Icebreaker – Depression im Jugendalter

Eine Theaterpremiere der ganz besonderen Art fand am 10. Juli 2026 für die 8. und 9. Klassen statt. Eine Gruppe von Schüler*innen hatte in der Projetkwoche zuvor mit der Theaterpädagogin Annika Schweizer das Thema Depression im Jugendalter spielerisch aufbereitet. In nur vier Tagen wurd das Stück mit Jugendlichen  eingeprobt.

Stell dir vor, du bist für 60 Minuten Psychiater*in und darfst diagnostizieren. Beim Theaterstück Icebreaker wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt, und welche sind einfach nur “schlecht drauf”. Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden?  Das Publikum wurde während der Aufführung immer wieder aufgefordert, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Schüler*innen konnten erkennen, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernten Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernten sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Durch theaterpädagogisches Erleben fand sich ein neuer anderer Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik der in der Familie Beteiligten, besonders die der Geschwisterkinder. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nahm der Krankheit das Fremde und schuf Verständnis für Erkrankte und ihr direktes Umfeld.

 

Das Projekt wurde von der Agentur „kunstdünger“ am Isgy durchgeführt und war sowohl für die 9 Darsteller*innen als auch für das Publikum äußert bereichernd. Initiatorin für dieses an sehr vielen bayerischen Schulen durchgeführten Projekts ist die AOK-Bayern. Schirmherrinnen sind die bayerische Kultusministerin Anna Stolz und die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach.

Aktionstag Planet Erde: Wenn die Großen die Kleinen unterrichten

Am 17. Juli 2026 fand in den 5. Klassen der Aktionstag Planet Erde statt – ein Format im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Vereinten Nationen, das sich unsere Nabos vom Gymnasium Kirchseeon, unserer Klima-Partnerschule, abgeschaut haben.

Die Idee dahinter: Nicht Lehrkräfte, sondern Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klassen übernahmen für einen Vormittag den Unterricht. In 4er-Gruppen gestalteten die Nabos für jeweils eine 5. Klasse ein komplettes Unterrichtsprogramm zum Thema Lebensmittelverschwendung: von der Aufklärung über Ursachen bis zu Ideen, wie sich Foodwaste im Alltag vermeiden lässt.

Für die Großen bedeutete das: selbst in die Lehrerrolle schlüpfen, Inhalte aufbereiten, eine Klasse führen. Für die Kleinen: ein Vormittag mit ungewohnten „Lehrkräften“, Spiel und Spaß.

Das Fazit fiel auf beiden Seiten positiv aus. Die Nabos zeigten sich im Nachhinein beeindruckt davon, wie Lehrkräfte den Schulalltag mit 30 Fünftklässler:innen sonst souverän meistern – ein Perspektivwechsel, der offenbar hängen geblieben ist. Die 5. Klassen haben einiges zum Thema Lebensmittelverschwendung mitgenommen und hatten gefallen an neuen Lehrkräften.

Ein Dank geht an alle Beteiligten: den Nabos für ihr Engagement und ihre Vorbereitung, den Lehrkräften der 5. Klassen für die Unterstützung im Hintergrund.

(Ba)

 

Moor und Biber

Am 15./16.6.2026 erhielten alle 7. Klassen eine kurze Führung durch die Ausstellung über die uns umgebenden Moore, ihr Bedeutung als CO2-Spricher, Entstehung, Funktion für die Artenvielfalt. Die Ausstellung wurde vom Landratsamt München Landratsamt München Land zur Verfügung gestellt und ist noch bis zum 19.6. in der Schule zu sehen. Zudem erklärten die hiesigen Biberbeauftragten sehr anschaulich viel Interessantes über das Leben der Biberfamilien in ihren Revieren rund um Ismaning, wo im Übrigen der europäische Biber, nachdem er in Deutschland ausgestorben war, erstmals wieder neu angesiedelt wurde.

Nachhaltigkeit zum Hören: Der neue Podcast unseres P-Seminars Englisch

„Sustainability – Isn’t it our responsibility?“ – unter diesem Titel haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen im Rahmen des P-Seminars Englisch einen eigenen Podcast auf die Beine gestellt. In englischer Sprache beleuchten sie das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Kultur.

Die ersten Folgen sind bereits online. Den Auftakt machte eine Episode über Künstliche Intelligenz – Chance oder Risiko? –, in der es um Wasser- und Energieverbrauch sowie die Arbeitswelt der Zukunft geht. In der zweiten Folge dreht sich alles um Fast Fashion, ihre Folgen für Umwelt und Gesellschaft und mögliche Alternativen – inklusive eines Interviews mit Anna Karsch, Gründerin des Münchner Modelabels Akjumii.

Reinhören lohnt sich – und nebenbei lässt sich noch das Englisch trainieren.

🎧 Hier geht’s zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/2TVySRZyxcCTUHZlzkoCoR

📷 Instagram: @sustainability_responsibility

Tag der offenen Tür 2026

Am 26.03.2026 öffnete das Isgy wieder einmal seine Pforten, damit die künftigen Füngftklässler*innen und ihre Eltern sich ein Bild vom Schulleben machen konnten. Fächer, Wahlangebote, SMV, Elternbeirat, Föderverein, Nachmittagsbetreuung boten ein buntes Programm, zahlreiche Information und vielfältige Mitmachangebote.

Besuch des Aktionstag Planet Erde in Kirchseeon

Im Rahmen von KlimaConnect besuchten rei Lehrkräfte und vier Nabos unsere Partnerschule, das Gymnasium Krichseeon um Ideen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung auszutauschen. Die Kirchseeoner waren bereits im Januar bei uns zum Umwelttag zzu Besuch gewesen. Diesmal konnten wir uns vielfältige Anregungen beim Aktionstag Planet Erde für die 5., 6. und 7. Klassen holen, welcher von Schüler*innen der 10. Klassen zu den Themen Foodwaste, Plastik und gesunde Ernährung gestaltet wird. Wir konnten tolle Ideen, Methoden und Materialien mitnehmen, die wir nun auch am Isgy für die 5. Klassen ausprobieren wollen.

Jugend forscht Junior: Hochstimmung nach einem Full-House, Sonderpreisen und Lehrerpreis

Beim diesjährigen Wettbewerb Jugend forscht München Nord im Flughafen Campus waren 46 Projekte am Start und haben um drei erste Preise bei Jugend forscht Junior und vier bei Jugend forscht gebuhlt (diese dürfen zum Landeswettbewerb) sowie einige andere Preise. Es wurden unter dem Motto „maximale Perspektive“ maximal viele Fragen der 31 Juroren an die 79 Teilnehmenden gestellt. Das ISGY war wiederum mit vier Projekten in den Kategorien Arbeitswelt, Mathe/Informatik, Physik und Technik vertreten. Unser Maximilian Paulus und Felix Ilmberger (Projekt: da haben wir den Salat – Salat klimafreundlich aufbewahrt) durften als erstes Projekt der Kategorie Arbeitswelt nach unten gehen – die Spannung stieg!

Welche Freude! Maximilian Paulus, 6b und Felix Ilmberger, 6a haben den Sonderpreis Jahres-Abonnement der Zeitschrift „Natur“ erhalten.

Im Bereich Mathematik/Informatik hat Stefanos Koufugazos einen ersten Preis erhalten und ein weiterer erster Preis ging an Paul Hudlmeier Gymnasium München Feldmoching in derselben Kategorie.

Zusammen mit einem ersten Preis für ein Bioprojekt zum Thema Bio-Mimicking von Oberflächen, waren damit alle ersten Preise für Jugend forscht Junior zu diesem Zeitpunkt bereits vergeben.

Auszug aus der Laudatio für Stefanos: Ein Forschergeist braucht einige Eigenschaften, um erfolgreich zu sein u.a. Mut, Tatkraft und Resilienz. In einem gesellschaftlich hoch interessanten Projekt hat Stefanos Koufugazos, 8a, eine Sign AI zur Erkennung und Übersetzung von Gebärdensprache entwickelt und ist damit weltspitze.

Stefanos hat damit nicht nur eine Teilnahme am Landeswettwerb bei Jugend forscht Junior, sondern auch den längsten Applaus des Tages erhalten.

Im Bereich Physik ging ein 3. Platz (45 Euro) an Paul Beckert, 5c, Lennox Binder, 5a, und Emmeran Sedlmayr, 5c, für ihr Projekt zur Verstärkung eines Permanent-Magneten mit einer Halbach-Array-Anordnung. Dafür hatten sie am ersten Wettbewerbs-Tag noch schwierige Hausaufgaben erhalten – die sie aber gut gelöst hatten.

Im Bereich Technik ging ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift „Make“ und ein 2. Platz (60 Euro) an Berenike Pätzold, 5c, und Marija Nikolova, 5a, für Ihr klimafreundliches

Projekt „Kühlschrank wirklich zu?“, in dem sie eine Schaltung entwickelt haben, um detektieren zu können, sobald ein Kühlschrank auch nur einen kleinen Spalt offen ist. Sie haben durch Messungen herausgefunden, dass dies bereits zu hohen Energieverlusten führen kann (erkennt man auch daran, dass die Butter weich ist am nächsten Morgen). Mit diesen beiden Preisen waren Berenike und Marija mit Abstand die Sieger im großen Bereich Technik!

Zu guter Letzt ging auch wieder einmal ein Lehrerpreis an das Gymnasium Ismaning. Wir danken unserem Sekretariat und der Schulleitung, ebenso wie den Eltern und Geschwistern für die unermüdliche Unterstützung. Besonderer Dank geht an unsere Hausmeister, namentlich erwähnt Thomas Werner, und Simon Rimmelspacher stellvertretend für das Technik-Team. Selbstverständlich auch an die Organisatoren vom Flughafen München und Jugend forscht!  HA

Plastikvortrag

Am 26.2.2026 besuchte uns die Journalistin und Expeditionleiterin Birgit Lutz nun bereits zum dritten Mal um den 8. Klassen über die Arktis und die dortigen Klimawandelfolgen halten. Zudem ging es um Plastik-Müll und die Auswirkungen auf die Meere. Birgit Lutz ist Verfasserin des Buchs „Nachruf auf die Arktis“ und hat mehrfach Reisen dorthin unternommen. Sie ist zudem involviert in ein Citizen-Science-Projekt mit dem Alfred-Wegener-Institut zu Plastik-Müll. Im Vortrag berichtete sie mit Fotos und Erzählungen von ihren Expeditionen und stellte die dort in den letzten Jahren sehr sichtbaren Veränderungen dar.

Umwelttag 2026

Der Umwelttag der 6. Klassen, der zuletzt am 14. Januar 2026 stattfand, ist ein jährlich wiederkehrendes Event, das durch die Nabos organisiert wird. Ziel des Projekttags war es wie immer, den Teilnehmenden auf spielerische Art ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu vermitteln. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden sowohl Spiele gespielt als auch Vorträge und Stände besucht. Für die Stände kommen jedes Jahr externe Partner verschiedener Umweltorganisationen. Um dies zu ermöglichen, wird der Umwelttag meist sehr früh geplant, da zuerst all diese Organisationen eingeladen werden müssen, wobei auch immer mit Absagen zu rechnen ist. Die Planung des diesjährigen Umwelttags begann tatsächlich – Achtung, festhalten – schon ein ganzes Jahr zuvor! Es steckt also ziemlich viel Aufwand hinter den Projekten der Nachhaltigkeitsbotschafter*innen.

 

Klimakonferenzsimulation 2025

Bereits zum dritten Mal führten am 12. und 15. Dezember 2025 alle 10. Klassen ein Planspiel zur Simulation der alljährlichen Klimakonferenzen CoP durch. Je zwei Klassen zusammen wurden in 8 verschiedene Gruppen eingeteilt, die die verschiedenen Interessen auf den Konferenzen repräsentieren: Fossile Indurstrie, Industrie und Handel, Globaler Norden, Globaler Süden, Clean Tech Industrie, Agrar- und Forstwirschaft, Klima-Aktivist*innen, Mobilität und Tansport. Ziel der Verhandlungsrunden war es, die globale Erwärmung bis 2100 auf möglichst 1,5 oder wenigstens 2,0 Grad zu begrenzen. Dazu nutzten die Schüler*innen die vom MIT entwickelte, ständig aktualisierte Software und Datenbank enroads, welche auch in Wirklichkeit von Entscheidern zur Veranschualichung der Wirksamkeit der von Ihnen beabsichtigten Maßnahmen eingesetzt wird. Es wurde intensiv verhandelt, gedealt und streitbar arguemtiert. Am Ende kam wenigstens ca. 1,

9 Grad trotz heftiger Gegenwehr der fossilen Lobby raus.