Bundesweiter Vorlesetag

Normalerweise sind es die Schülerinnen und Schüler gewohnt, im Unterricht selbst Texte zu lesen. Am 18.11.22, dem bundesweiten Vorlesetag, kamen einige Unterstufenschüler in den Genuss, Auszüge aus Büchern vorgelesen zu bekommen. Die Gemeindebibliothek unter Leitung von Herrn Mörtel konnte hierfür die 3.Bürgermeisterin Ismanings Frau Luise Stangl sowie Herrn Christian Freund, den Abteilungsleiter für Bildung und Soziales, als Lesepaten gewinnen. So konnte die 5b beim Vorlesen aus der „Seawalkers“-Romanreihe von Katja Brandis in Phantasiewelten abtauchen. Eine andere Welt lernte auch die 6e kennen, die mithilfe des Buches „Wie du mich siehst“ von Tahereh Mafi erfuhr, welchen Voruteilen eine junge in den USA lebende Muslima ausgesetzt ist. Und auch in der 7e gewannen die Schülerinnen und Schüler eine neue Perspektive durch den Roman „Birthday“ von Meredith Russo, der das Thema Transgender auf anschauliche Weise darstellt. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Gemeindebibliothek für die Organisation dieser schönen Aktion sowie bei unseren Lesepaten Frau Stangl und Herrn Freund!

Mathe und Physik im Advent

Am 01.12. geht es wieder los: 24 Tage online rätseln und gewinnen!

Wer gerne experimentieren und entdecken will, sollte mal bei Physik-im-Advent.de vorbeischauen. Und für alle, die gern mit den Mathewichteln knobeln, gibt es Mathe-im-Advent.de.

Ab sofort kann man sich dafür auf den Internetseiten www.mathe-im-advent.de und www.physik-im-advent.de registrieren.

Bei allen Online-Adventskalendern gibt wieder tolle Preise zu gewinnen. Die Teilnahmen sind kostenlos.

Zudem gilt: Alle Schülerinnen und Schüler am Isgy, die im Januar 2023 ihre Urkunden aus Mathe-im-Advent in die Online-Adventskalender-Box im Sekretariat einwerfen, nehmen an unserer Schulverlosung teil.

Berlin 10cd

Theaterbesuch in der Schaubühne „Kindheitsarchive“, Gedenkstätte Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hahn und Blick über Berlin bei Nacht, Fphrung durch den Tränenpalast, Besuch der Ausstellung zum Thema Staatsbürgerschaften im DHM, Workshop im Museum für Flucht , Vertreibung, Versöhnung, Fahrradtour entlang der Mauer, Rollenspiel zur Gesetzgebung in der EU, Führung durch die Ausstellung zum Alltag in der DDR. Dazwischen Discobesuch, selbstständig Essen, Chillen, Stadt erkunden.

Berlinfahrt 10ab

Am frühen Morgen des 9. Oktobers 2022 machten sich über 50 Schülerinnen und Schüler des ISGY zusammen mit vier Lehrkräften auf den Weg nach Berlin. Nach der Ankunft in Berlin und dem Bezug der Unterkunft, ging es am ersten Abend zu einer Interpretation von Hesses Steppenwolf ins Deutsche Theater.
Der zweite Tag startete mit einer geführten Fahrradtour entlang der ehemaligen Mauer durch Berlin mit entsprechenden geschichtlichen Hintergründen an unterschiedlichen Stationen. Später stand am Montagabend noch ein Besuch der ehemaligen Haftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen auf dem Programm. Dort führten Zeitzeugen die Schülerinnen und Schüler durch die Anlage.
Am Dienstag startete das Programm am Tränenpalast, der ehemaligen Ausreisehalle von der DDR in den Westen am Bahnhof Friedrichstraße, der mittlerweile zu einem Museum umgestaltet wurde. Bei einem Rundgang im Umfeld des Museums erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter anderem, dass früher die U-Bahn von Westberlin unter der Ostzone hindurch fuhr.
Am Nachmittag des gleichen Tages ging es zu Fuß weiter mit einem begleiteten Rundgang durch das Berliner Viertel Prenzlauer Berg, bei dem die Geschichte der Stadt mit der Entwicklung seit dem Mauerfall verknüpft wurde.
Die Vormittage am Mittwoch und Donnerstag waren aufgeteilt in die einzelnen Klassen. Eine Klasse hatte zuerst einen Workshop im Europahaus zur Entstehung der EU sowie der Arbeit des EU-Parlaments. Die zweite Klasse nahm einem Workshop zum Thema Flucht und Vertreibung teil. Am Donnerstag wurde das Programm für die Klassen umgedreht.
Zudem stand am Mittwochabend noch ein Abendessen im Paul-Löbe-Haus, ein Vortrag im Bundestag sowie ein Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes auf dem Plan. Ein politisches Gespräch im Paul-Löbe-Haus fiel leider kurzfristig aus. Da aber während der Zeit der Berlinfahrt das ‚Festival of Lights‘ stattfand, konnte die Zeit am Brandenburger Tor gut überbrückt werden.
Am letzten Abend wurde im Club Matrix noch ein wenig gefeiert – bei einer Disco, die sich speziell an jugendliches Publikum richtet und dafür den passenden Rahmen bietet. Am Freitag ging es schließlich mit dem ICE wieder zurück nach München und letztlich nach Ismaning. Eine abwechslungs- und ereignisreiche Woche in der Hauptstadt!

Alles nur Theater? „Name: Sophie Scholl“

Am 6. Oktober fuhren die 9. Klassen nach Unterföhring, um das Theaterstück „Name: Sophie Scholl“ von Rike Reiniger im Bürgerhaus zu sehen. Es ist der Monolog einer jungen Frau, die den gleichen Namen wie die Widerstandskämpferin Sophie Scholl trägt. Die Sophie unserer Zeit erzählt die beiden Geschichten: ihre eigene und die der Sophie des 20. Jahrhunderts, doch für das bessere Verständnis werde ich sie hier getrennt wiedergeben.

Sophie erzählt die Geschichte ihrer “großen Schwester”, da sie jetzt selbst vor einer großen Entscheidung steht: Ihr fehlt nur das letzte Staatsexamen des Jurastudiums, und dann steht ihr der Weg zu einer glänzenden Karriere offen. Doch sie erfährt, dass einer ihrer Professoren die Staatsexamensfragen mit den Lösungen an seine Nachhilfestudenten übergab und dafür angeklagt wurde. Dieser behauptet aber, die Fragen kurz im Sekretariat deponiert zu haben, und meint, die Sekretärin könnte eventuell die Tests zwischenzeitlich kopiert und dann verkauft haben, da sie eine alleinerziehende Mutter in Geldnot sei. Sophie jedoch hatte beobachtet, wie die Sekretärin an jenem Tag das Büro früher verlassen hatte, da sie auf einen Kindergeburtstag eilte. Der Professor hingegen möchte Sopie dazu bringen, bei Gericht falsch auszusagen, um das Staatsexamen mit Bravour bestehen zu können.

Nun steht Sophie vor einer schwierigen Entscheidung: entweder sie lügt, schützt damit sich selbst und ihre Studentenfreunde, die die Lösungen bekamen, oder sie schützt die unschuldige Sekretärin mit ihren Kindern. Sie quält sich mit den zwei Möglichkeiten: Was soll sie nur tun? Und in ihrer Hilflosigkeit und Unwissenheit erzählt sie die Geschichte der berühmten Sophie Scholl:

Sophie Scholl lebte mit ihren Eltern und Geschwistern: Hans, Inge, Elisabeth und Werner. Als Hitler an die Macht kam, wollte sie der Hitlerjugend beitreten, was sie auch gegen den Willen ihrer Eltern tat. Doch nach einiger Zeit merkte sie, das man Juden und Gegner der Regierung schlecht behandelte, schlug und aus der Gesellschaft ausschloss. Sie konnte sich diese Grausamkeit nicht erklären, obwohl man ihr sagte, dass dies alles für das Deutsche Volk sei. Als der Krieg begann, verstand sie erstmals nicht, was das bedeutete, doch als sie es begriffen hatte, war sie fassungslos.

Sie trat mit ihrem Bruder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ bei und half Flugblätter zu kopieren, in denen man Judenhass, Hitler, Propaganda und Krieg kritisierte. Sie forderten allgemeine Freiheit. “Freiheit für alle!“, wie sie auf der Ludwig Maximilian Universität in München, wo Sophie studierte, mit Grafitti schrieben. Sophie und ihr Bruder verteilten auch die Flugblätter vor der LMU, doch da erblickte sie der Hausmeister. Hochverrat.

Man bot ihr an, die ganze Schuld auf ihren Bruder Hans zu schieben, da er sie manipulieren könne.  Doch Sophie weigerte sich, etwas anderes zu sagen als die Wahrheit, was sie später wiederholte: „Das, was wir schreiben, denken Sie auch, doch Sie haben nicht den Mut, es zu sagen.“ Nach dieser Aussage verurteilte man sie zum Tode. Sie wurde mit einer Guillotine enthauptet.

Die Sophie unserer Zeit fragt sich, was die Heldin wohl in ihren 6 letzten Sekunden gefühlt hat. Reue? Frust? Angst? Erleichterung? Triumph? Doch Sophie denkt, dass dies 6 Sekunden Freiheit waren… . Wir erfuhren nicht, was die Sophie Scholl unserer Zeit dem Richter gesagt hat. Die Wahrheit oder eine Lüge, von der sie profitieren würde? Doch eine Sache haben wir verstanden: Entscheidungen sind frei — ob zwischen Leben und Tod (wie bei der Widerstandskämpferin Sophie Scholl) oder die Entscheidung zwischen Wahrheit und Lüge. Nach einer kurzen Besprechung mit der Schauspielerin und Regisseurin verließen wir die Vorstellung mit der Frage: Würden wir an Sophies Stelle die Wahrheit sagen?

Ein Theaterbericht von Maria V. (Klasse 9b)

Erster DELF-Jahrgang am ISGY

Unser erster DELF-Jahrgang am ISGY!

Fünf SchülerInnen am ISGY haben sich getraut und sind Ende Juni 2022 zu den DELF-Prüfungen angetreten. Es hat sich gelohnt: Alle haben zum Teil mit hervorragenden Ergebnissen bestanden. Zum Schuljahresbeginn konnten sie jetzt ihre Sprachzertifikate in Empfang nehmen, die Ihnen ihre Französischkenntnisse auf dem Niveau A2 bzw. B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens bescheinigen und die auch internationale Anerkennung genießen.

Félicitations!

Jahresanfangs-Gottesdienst am IsGy

Am Freitag der ersten Schulwoche (16.09.) versammelten sich alle Schüler der Unterstufe, um gemeinsam den Start ins neue Schuljahr zu zelebrieren. Durch den ökumenischen Gottesdienst führten der evangelische Pfarrer Julian Hensold und der katholische Pastoralassistent Max Seidinger . Unterstütz wurden sie von der Religionslehrerin Frau Anthofer.

Thema war es, den Durchblick in Zeiten der Orientierungslosigkeit zu finden. Dies betrifft natürlich die SchülerInnen der 5. Klassen und die LehrerInnen, welche neu an die Schule gekommen sind. Aber um ehrlich zu sein, betrifft sie alle. Dies musste sogar der Schulleiter Herr Martini bestätigen. Daher ist es wichtig, mit offenen Augen durch die Welt und durch das Schulgebäude zu gehen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ein wunderbarer Beitrag und die Fürbitten wurden von SchülerInnen der 7. und 8. Klassen dargeboten. Nicht zu vergessen ist die Technik-AG, die für den richtigen Ton sorgte.

Grundwissen

Da er Mathematikunterricht logisch auf Vorwissen aufbaut, ist die Sicherheit im Umgang mit Grundwissen der früheren Jahrgangsstufen eine unabdingbare Voraussetzung für das Verständnis des neuen Lehrstoffs. Daher wird Grundwissen im Unterricht regelmäßig wiederholt und in den Schulaufgaben abgeprüft.

Die beste Vorbereitung ist stets die kontinuierliche Mitarbeit im Unterricht, das konsequente Erledigen der Hausaufgaben und das Lernen der Hefteinträge.

Für weitergehendes Üben oder auch selbständiges Schließen aufgetretener Lücken steht mit den auf die Lehrbuchreihe Lambacher Schweizer abgestimmten Grundwissensheften geeignetes Material zur Verfügung, das im Handel für etwa 10 € pro Heft erworben werden kann, z.B.

  • /6. Schuljahr ISBN 978-3-12-733058-8 (LehrplanPLUS)
  • /8. Schuljahr ISBN 978-3-12-733078-6 (LehrplanPLUS)
  • /10. Schuljahr ISBN: 978-3-12-733098-4 (LehrplanPLUS)

Zusätzliche Zusammenstellungen des Lehrstoffs mit geeigneten Übungsaufgaben und Lösungen findet man auch auf folgender Seite: http://www.strobl-f.de/uebmath.html – mit herzlichem Dank an StD Dr. Franz Strobl, Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen.

Landeswettbewerb Mathematik Bayern

https://lwmb.de/

Für die Jahrgangsstufen 5 bis 10, besonders geeignet ab Jahrgangsstufe 8.

Der Landeswettbewerb wird veranstaltet vom bayerischen Kultusministerium. In zwei Runden müssen Aufgaben in einem Zeitraum von rund neun Wochen bearbeitet werden. Die Aufgaben richten sich vornehmlich an Schüler der Mittelstufe. Das aktuelle Aufgabenblatt wird jeweils im September in den Schulen verteilt.

Zu gewinnen gibt es Urkunden und Buchpreise. Die besten Teilnehmer dürfen an einem mehrtägigen mathematischen Seminar teilnehmen.

Mathematik-Olympiade

https://www.mathematik-olympiaden.de/

Für die Jahrgangsstufen 5-12.
Der nach Altersstufen gegliederte Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Die Teilnahme am Wettbewerb regt häufig zu einer weit über den Unterricht hinausreichenden Beschäftigung mit der Mathematik an.
In den unteren Klassenstufen dominiert als Motiv oft der Spaß am rational-logischen Denken.
Bei den Älteren besteht das Interesse dagegen mehr darin, eigene mathematische Fähigkeiten an der Bearbeitung anspruchsvoller Aufgaben zu erproben, zu festigen und weiterzuentwickeln.

Ablauf:
Schulrunde (1. Runde): Die Aufgaben werden von den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern in gedruckter Form zum Schuljahresbeginn angeboten.
Lösungen können bis Oktober (genauen Termin bitte über die Lehrkräfte erfragen) bei den jeweiligen Mathematiklehrerinnen und -lehrern abgegeben werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten bis vor den Herbstferien das Ergebnis von den Mathematiklehrerinnen und -lehrern mitgeteilt. (Freischaltung der Lösungen bundesweit auf der Webseite der Mathematik-Olympiade im November)

Regionalrunde (2. Runde): Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. Runde qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade, die Anfang November als Regionalrunde hier am Gymnasium stattfinden wird.

Landesrunde (3.Runde): Die Landesrunde findet i.d.R. Ende Februar / Anfang März statt.