Segeltörn Q13

Vom 20. bis 25. September 2026 ging es für 21 Schüler der Q13 auf unsere letzte gemeinsame Studienfahrt. Statt Jugendherberge oder Großstadtprogramm erwartete uns diesmal etwas Besonderes: ein sechstägiger Segeltörn auf dem IJsselmeer. Mit Holland Sail starteten wir in Enkhuizen, wo unser Schiff, die „Novel“, bereits im Hafen auf uns wartete.

Schon beim ersten Anblick wurde uns klar, dass diese Woche anders werden würde als eine gewöhnliche Klassenfahrt. Die „Novel“ ist ein traditionelles niederländisches Segelschiff, gebaut 1879, mit großen Masten, zahlreichen Leinen und deutlich mehr Handarbeit, als man es von modernen Booten gewohnt ist. Nach dem Beziehen unserer Kabinen und einer Einführung in das Leben an Bord von Skipper Jan und Matrose Andi hieß es deshalb schnell: mit anpacken.

Beim Segeln war vor allem Teamarbeit gefragt: die vier großen Segel setzen sich schließlich nicht von selbst! Gemeinsam mussten wir Leinen ziehen, Segel hissen und bei verschiedenen Manövern zusammenarbeiten. Dabei zeigte sich schnell, dass ein Segelschiff nur funktioniert, wenn viele Hände gleichzeitig das Richtige tun. Nach den ersten Versuchen wurden die Abläufe immer routinierter und spätestens, als die „Novel“ bei gutem Wind unter vollen Segeln über das Wasser glitt, hatte sich die Arbeit gelohnt.

Doch die Reise bestand nicht nur aus Segeln. Immer wieder legten wir in verschiedenen Häfen an und hatten Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Ein Fahrradausflug auf Texel führte uns durch die typisch niederländische Landschaft mit ihren flachen Feldern, Deichen und bestens ausgebauten Radwegen. Auch ein Abstecher an die Nordseeküste mit Dünen, Strand und Leuchtturm gehörte zu den Eindrücken der Woche.

Mindestens genauso wichtig wie die Route war jedoch das Leben an Bord. Gegessen, gekocht und aufgeräumt wurde gemeinsam. Der große Aufenthaltsraum der „Novel“ wurde dabei schnell zum Mittelpunkt unseres Bordlebens. Lebensmittel und Gepäck mussten auf engem Raum organisiert werden, Mahlzeiten wurden gemeinsam vorbereitet, doch hier hat man gemerkt: Wenn jeder hilft, geht’s ganz einfach! Auch unsere Oberstufenkoordinatoren Captain Beck und Frau Hennig genossen das Schiffsleben, zeigten ihre „entspannte“ Seite und machten viele Späße mit.

Wettertechnisch genossen wir großteils einen sonnigen Himmel, besonders eindrucksvoll waren die Abendstunden: Wenn die Sonne tief über dem Wasser stand und zwischen den Masten und Leinen der historischen Segelschiffe unterging, entstand eine beeindruckende Atmosphäre.

Nach fast einer Woche kehrten wir am Freitag wieder nach Enkhuizen zurück. Hinter uns lagen Tage mit viel frischer Luft, gemeinsamer Arbeit, Hafenaufenthalten, langen Abenden an Bord und vermutlich etwas weniger Schlaf als gewöhnlich. Vor allem aber war es eine Reise, bei der wir noch einmal viel Zeit miteinander verbringen konnten.

Als letzte Studienfahrt unserer Schulzeit wird der Segeltörn auf der „Novel“ deshalb sicher in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen des Segelns und der besonderen Landschaft des IJsselmeers, sondern vor allem wegen der gemeinsamen Erlebnisse an Bord. Ein passender Abschluss für viele gemeinsame Schuljahre!

B.S. Q13

Krakaufahrt Q13

Wir, ein kleines Kollektiv der Q13, hatten die Ehre vom 20.– 25. September mit Herrn Volkmann und Frau Rieger auf Studienfahrt nach Krakau zu fahren. Nach einer zwölfstündigen Zuganfahrt ließen wir den Abend mit traditionellen polnischen Teigtaschen (Pierogi) und einer Runde Billiard ausklingen. Im Laufe der Woche besichtigten wir sowohl das jüdische Viertel als auch das Vernichtungslager Auschwitz/Birkenau mit fachkundiger Begleitung. Wir bedanken uns recht herzlich bei den begleitenden Lehrkräften für ihr Vertrauen und die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zusammenfassend: Krakau ist eine wunderschöne und lebendige Stadt. 

Abiverleihung 2026

Am 26.06.2026 fand nach einjähriger Pause wieder ein Abiturfeier statt, nun für den ersten Jahrgang des G9. 89 frischgebackene Abiturient*innen wurden in gebührendem Rahmen feierlich in der Sporthalle von Herrn Bürgermeister Dr. Greulich und  Herrn Martini verabschiedet und erhielten ihre Abiturzeugnisse ausgehändigt.

 

Nachhaltigkeit zum Hören: Der neue Podcast unseres P-Seminars Englisch

„Sustainability – Isn’t it our responsibility?“ – unter diesem Titel haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen im Rahmen des P-Seminars Englisch einen eigenen Podcast auf die Beine gestellt. In englischer Sprache beleuchten sie das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Kultur.

Die ersten Folgen sind bereits online. Den Auftakt machte eine Episode über Künstliche Intelligenz – Chance oder Risiko? –, in der es um Wasser- und Energieverbrauch sowie die Arbeitswelt der Zukunft geht. In der zweiten Folge dreht sich alles um Fast Fashion, ihre Folgen für Umwelt und Gesellschaft und mögliche Alternativen – inklusive eines Interviews mit Anna Karsch, Gründerin des Münchner Modelabels Akjumii.

Reinhören lohnt sich – und nebenbei lässt sich noch das Englisch trainieren.

🎧 Hier geht’s zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/2TVySRZyxcCTUHZlzkoCoR

📷 Instagram: @sustainability_responsibility

Besuch des Jugendoffiziers des Bundeswehr am isGY

Seit ihrer Gründung leistet die Bundeswehr ihren Beitrag zum Schutz unseres Landes, ihre Aufgaben sind heute vielfältiger denn je. Zudem ist das Thema Bundeswehr u.a. Teil des Lehrplans für die Q12. Die grundsätzliche Wiedereinsetzung der Wehrpflicht für Männer ruft besonders bei unseren männlichen Schülern viele Fragen und Ängste hervor. Es war uns daher eine besondere Freude, Herrn Hauptmann Léon Lücke, einen Jugendoffizier der Bundeswehr, am 12.03.2026 bei uns begrüßen zu dürfen. Bei seinem Vortrag vor Schülern und Schülerinnen der Q12 ging es ausdrücklich NICHT darum, für die Bundeswehr zu werben oder zu rekrutieren, sondern seine Erfahrungen im Wehrdienst mit uns zu teilen und Fragen der Schüler und Schülerinnen zu beantworten. Dies stieß auf eine sehr positive Resonanz seitens unserer Schülerschaft und wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hptm. Lücke für seine Arbeit, seine Zeit und seinen Dienst für unser Land.

Exkursion ins NS-Dokumentations-Zentrum 2026

Die alljährliche Exkursion der 12. Jahrgangsstufe ins NS-Dokumentationszentrum nahe dem Königsplatz gab den Schüler*innen vor Ort eine gute Übersicht über den Aufstieg, Zerstörung der Demokratie und Verbrechen der NSDAP. In Kleingruppen erhielten die 12-Klässler*innen als Einstieg in den Lernbereich NS-Diktatur und Völkermord Führungen in kleinen Gruppen durch die Dauerausstellung des 2015 eröffneten Dokumentationszentrums.

Exkursion der 12. Klassen ins NS-Dokumentationszentrum

Am Donnerstag, den 22.02.2025 besuchte die Q12 unseres Gymnasiums im Rahmen des Geschichtsunterrichts das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz in München.

Wir fanden zu unserer Überraschung ein leeres Dokumentationszentrum vor – aufgrund von Umbauarbeiten erhielten wir deshalb Führungen als einzige Besucher der Ausstellung. Diese Umstände verstärkten die recht bedrückende Atmosphäre, der reine Betonbau wirkte sehr trocken und einengend, ergänzend vermittelten einzelne Informationstafeln mit viel Text und animierten Grafiken, Fotografien oder Wahlplakate der damaligen Zeit den Inhalt.

Die Exkursion unterschied sich vor allem darin von vorigen Geschichts-Exkursionen, indem über die tatsächliche Herrschaft des NS-Regimes und den direkten Auswirkungen dessen Taten hinaus auch die Hintergründe und die Entwicklung der Gesellschaft zu einer solchen Anhängerschaft beleuchtet wurden. Gerade der Fokus auf die Stadt München, alltägliche Orte und Plätze wie sie uns heute bekannt sind, dienten dem Aufstreben des Nationalsozialismus und verliehen diesem Thema damit eine persönliche Nähe.

So setzte die Ausstellung vor dem Jahr der Machtergreifung 1933 an und erklärte den Zustand der Bevölkerung in der Weimarer Republik, was ebenfalls zuvor Thematik im Unterricht war. Mithilfe dieses Vorwissens gelang im Diskurs mit unserem Referenten ein gekonnter Aktualitätsbezug, welcher durchaus zum Nachdenken anregte.

Damit zeigte die Exkursion nochmals eindrucksvoll auf, von welcher Bedeutung eine starke Demokratie wie die unseres Landes sowie die Grund- und Menschenrechte für jeden einzelnen von uns ist und führte die damit einhergehende Verantwortung vor Augen, diese Lebensgrundlage für folgende Generationen aufrechtzuerhalten.

Wissenschaftswochen 2025

Ende Januar, Anfang Februar führten die drei 11. Klassen wieder ihre Wissenschaftswochen durch. Zu einem Rahmenthema beschäftigen sich die 11.-Klässler*innen in kleinen Gruppen aus verschiedenen Fachperspektiven mit bestimmten Untersuchungsschewerpunkten und Fragestellungen, die es wissenschaftlich zu erforschen galt. Die Ergebnisse wurden zum Wochenabschluss auf unterchiedlichste Art und Weise präsentiert. Rahmenthemen waren dieses Jahr: 11a Anthropologie – Was ist der Mensch, 11b Sprache – Mehr als sprechen, 11c Gleichberechtigung. Bei den Präsentationen bestaunten die 10.-Klässler*innen, die ja nächstes Jahr dran sind, interessiert die Ergebnisse und vielfältigen fachlichen und inhaltlichen Zugänge zu den Themen.

Thema Sprache

Mathematik

Kunst

WR

Musik

Religion

PuG

Mutmacher am ISGY

+++ Workshop im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung (STUBO) zur Selbsterkundung für die Schülerinnen und Schüler der Q12 +++

Ein erfahrener Trainer von MEIN-MUTIGER-WEG bot den jungen Erwachsenen wertvolle Anregungen, mit denen die Planung der eigenen Zukunft sowie eine bewusste Entscheidung für den Weg nach der Schule angeregt wurde. Diese beispielhaften Fragen waren dabei:
– Welche persönlichen Kriterien habe ich für meine Berufswahl?
– Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedene Berufe zu erkunden?
– Welche Ziele und Träume habe ich?
– Wie kann ich mutige Entscheidungen treffen?

Insgesamt war es ein gewinnbringender Vormittag in positiver Atmosphäre, bei dem die SchülerInnen ihrem „Ikigai“ etwas nähergekommen sind, also „dem, wofür es sich zu leben lohnt“.

Ein Erfahrungsbericht zum White Horse Theatre von Maria Verbitski (11b)

Romeo and Julia
…die wohl bekannteste Liebesgeschichte überhaupt. Am Montag, dem 09.12.24, haben sich die 10. und 11. Klassen im Foyer versammelt, um Shakespeares Stück des „White Horse“ Theaters anzuschauen.
Gebannt wurde das Bühnenbild inspiziert: eine Leinwand mit mystischem Mond – dem ewigen Begleiter aller Verliebten, blumenbesetzte Vorhänge und eine pinke Leiter. Stopp, eine Leiter?! Die Zuschauer, die dieses klassische Stück kannten, ahnten es schon: es ist Julias Balkon. Aber nicht nur das, wie sich später herausgestellte: es war die Darstellung eines Balkons, eines Bettes, eines Sessels und am Ende sogar eines Grabes…
Aber da traten auch schon die Schauspieler auf die Bühne, allesamt junge Erwachsene und englische Muttersprachler. Also fing sie an: Shakespeares tragische Liebesgeschichte – auf seiner Muttersprache, in Englisch. Wir verfolgten gespannt das Geschehen, erst etwas verwirrt, doch dann mitgerissen in die Geschichte des ewigen Hasses zweier Familien und der blinden, leidenschaftlichen Liebe zweier Kinder dieser Feindseligkeit, ihres tragischen und romantischen Todes…
Liebe und Zwietracht, Freundschaft und Feindschaft, Vergebung und Zorn, durch diese Kontraste verdeutlichte Shakespeare uns, den Zuschauern, dass alter Hass oft eine unzugängliche Mauer ist, die uns den Weg zur wahren Glückseligkeit versperrt.
Leidenschaftlich, poetisch, dramatisch, fesselnd, aber auch lustig, so konnte man das Theaterstück „Romeo und Julia“ in der Ausführung des „White Horse“ Theaters beschreiben. Wir haben uns sehr gefreut und werden auf erneuten Besuch dieses fabelhaften Quartettes warten.