Dies Latinus an den Iden des März

Am 2063sten Jahrestag von Caesars Ermordung, den Iden des März, tauchten die Lateinschüler der 6. Jahrgangsstufe für ein paar Stunden in das Alltagsleben der Römer ein.

In vier verschiedenen Workshops konnten die jungen Lateiner römische Schreibtafeln basteln, einen Lederbeutel mit integriertem Rundmühle-Spiel kreieren, römische Spiele entwerfen und eine römische Toga erstellen. Dabei erkannten die Schüler, dass das Schreiben auf Wachstafeln für Römer wohl ganz schön anstrengend gewesen sein muss und auch das Tragen einer Toga nicht immer ganz so praktisch war.

Auch die Mußen kamen nicht zur kurz: zu Flötenmusik wurden carmina Latina gesungen und ein paar Runden Rundmühle gespielt. Abschließend stärkten sich die 6. Klässler bei einer ausgiebigen cena mit selbstgemachten Speisen nach Originalrezepten von Apicius (z.B. Moretum, Drusillas-Limes-Brötchen, Mustea).

Gratias habemus auch den Schülern der 7a für die freundliche und fachkundige Unterstützung bei den Workshops.

 

Vale!

„Semper felix esto!“

Auf den Spuren der Römer…

Am 20. Julius begab sich die Lateingruppe der 7. Klasse nach Weißenburg, um dort römische Spuren zu erkunden.

Los ging die Entdeckungstour bei den römischen thermae, die in der Antike als sehr beliebter sozialer Treffpunkt galten. Während des Rundgangs durch die ehemalige Badelandschaft konnten die Schüler/innen dank der guten Restaurierung und Konservierung den Aufbau einer römischen Badeanlage nachvollziehen und Interessantes über den antiken Thermenbesuch sowie die durchaus spezielle Körperhygiene der Römer erfahren. Ein sehr gut erhaltenes Hypokaustum (römisches Heizsystem) führte den Schüler/innen vor Augen, welch geschickte Ingenieure die Römer doch waren.

Über das Gelände eines alten römischen Kastells, vorbei am rekonstruierten Nordtor, ging es weiter zum Römermuseum. Dort besichtigten die jungen Lateiner den größten römischen Schatzfund in Südbayern (z.B. Münzen, Geschirr) und konnten sich durch das Anprobieren römischer Helme wie echte Gladiatoren fühlen. Nach den vielen Eindrücken und Informationen gönnten sich die 7. Klässler noch ein Eis auf dem Marktplatz in Biriciana.

Tag der offenen Tür 2018

Am Tag der offenen Tür am 19. April öffnete das Gymnasium Ismaning erneut Klassenzimmer und Fachräume sowie erstmals den neuen Bewegungsraum. Bei sommerlichem Wetter informierten sich sehr viele Familien mit zukünftigen Gymnasiasten, aber auch wiederum Nachbarn und die ganze Schulfamilie. Es gab eine Menge zu entdecken für Klein und Groß: man konnte ein echter Franzose werden, selbst gemachte Nussnougatcreme oder Flammkuchen probieren, ein intaktes ganzes rohes Ei ohne Schale anfühlen, mit einem Matheführerschein die vielfältigen Materialien der Schule kennenlernen, eine Toga anprobieren, seinen Namen mit Hieroglyphen auf Papyrus stempeln, Fair-Trade einkaufen, Jonglieren lernen, sich in sportlichen Zweikämpfen üben, Schülerarbeiten aus Kunst und vielen anderen Fächern bewundern oder ein gekochtes Ei in eine Flasche saugen. In der ersten und letzten halben Stunde wurde ein vielfältiges Bühnenprogramm im Treppenhaus dargeboten von Tänzerinnen, Solisten, Orchester und Chor mit einer kurzen Kostprobe vom nächsten Frühjahrskonzert am 2. Mai. Aber auch Theaterszenen auf Französisch, Spanisch und vor allem Deutsch als Vorgeschmack auf den nächsten Schultheaterabend am 12./13. Juni waren zu bewundern. Der „Tintenklecks“, die neue Schülerzeitung, stand druckfrisch zum Verkauf. Verpflegt wurde das Publikum durch Förderverein und Elternbeirat dank zahlreicher Essensspenden – vielen Dank dafür! Die Jugendsozialarbeit öffnete ihr Beratungszimmer und die Nachmittagsbetreuung stand zum Gespräch bereit. Man konnte eine Reise in die ganze Welt mit englischsprachiger Reisebegleitung unternehmen, organisiert vom Wahlkurs Bilinguale Geografie. In den Fachräumen von NuT, Musik, Informatik und Physik wurden Modelle und Computer ausprobiert oder man konnte einfach den Schüler/innen der Bläserklassen lauschen. Auf Stellwänden war die nächste Ausbaustufe des Schulgebäudes zu bewundern, ebenso wie die junge Geschichte des ISGY und der Pressespiegel. Eine schon erstaunliche Vielfalt, wenn man bedenkt, dass diese kleine Schulfamilie bisher aus 11 Klassen und ca. 20 Lehrkräften besteht – daher ein Dank an alle Beteiligten für ihr vielfältiges Engagement. Auch dem Publikum sei Dank für die Geduld bei den kleineren Wartezeiten mancher sehr gefragter Angebote und das anhaltende Interesse.

dies Latinus – Römisches Flair am ISGY

Wie bei den alten Römern ging es am 11. April am ISGY zu:

Zur Einstimmung auf den dies Latinus (lateinischer Tag) studierten die Lateinschüler/innen der Klassen 6ab mit ihren Lateinlehrerinnen zwei lateinische Songs („Quare dormis, o Iacobe?“, „Ludi sunt latini.“) ein. Darauf folgte ein ausgiebiges convivium Romanum (römisches Gastmahl), wofür die Schüler/innen mit viel Engagement und Feinschmeckersinn zu Hause Speisen vorbereitet hatten. Nach Originalrezepten von Apicius waren die mensae (Tische) mit römischen Köstlichkeiten, wie Drussilas Limes-Brötchen, Birnenauflauf, Süßweinbrötchen, Süßes Rührei, Moretum u.v.m., gedeckt.

Nach dieser Stärkung waren die jungen Römer kreativ und fertigten in Workshops Togen, Lederbeutel und Wachstafeln an. Abgerundet wurde der lateinische Tag mit einigen typisch römischen Spielen (Deltaspiel, Rundmühle), bei denen die Schüler/innen auf dem Pausenhof gemeinsam wetteiferten.

Diem carpsimus!

Valete!

Tag der offenen Tür 2017

Die Schulfamilie brachte das Haus zum Erstrahlen. Bei Vorführungen auf der Bühne oder in den Klassenräumen präsentierten Schüler/innen engagiert, was sie eingeübt und gelernt hatten. Zusammen mit ihren Lehrkräften freuten sie sich über das riesige Interesse und waren stolz ihre Schule Eltern und Öffentlichkeit zu zeigen. Vom von allen Eltern überreichlich bestückten, beeindruckenden Buffet und Getränkeverkauf, organisiert und serviert von Elternbeirat, Klassenelternsprecher/innen, Förderverein und Helfern, war am Ende nichts mehr übrig.

Ein solches Zusammenwirken auf allen Ebenen lässt eine Schule erstrahlen! In jedem Winkel des Gebäudes und jedem Gesicht waren Motivation und Freude abzulesen. So auch im vollen, hellen Treppenhaus, an dessen Geländern Trauben von Menschen gebannt und fröhlich mit dem Blick gen Bühne standen und sich von den dortigen Darbietungen in den Bann haben ziehen ließen. Dies Strahlen wollen wir in den Schulltag mit hinüber nehmen.