISGY!     HA

Tag der offenen Tür 2026

Am 26.03.2026 öffnete das Isgy wieder einmal seine Pforten, damit die künftigen Füngftklässler*innen und ihre Eltern sich ein Bild vom Schulleben machen konnten. Fächer, Wahlangebote, SMV, Elternbeirat, Föderverein, Nachmittagsbetreuung boten ein buntes Programm, zahlreiche Information und vielfältige Mitmachangebote.

Frühjahrskonzert 2026

Chöre, Vokalensemble, Big Band und Orchester nahmen am 25.03.2026 im Bürgersaal ein begeistertes Publikum auf ein musikalische Reise mit viel Filmmusik, verpackt in eine Geschichte von einer Schildkröte und einem Eichhörnchen. Konzert, an dem auch noch die nun scheidenden Abiturient*innen mitwirkten, zeigte einmal mehr, mit wie viel Freude und Herzblut von Lehrkräften und Schüler*innen am Isgy vielfältige Musik gemacht wird.

 

Jugend forscht Junior: Hochstimmung nach einem Full-House, Sonderpreisen und Lehrerpreis

Beim diesjährigen Wettbewerb Jugend forscht München Nord im Flughafen Campus waren 46 Projekte am Start und haben um drei erste Preise bei Jugend forscht Junior und vier bei Jugend forscht gebuhlt (diese dürfen zum Landeswettbewerb) sowie einige andere Preise. Es wurden unter dem Motto „maximale Perspektive“ maximal viele Fragen der 31 Juroren an die 79 Teilnehmenden gestellt. Das ISGY war wiederum mit vier Projekten in den Kategorien Arbeitswelt, Mathe/Informatik, Physik und Technik vertreten. Unser Maximilian Paulus und Felix Ilmberger (Projekt: da haben wir den Salat – Salat klimafreundlich aufbewahrt) durften als erstes Projekt der Kategorie Arbeitswelt nach unten gehen – die Spannung stieg!

Welche Freude! Maximilian Paulus, 6b und Felix Ilmberger, 6a haben den Sonderpreis Jahres-Abonnement der Zeitschrift „Natur“ erhalten.

Im Bereich Mathematik/Informatik hat Stefanos Koufugazos einen ersten Preis erhalten und ein weiterer erster Preis ging an Paul Hudlmeier Gymnasium München Feldmoching in derselben Kategorie.

Zusammen mit einem ersten Preis für ein Bioprojekt zum Thema Bio-Mimicking von Oberflächen, waren damit alle ersten Preise für Jugend forscht Junior zu diesem Zeitpunkt bereits vergeben.

Auszug aus der Laudatio für Stefanos: Ein Forschergeist braucht einige Eigenschaften, um erfolgreich zu sein u.a. Mut, Tatkraft und Resilienz. In einem gesellschaftlich hoch interessanten Projekt hat Stefanos Koufugazos, 8a, eine Sign AI zur Erkennung und Übersetzung von Gebärdensprache entwickelt und ist damit weltspitze.

Stefanos hat damit nicht nur eine Teilnahme am Landeswettwerb bei Jugend forscht Junior, sondern auch den längsten Applaus des Tages erhalten.

Im Bereich Physik ging ein 3. Platz (45 Euro) an Paul Beckert, 5c, Lennox Binder, 5a, und Emmeran Sedlmayr, 5c, für ihr Projekt zur Verstärkung eines Permanent-Magneten mit einer Halbach-Array-Anordnung. Dafür hatten sie am ersten Wettbewerbs-Tag noch schwierige Hausaufgaben erhalten – die sie aber gut gelöst hatten.

Im Bereich Technik ging ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift „Make“ und ein 2. Platz (60 Euro) an Berenike Pätzold, 5c, und Marija Nikolova, 5a, für Ihr klimafreundliches

Projekt „Kühlschrank wirklich zu?“, in dem sie eine Schaltung entwickelt haben, um detektieren zu können, sobald ein Kühlschrank auch nur einen kleinen Spalt offen ist. Sie haben durch Messungen herausgefunden, dass dies bereits zu hohen Energieverlusten führen kann (erkennt man auch daran, dass die Butter weich ist am nächsten Morgen). Mit diesen beiden Preisen waren Berenike und Marija mit Abstand die Sieger im großen Bereich Technik!

Zu guter Letzt ging auch wieder einmal ein Lehrerpreis an das Gymnasium Ismaning. Wir danken unserem Sekretariat und der Schulleitung, ebenso wie den Eltern und Geschwistern für die unermüdliche Unterstützung. Besonderer Dank geht an unsere Hausmeister, namentlich erwähnt Thomas Werner, und Simon Rimmelspacher stellvertretend für das Technik-Team. Selbstverständlich auch an die Organisatoren vom Flughafen München und Jugend forscht!  HA

Die Physiker von Dürrenmatt

Am 7.7.2025 brachte der Oberstufenkurs Theater und Film Dürrenmatts Physiker zur Aufführung. In den 21 Thesen des Autor zum Stück heißt bei Nummer 12-19: 12. Ebenso wenig wie die Logiker können die Dramatiker das Paradoxe vermeiden. 13. Ebenso wenig wie die Logiker können die Physiker das Paradoxe vermeiden. 14. Ein Drama über die Physiker muß paradox sein. 15. Es kann nicht den Inhalt der Physik zum Ziele haben, sondern nur ihre Auswirkung. 16. Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen.17. Was alle angeht, können nur alle lösen. 18. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern. 19. Im Paradoxen erscheint die Wirklichkeit. 20. Wer dem Paradoxen gegenübersteht, setzt sich der Wirklichkeit aus. Die fünf Schauspieler*innen der 12 Klasse setzten mit Ihrer Darstellung die Komplexität von Handlung, Charakteren und Dialogen ideenreich und eindrücklich um. Die Aufführung brachte das Publikum zum Nachdenken und

gleichzeitig oftmals zum Schmunzeln.  

Singing in Hell

An zwei Abenden am 4. und 5. Juni konnte die Schulfamilie das Musical „Singing in Hell“ bestaunen. Chöre,  Orchester, Bigband, Musicalband – alle waren involviert. Die Musicalgruppe hatte das Projekt zu Beginn des Schuljahres in Angriff genommen und eigenständig – mit Unterstützung der Musiklehrkräfte – bis zur Aufführung verwirklicht: Charaktere und Handlung erfinden, Lieder und Text einüben, Choreografien umsetzen. Eine Gruppe von Freunden findet sich mit einem Mal in der seltsamen  Realität des Showmasters Lefuet und seiner Gehilfen wieder, die den Showbiz-Ehrgreiz der Jugendlichen anheizen um vom Streit in der Gruppe zu zehren. Am Ende jedoch agieren die Freunde „together“ und können sich aus den Fängen Lefuets befreien und nach Ismaning zurückkehren. Das Publikum erlebte ein musikalisches Feuerwerk großartiger Performances getragen von Professionalität, Ideenreichtum, Humor sowie Spielfreunde der Darstellerinnen unterstützt durch die herausragende musikalische Untermalung durch Chöre, Bands und Orchester.

Love Elves Magic Drama

„Ein Sommernachtstraum“ – Wenn Liebe Kopf steht und die Nacht verzaubert. Stell dir vor, du wachst mitten im Wald auf, neben jemandem, den du eigentlich gar nicht liebst – aber plötzlich bist du total verknallt. Alles dreht sich, Gefühle spielen verrückt, und nichts scheint mehr logisch. Die Liebe wird auf die Probe gestellt – und zwar mit einer ordentlichen Portion Zauber und Chaos. Die Unterstufentheatergruppe brachte eine Kurzfassung des berühmten Verwirrspiels am Mittwoch, den 21. und Donnerstag, den 22. Mai auf die Bühne. Hermia und  Lysandra lieben sich und fliehen in den Wald, weil Hermias Mutter will, dass ihre Tochter Demetrius heiratet, denn: „Der hat nämlich Geld“. Helena liebt Demetrius, er sie aber nicht. Dennoch rennen sie den anderen beiden hinterher. Im Wald proben außerdem die Handwerker die höchst dramatische Tragödie über die Liebe und den grausamen Tode des Pyramus und der Thisbe. Und das Elfenkönigspaar Titania und Oberon hat Zoff. So weist letzterer seinen Diener Puck an, den unglücklich Verliebten zu helfen um seiner Frau zu imponieren – für Kenner: ist eine Abweichung vom Original. Doch Puck stiftet noch mehr Verwirrung mit der Zauberblume, die alle sich in die erste Person verlieben lässt, die sie nach dem Aufwachen sehen. Plötzlich lieben alle Helena und niemand mehr Hermia und Titania ist total verschossen in den in einen Esel verwandelten Möchtegern-Star Zettel. Natürlich wird alles am Ende entwirrt und die Handwerkerinnung führt ihr Stück mehr schlecht als recht auf. Zwei englisch sprechende Clowns führten zudem immer wieder knapp in die Szenen ein. Die 15 Schauspieler*innen beeindruckten an beiden Abenden das Publikum mit viel Spielfreude und Witz sowie großartigen darstellerischen Leistungen und durften sich über reichlich Applaus und viele Lacher freuen.

Probentage für Musical und Theater

Jeweils drei Tage, für manche sogar eine ganze Woche lang ging es für die Mitglieder der Theatergruppen und die musikalischen Ensembles auf Probefahrt nach Agatharied. Es galt das große Musical sowie die Theateraufführungen vorzubereiten. Geprobt wurde von morgens bis abends, teilweise sogar in die Nacht hinein. Dazwischen war immer noch Zeit zum Eselstreicheln, eine kleine Wanderung, viel Spaß und wenig Schlaf.

Schock auf Klassenfahrt

Eine Influencerin, zwei etwas zu coole Jungs, eine spirituell begeisterte Schülerin, eine Streberin, eine Möchtegerndetektivin fahren mit ihrem krass crinchen Lehrer und dem Direktor der Schule auf Klassenfahrt. Gleich zu Anfang hat eine Schülerin einen allergischen Schock. Irgendwas mit Erdnüssen. Doch eigentlich hat sie dich Medikamente dagegen. Jetzt geht es um die Aufklärung der verwickelten Umstände, nicht ohne gehörige gegenseitige Schuldzuweisungen.

In drei Tagen stellen 25 Schüler*innen der Mittelschule Ismaning zusammen mit neun P-Seminarist*innen der 11. Klassen des Isgy eine fulminante Aufführung mit wunderbar überzeichneten Charakteren auf die Beine, die das Publikum beider Schulen begeisterte. Seit Herbst waren die 11.-Klässler*innen alle vier Wochen regelmäßig an der Mittelschule um mit der dortigen Theatergruppe aus den Klassen 6 und 8 sich auf den dreitägigen Workshop und die Aufführung am 27.3.2025 vorzubereiten. Anfangs wussten die Schüler*innen beider Schulen gar nicht, was daraus werden würde. Die gelungene Aufführung war zu recht stolzes Ergebnis von individuellem Mut, gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer Anstrengung, die allen großen Spaß bereitete.