Wie nachhaltig kann eine Institution wie die Allianz Arena sein?
Mit dieser Frage durften sich am 23.10. einige Schülerinnen und Schüler des ISGYs beschäftigen und im Rahmen der Munich Climate Week die Allianz Arena besuchen. Dort haben wir eine kleine Führung bekommen, bei der wir u. a. in der Teamumkleide waren und zur FC Bayern-Hymne „einlaufen“ konnten. 
Wir haben aber auch zahlreiche Einblicke in nachhaltige Projekte bekommen, da diese im Hinblick auf den Klimawandel für große Institutionen wie die Allianz Arena eine immer wichtigere Rolle spielen. Ihre jährlichen CO2-Emissionen betragen rund 80.000 Tonnen – die unserer Schule liegen im Vergleich bei ungefähr 700 Tonnen – weshalb es verschiede Projekte gibt, welche die Allianz Arena nachhaltiger machen sollen.
Einer der energieaufwendigsten Bereiche ist die Anlieferung von Waren und Anreise der Fans – die Allianz Arena hat europaweit das größte Stadionparkhaus und alleine die Anfahrten machen schon 75% des CO2-Ausstoßes aus! Um die Warenanlieferung klimafreundlicher zu gestalten, setzt die Allianz Arena auf elektrisch betriebene Fahrzeuge. Wenn man sich auf dem Gelände umsieht, fallen einem deshalb immer wieder Ladestationen für LKWs ins Auge. Zudem gibt es Shuttle-Busse für Fans, um einerseits die Anreisen mit Autos zu minimieren, aber auch um die öffentlichen Verkehrsmittel zu entlasten.
Auch die Beleuchtung ist alles andere als klimafreundlich. Da man aber nicht auf dieses Alleinstellungsmerkmal verzichten möchte, wurde inzwischen komplett auf eine weniger schädliche LED-Beleuchtung umgestellt.
Die Beheizung der Allianz Arena wird inzwischen durch Wärmepumpen gewährleistet. Außerdem gibt es ein Abfall- und Mehrwegsystem bei Spielen.
Am Ende des Vortrags haben wir „Klima-Kits“ mit kleinen Geschenken, wie einem Fahrradsattelschutz gegen Regen, bekommen – eine Anregung öfter Fahrrad zu fahren. Trotzdem erschien es uns etwas ironisch, dass diese „Klima-Kits“ in Indien und China produziert wurden.
Es ist schwierig bis unmöglich Veranstaltungsorte wie die Allianz Arena komplett nachhaltig zu gestalten. Ob diese Maßnahmen ausreichend sind, ist fragwürdig, aber es sind Ansätze sichtbar, die in Zukunft hoffentlich weiter ausgebaut werden, um München ein Stück klimafreundlicher zu machen.
(Anjuli und Thea)
Segeltörn Q13
Vom 20. bis 25. September 2026 ging es für 21 Schüler der Q13 auf unsere letzte gemeinsame Studienfahrt. Statt Jugendherberge oder Großstadtprogramm erwartete uns diesmal etwas Besonderes: ein sechstägiger Segeltörn auf dem IJsselmeer. Mit Holland Sail starteten wir in Enkhuizen, wo unser Schiff, die „Novel“, bereits im Hafen auf uns wartete.
Schon beim ersten Anblick wurde uns klar, dass diese Woche anders werden würde als eine gewöhnliche Klassenfahrt. Die „Novel“ ist ein traditionelles niederländisches Segelschiff, gebaut 1879, mit großen Masten, zahlreichen Leinen und deutlich mehr Handarbeit, als man es von modernen Booten gewohnt ist. Nach dem Beziehen unserer Kabinen und einer Einführung in das Leben an Bord von Skipper Jan und Matrose Andi hieß es deshalb schnell: mit anpacken.
Beim Segeln war vor allem Teamarbeit gefragt: die vier großen Segel setzen sich schließlich nicht von selbst! Gemeinsam mussten wir Leinen ziehen, Segel hissen und bei verschiedenen Manövern zusammenarbeiten. Dabei zeigte sich schnell, dass ein Segelschiff nur funktioniert, wenn viele Hände gleichzeitig das Richtige tun. Nach den ersten Versuchen wurden die Abläufe immer routinierter und spätestens, als die „Novel“ bei gutem Wind unter vollen Segeln über das Wasser glitt, hatte sich die Arbeit gelohnt. 
Doch die Reise bestand nicht nur aus Segeln. Immer wieder legten wir in verschiedenen Häfen an und hatten Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Ein Fahrradausflug auf Texel führte uns durch die typisch niederländische Landschaft mit ihren flachen Feldern, Deichen und bestens ausgebauten Radwegen. Auch ein Abstecher an die Nordseeküste mit Dünen, Strand und Leuchtturm gehörte zu den Eindrücken der Woche.

Mindestens genauso wichtig wie die Route war jedoch das Leben an Bord. Gegessen, gekocht und aufgeräumt wurde gemeinsam. Der große Aufenthaltsraum der „Novel“ wurde dabei schnell zum Mittelpunkt unseres Bordlebens. Lebensmittel und Gepäck mussten auf engem Raum organisiert werden, Mahlzeiten wurden gemeinsam vorbereitet, doch hier hat man gemerkt: Wenn jeder hilft, geht’s ganz einfach! Auch unsere Oberstufenkoordinatoren Captain Beck und Frau Hennig genossen das Schiffsleben, zeigten ihre „entspannte“ Seite und machten viele Späße mit.
Wettertechnisch genossen wir großteils einen sonnigen Himmel, besonders eindrucksvoll waren die Abendstunden: Wenn die Sonne tief über dem Wasser stand und zwischen den Masten und Leinen der historischen Segelschiffe unterging, entstand eine beeindruckende Atmosphäre.
Nach fast einer Woche kehrten wir am Freitag wieder nach Enkhuizen zurück. Hinter uns lagen Tage mit viel frischer Luft, gemeinsamer Arbeit, Hafenaufenthalten, langen Abenden an Bord und vermutlich etwas weniger Schlaf als gewöhnlich. Vor allem aber war es eine Reise, bei der wir noch einmal viel Zeit miteinander verbringen konnten.
Als letzte Studienfahrt unserer Schulzeit wird der Segeltörn auf der „Novel“ deshalb sicher in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen des Segelns und der besonderen Landschaft des IJsselmeers, sondern vor allem wegen der gemeinsamen Erlebnisse an Bord. Ein passender Abschluss für viele gemeinsame Schuljahre!
B.S. Q13

Tanja Fan nimmt am Unitag der LMU teil
Tanja Fan besucht die 11. Klasse des ISGY und ist in diesem Schuljahr Teilnehmerin am Programm „Unitag“ an der LMU. Gemeinsam mit 30 weiteren besonders begabten SchülerInnen reist sie jeden Freitag an den Campus der LMU, um in verschiedenen akademischen Disziplinen Einblicke in den universitären Alltag zu bekommen. Die SchülerInnen besuchen Vorlesungen und Seminare, die von HochschuldozentInnen geleitet werden und ein breites Themengebiet abdecken.
Verantwortung
Unsere Schule lässt uns viele Freiheiten und gibt Kontrolle in unsere eigenen Hände: Das ISGY bietet Raum für Offenheit, braucht aber auch klare Regeln. Unsere Offenheit erfordert Vertrauen, unsere Regeln bieten Verlässlichkeit. Damit hilft uns das ISGY auf dem Weg zu mehr Verantwortung.
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Wertekonflikt: Klarheit vs. Offenheit
Übergeordneter Wert: Verantwortung
Brücke: Verlässlichkeit und Vertrauen
Zusammenarbeit
Das ISGY besteht aus Schülern, Eltern, Lehrkräften, Verwaltung, Gebäudetechnikern, der KJSA, Nachmittagsbetreuung, Gastronomen, Putzkräften und Hilfe aus der Gemeinde: Wir gestalten eigene Ideen und berücksichtigen Wünsche aus der Schulgemeinschaft. Durch vielseitige Hilfsbereitschaft und eine klare, wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe schaffen wir bereichernde Zusammenarbeit.
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Wertekonflikt: Rücksicht auf Partner vs. eigene Ideen und freie Gestaltung
Übergeordneter Wert: Zusammenarbeit
Brücke: Hilfsbereitschaft und wertschätzende Kommunikation
Wertschätzendes Feedback
Lernen steht im Mittelpunkt unseres schulischen Handelns; aber es soll auch Spaß machen. Wir motivieren mit transparenten Anforderungen und menschlichem Augenmaß. Dafür pflegen wir eine ehrliche, wertschätzende Feedbackkultur.
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Wertekonflikt: Gelingendes Lernen vs. Spaß
Übergeordneter Wert: wertschätzende Feedbackkultur
Brücke: Transparenz und Menschlichkeit
Angebote
Unsere Schulgemeinschaft besteht aus über 1000 Personen und wir haben viele AKs, AGs, Teams, die SMV und Förderangebote: Wir fördern unsere besonderen, persönlichen Begabungen und fordern Leistung. Unsere Angebote verbinden individuelle Ambitionen mit gesellschaftsorientierten Bildungszielen.
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Wertekonflikt: Vielfältige Begabungen vs. Leistungs- und Zielorientierung
Übergeordneter Wert: Angebote
Brücke: Ambitionen und Ziele
Toleranz
Wir wollen uns voneinander unterscheiden. Einzigartige Persönlichkeiten bereichern unsere Gemeinschaft, in der wir miteinander arbeiten. Indem wir eigenverantwortlich und emphatisch handeln, üben wir tägliche Toleranz im Zusammenleben.
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Wertekonflikt: Individualität vs. Miteinander
Übergeordneter Wert: Toleranz
Brücke: Eigenverantwortung und Empathie
Selbstverwirklichung
Am ISGY suchen wir unseren ganz eigenen (Lebens)Weg. Wir fördern unsere Freiheit zur eigenen Entscheidung und finden Rückhalt in der Schulgemeinschaft. Autonomie bietet Vielfalt und Zusammenhalt erfordert Fairness. Durch Vielfalt und Fairness können wir uns als aktiver Teil des ISGYs selbst verwirklichen.
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Wertekonflikt: Autonomie vs. Zusammenhalt
Übergeordneter Wert: Selbstverwirklichung
Brücke: Vielfalt und Fairness und Partizipation
Gemeinwohl
Wir alle machen Fehler: Lehrkräfte, Jugendliche, Eltern, die Schulleitung. Aus Selbstschutz wollen wir sie nicht immer offen zugeben. Reflexion und die Suche nach Lösungen beginnen bei uns selbst. Wir zeigen Aufrichtigkeit und gestehen anderen Fehler zu. Mit Bewusstsein für das Gemeinwohl wachsen wir über uns hinaus.
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Wertekonflikt: Selbstschutz vs. Selbstreflexion
Übergeordneter Weg: Gemeinwohl
Brücke: Zugeständnisse und Aufrichtigkeit
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