Am 30.9.2026 gestaltete der Verein Viva con Aqua für die Klasse 9b ein brandneues Planspiel zu Thema Wassersicherheit weltweit. Die 29 Schüler*innen schlüpften in die Rolle von Regierungen, Industrie- und Landwirtschaftsvertreter*innen, NGOs, Bürgerbündnissen aus den beide Regionen Fontanie (noch viel Wasser – gute Infrastruktur) und Amalien (häufig Dürren – geringe Infrastruktur) und diskutierten und entschieden in drei Spielrunden Maßnahmen, die zur Sicherung der Wasserversorgung und Veringerung des Wasserverbrauchs in der jeweiligen Region beitrugen. Das ist Spiel völlig neu konzipiert und die 9b war die allererste Klasse, mit der es durchgeführt wurde. Die Zwischenfeedbacks der Schüler*innen werden nun zu Finalisierung des Spielmaterials herangezogen. Dieses wird voraussichtlich zum Jahreswechsel von Viva con Aqua zum Gebrauch an Schulen veröffentlicht. Die 9b war sich einig, dass man viel lernen konnte und es Spaß gemacht, so dass die anderen sowie künftige 9. Klassen es ebenfalls spielen sollten.
Krakaufahrt Q13
Wir, ein kleines Kollektiv der Q13, hatten die Ehre vom 20.– 25. September mit Herrn Volkmann und Frau Rieger auf Studienfahrt nach Krakau zu fahren. Nach einer zwölfstündigen Zuganfahrt ließen wir den Abend mit traditionellen polnischen Teigtaschen (Pierogi) und einer Runde Billiard ausklingen. Im Laufe der Woche besichtigten wir sowohl das jüdische Viertel als auch das Vernichtungslager Auschwitz/Birkenau mit fachkundiger Begleitung. Wir bedanken uns recht herzlich bei den begleitenden Lehrkräften für ihr Vertrauen und die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zusammenfassend: Krakau ist eine wunderschöne und lebendige Stadt.
Selbstbewusst und Verbunden: Graffiti-Projekt der Jahrgangsstufen 8 und 9
Zwölf Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit dem Verein „Ismaning bleibt bunt e.V.” und dem Graffiti-Künstler Max Strasser ein eigenes Kunstwerk für den öffentlichen Raum gestaltet. Am ersten Tag entwickelten sie in einem Werte-Workshop ihre Botschaft und einigten sich auf zwei Begriffe: Selbstbewusst und Verbunden. Am zweiten Tag setzten sie diese unter professioneller Anleitung mit der Spraydose um.
Präsentiert wird das Werk erstmals beim Sommerfest am Dienstag, 28. Juli, von 16 bis 19 Uhr. Im Oktober ist es Teil der „Langen Nacht der Demokratie”, anschließend im Schulfoyer zu sehen. Das Projekt wird zudem beim bayernweiten Wettbewerb „Eine Klasse für sich und andere” unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Anna Stolz eingereicht.

Workshop Unsetzung in Kooperation mit StRefin Andrea Breit und StRefin Jelena Pachtner, Fachschaft Kunst Gymnasium Ismaning
Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2026
Die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb ist mittlerweile fester Bestandteil des mathematischen Angebots am ISGY. Auch in diesem Jahr stellten sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen den kniffligen Aufgaben des internationalen Wettbewerbs. Darüber hinaus nahmen erfreulicherweise besonders viele mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 freiwillig teil.
Der Wettbewerb bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr mathematisches Können auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise unter Beweis zu stellen. Dabei stehen weniger Rechenfertigkeiten als vielmehr logisches Denken und geschicktes Problemlösen im Mittelpunkt.
Die Ergebnisse können sich auch in diesem Schuljahr sehen lassen:
In den 5. Klassen wurden Samuel, Marija, Jonathan und Johannes mit einem hervorragenden ersten Preis ausgezeichnet. Auch Helene-Louise und Laetitia (beide 7. Klasse) erreichten diese herausragende Platzierung. Darüber hinaus erzielte Maximilian aus der 5. Klasse einen großartigen 2. Preis und Lennard, Karl, Lena (alle 5. Klasse), Felix (7. Klasse) und Maximilian (9. Klasse) schafften einen ebenso bemerkenswerten 3. Preis. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger!
Wir freuen uns bereits auf die nächste Runde des Känguru-Wettbewerbs und hoffen auch im kommenden Jahr auf eine ebenso zahlreiche und erfolgreiche Beteiligung.
Icebreaker – Depression im Jugendalter
Eine Theaterpremiere der ganz besonderen Art fand am 10. Juli 2026 für die 8. und 9. Klassen statt. Eine Gruppe von Schüler*innen hatte in der Projetkwoche zuvor mit der Theaterpädagogin Annika Schweizer das Thema Depression im Jugendalter spielerisch aufbereitet. In nur vier Tagen wurd das Stück mit Jugendlichen eingeprobt.
Stell dir vor, du bist für 60 Minuten Psychiater*in und darfst diagnostizieren. Beim Theaterstück Icebreaker wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt, und welche sind einfach nur “schlecht drauf”. Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden? Das Publikum wurde während der Aufführung immer wieder aufgefordert, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Schüler*innen konnten erkennen, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernten Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernten sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Durch theaterpädagogisches Erleben fand sich ein neuer anderer Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik der in der Familie Beteiligten, besonders die der Geschwisterkinder. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nahm der Krankheit das Fremde und schuf Verständnis für Erkrankte und ihr direktes Umfeld.
Das Projekt wurde von der Agentur „kunstdünger“ am Isgy durchgeführt und war sowohl für die 9 Darsteller*innen als auch für das Publikum äußert bereichernd. Initiatorin für dieses an sehr vielen bayerischen Schulen durchgeführten Projekts ist die AOK-Bayern. Schirmherrinnen sind die bayerische Kultusministerin Anna Stolz und die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach.
Ready – steady – read! ISGY goes English Reading Competition at Gymnasium Vaterstetten – great success for Dynneris!
Am Montag, 13. Juli, fuhren Alexander, Andres und Dynneris aus den 6. Klassen ans Humboldt-Gymnasium Vaterstetten zum Regionalentscheid der English Reading Competition. Bei unserem Schulentscheid Ende Mai in der Aula des ISGY waren diese drei Schülerinnen und Schüler die Sieger aus allen 6. Klassen und durften deswegen am Gymnasium Vaterstetten antreten. Dort waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen anderen Gymnasien aus Oberbayern Ost vertreten, von Rosenheim bis Freising!
In der ersten Leserunde lasen die Schüler vor einer kleineren Gruppe und einer Jury aus Lehrern und Oberstufenschülern den vorbereiteten englischen Text vor. Dazu wurden die etwa 30 Teilnehmer in 4 Gruppen eingeteilt. Beurteilt wurden Deutlichkeit, korrekte Aussprache, sicherer Vortrag, angemessenes Lesetempo, Intonation und Präsentation. Wir beobachteten, dass manche Teilnehmer ganz souverän waren, andere waren etwas unsicherer. Aber alle können beglückwünscht werden, da sie es bereits in den Regionalentscheid geschafft haben und auch diese Herausforderung gemeistert haben. Dynneris trat in der Gruppe der Native Speakers an und schaffte es in die zweite Runde. Somit durfte sie in der großen Finalrunde vor ganz großem Publikum antreten und den unbekannten Text aus A Night in the Zoo lesen – ein Riesenerfolg! (Bm)
Schüler brachten Stolpersteine zum Glänzen
Am Donnerstagvormittag hatten 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a und 9b einen ganz besonderen Geschichtsunterricht. Denn sie beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang intensiv mit dem Thema der Aufarbeitung der NS-Verbrechen und der Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors in München. Dazu besuchten sie in Begleitung von Herrn Martini, Frau Nowak und Frau Diller unsere Schulpaten Terry Swartzberg um sich intensiver mit dem Projekt „Stolpersteine“ zu beschäftigen. Natürlich ging es bei der Begegnung auch darum ein klares positives Zeichen zu setzen für ein starkes Miteinander, für Frieden, interreligiöse Zusammenarbeit und Toleranz. Ebenso wichtig war es aber auch sich anhand von einigen ausgewählten Beispielen der Namen der Münchner Opfer zu erinnern und sich mir ihren Biographien auseinanderzusetzen um den Leidensweg dieser Menschen greifbarer zu machen. Dies wurde verbunden mit einem kleinen

Frühstück im Medienhaus des St. Michaelsbundes. Nicht zuletzt durften einige Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und mehrere „Stolpersteine“, die auf Münchner Privatgrundstücken verlegt sind, wieder zum Glänzen zu bringen. Dies bereitete ihnen sichtlich Freude. Am Ende ging die Klasse noch zum Jakobsplatz, dem Herzstück jüdischen Lebens in München, wo sich heute die orthodoxe Ohel Jakob Synagoge und das jüdische Gemeindezentrum finden. Hier verabschiedete sich der unermüdliche Ethical Campaigner Terry Swartzberg von der Gruppe, um sich auf sein Fahrrad zu schwingen und zum nächsten Termin zu fahren.
Erfolg bei Jugendwettbewerb Informatik
Dieser Online-Wettbewerb fand am Isgy in diesem Jahr zum fünften Mal statt und wandte sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten und bereits beim Informatik Biber-Wettbewerb im Vorfeld sehr gut abgeschnitten hatten. 
Unter den teilnehmenden SchülerInnnen erzielte Maximilian (9d) in der ersten Runde im Silber-Level einen 1. Preis und auch in der zweiten Runde sowohl im Silber- als auch im Gold-Level jeweils einen 1. Preis. Damit hat sich Maximilian für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert, die zusammen mit dem 45. Bundeswettbewerb Informatik am 1. September startet und aus den zwei Junioraufgaben des Bundeswettbewerbs besteht. Herzlichen Glückwunsch!
Der Jugendwettbewerb ist in beiden Runden als reiner Online-Wettbewerb organisiert, bei dem überschaubare Programmieraufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden müssen. Kenntnisse einer speziellen Programmiersprache sind dabei nicht nötig. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen, mithilfe der grafischen Programmierumgebung „Blockly“: das macht Spaß – und die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie grundlegende Programmierkonzepte funktionieren. Zur Vorbereitung stand unter https://jwinf.de/ eine Einführung und eine Sammlung von Beispielaufgaben zum Üben zur Verfügung, die den Teilnehmern bereits schon viel Spaß bereitet hatten.
Isgy-Show 29. Juni
Moor und Biber
Am 15./16.6.2026 erhielten alle 7. Klassen eine kurze Führung durch die Ausstellung über die uns umgebenden Moore, ihr Bedeutung als CO2-Spricher, Entstehung, Funktion für die Artenvielfalt. Die Ausstellung wurde vom Landratsamt München Landratsamt München Land zur Verfügung gestellt und ist noch bis zum 19.6. in der Schule zu sehen. Zudem erklärten die hiesigen Biberbeauftragten sehr anschaulich viel Interessantes über das Leben der Biberfamilien in ihren Revieren rund um Ismaning, wo im Übrigen der europäische Biber, nachdem er in Deutschland ausgestorben war, erstmals wieder neu angesiedelt wurde.
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