Känguru-Wettbewerb

Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2026

Die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb ist mittlerweile fester Bestandteil des mathematischen Angebots am ISGY. Auch in diesem Jahr stellten sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen den kniffligen Aufgaben des internationalen Wettbewerbs. Darüber hinaus nahmen erfreulicherweise besonders viele mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 freiwillig teil.

Der Wettbewerb bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr mathematisches Können auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise unter Beweis zu stellen. Dabei stehen weniger Rechenfertigkeiten als vielmehr logisches Denken und geschicktes Problemlösen im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse können sich auch in diesem Schuljahr sehen lassen:

In den 5. Klassen wurden Samuel, Marija, Jonathan und Johannes mit einem hervorragenden ersten Preis ausgezeichnet. Auch Helene-Louise und Laetitia (beide 7. Klasse) erreichten diese herausragende Platzierung. Darüber hinaus erzielte Maximilian aus der 5. Klasse einen großartigen 2. Preis und Lennard, Karl, Lena (alle 5. Klasse), Felix (7. Klasse) und Maximilian (9. Klasse) schafften einen ebenso bemerkenswerten 3. Preis. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger!

Wir freuen uns bereits auf die nächste Runde des Känguru-Wettbewerbs und hoffen auch im kommenden Jahr auf eine ebenso zahlreiche und erfolgreiche Beteiligung.

Icebreaker – Depression im Jugendalter

Eine Theaterpremiere der ganz besonderen Art fand am 10. Juli 2026 für die 8. und 9. Klassen statt. Eine Gruppe von Schüler*innen hatte in der Projetkwoche zuvor mit der Theaterpädagogin Annika Schweizer das Thema Depression im Jugendalter spielerisch aufbereitet. In nur vier Tagen wurd das Stück mit Jugendlichen  eingeprobt.

Stell dir vor, du bist für 60 Minuten Psychiater*in und darfst diagnostizieren. Beim Theaterstück Icebreaker wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt, und welche sind einfach nur “schlecht drauf”. Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden?  Das Publikum wurde während der Aufführung immer wieder aufgefordert, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Schüler*innen konnten erkennen, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernten Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernten sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Durch theaterpädagogisches Erleben fand sich ein neuer anderer Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik der in der Familie Beteiligten, besonders die der Geschwisterkinder. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nahm der Krankheit das Fremde und schuf Verständnis für Erkrankte und ihr direktes Umfeld.

 

Das Projekt wurde von der Agentur „kunstdünger“ am Isgy durchgeführt und war sowohl für die 9 Darsteller*innen als auch für das Publikum äußert bereichernd. Initiatorin für dieses an sehr vielen bayerischen Schulen durchgeführten Projekts ist die AOK-Bayern. Schirmherrinnen sind die bayerische Kultusministerin Anna Stolz und die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach.

Ready – steady – read! ISGY goes English Reading Competition at Gymnasium Vaterstetten – great success for Dynneris!

Am Montag, 13. Juli, fuhren Alexander, Andres und Dynneris aus den 6. Klassen ans Humboldt-Gymnasium Vaterstetten zum Regionalentscheid der English Reading Competition. Bei unserem Schulentscheid Ende Mai in der Aula des ISGY waren diese drei Schülerinnen und Schüler die Sieger aus allen 6. Klassen und durften deswegen am Gymnasium Vaterstetten antreten. Dort waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen anderen Gymnasien aus Oberbayern Ost vertreten, von Rosenheim bis Freising!

In der ersten Leserunde lasen die Schüler vor einer kleineren Gruppe und einer Jury aus Lehrern und Oberstufenschülern den vorbereiteten englischen Text vor. Dazu wurden die etwa 30 Teilnehmer in 4 Gruppen eingeteilt. Beurteilt wurden Deutlichkeit, korrekte Aussprache, sicherer Vortrag, angemessenes Lesetempo, Intonation und Präsentation. Wir beobachteten, dass manche Teilnehmer ganz souverän waren, andere waren etwas unsicherer. Aber alle können beglückwünscht werden, da sie es bereits in den Regionalentscheid geschafft haben und auch diese Herausforderung gemeistert haben. Dynneris trat in der Gruppe der Native Speakers an und schaffte es in die zweite Runde. Somit durfte sie in der großen Finalrunde vor ganz großem Publikum antreten und den unbekannten Text aus A Night in the Zoo lesen – ein Riesenerfolg! (Bm)

 

 

Schüler brachten Stolpersteine zum Glänzen

Am Donnerstagvormittag hatten 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a und 9b einen ganz besonderen Geschichtsunterricht. Denn sie beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang intensiv mit dem Thema der Aufarbeitung der NS-Verbrechen und der Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors in München. Dazu besuchten sie in Begleitung von Herrn Martini, Frau Nowak und Frau Diller unsere Schulpaten Terry Swartzberg um sich intensiver mit dem Projekt „Stolpersteine“ zu beschäftigen. Natürlich ging es bei der Begegnung auch darum ein klares positives Zeichen zu setzen für ein starkes Miteinander, für Frieden, interreligiöse Zusammenarbeit und Toleranz. Ebenso wichtig war es aber auch sich anhand von einigen ausgewählten Beispielen der Namen der Münchner Opfer zu erinnern und sich mir ihren Biographien auseinanderzusetzen um den Leidensweg dieser Menschen greifbarer zu machen. Dies wurde verbunden mit einem kleinen

Frühstück im Medienhaus des St. Michaelsbundes. Nicht zuletzt durften einige Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und mehrere „Stolpersteine“, die auf Münchner Privatgrundstücken verlegt sind, wieder zum Glänzen zu bringen. Dies bereitete ihnen sichtlich Freude. Am Ende ging die Klasse noch zum Jakobsplatz, dem Herzstück jüdischen Lebens in München, wo sich heute die orthodoxe Ohel Jakob Synagoge und das jüdische Gemeindezentrum finden. Hier verabschiedete sich der unermüdliche Ethical Campaigner Terry Swartzberg von der Gruppe, um sich auf sein Fahrrad zu schwingen und zum  nächsten Termin zu fahren.

Erfolg bei Jugendwettbewerb Informatik

Dieser Online-Wettbewerb fand am Isgy in diesem Jahr zum fünften Mal statt und wandte sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten und bereits beim Informatik Biber-Wettbewerb im Vorfeld sehr gut abgeschnitten hatten.

Unter den teilnehmenden SchülerInnnen erzielte Maximilian (9d) in der ersten Runde im Silber-Level einen 1. Preis und auch in der zweiten Runde sowohl im Silber- als auch im Gold-Level jeweils einen 1. Preis. Damit hat sich Maximilian für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert, die zusammen mit dem 45. Bundeswettbewerb Informatik am 1. September startet und aus den zwei Junioraufgaben des Bundeswettbewerbs besteht. Herzlichen Glückwunsch!

Der Jugendwettbewerb ist in beiden Runden als reiner Online-Wettbewerb organisiert, bei dem überschaubare Programmieraufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden müssen. Kenntnisse einer speziellen Programmiersprache sind dabei nicht nötig. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen, mithilfe der grafischen Programmierumgebung „Blockly“: das macht Spaß – und die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie grundlegende Programmierkonzepte funktionieren. Zur Vorbereitung stand unter https://jwinf.de/ eine Einführung und eine Sammlung von Beispielaufgaben zum Üben zur Verfügung, die den Teilnehmern bereits schon viel Spaß bereitet hatten.

 

Moor und Biber

Am 15./16.6.2026 erhielten alle 7. Klassen eine kurze Führung durch die Ausstellung über die uns umgebenden Moore, ihr Bedeutung als CO2-Spricher, Entstehung, Funktion für die Artenvielfalt. Die Ausstellung wurde vom Landratsamt München Landratsamt München Land zur Verfügung gestellt und ist noch bis zum 19.6. in der Schule zu sehen. Zudem erklärten die hiesigen Biberbeauftragten sehr anschaulich viel Interessantes über das Leben der Biberfamilien in ihren Revieren rund um Ismaning, wo im Übrigen der europäische Biber, nachdem er in Deutschland ausgestorben war, erstmals wieder neu angesiedelt wurde.

Nachhaltigkeit zum Hören: Der neue Podcast unseres P-Seminars Englisch

„Sustainability – Isn’t it our responsibility?“ – unter diesem Titel haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen im Rahmen des P-Seminars Englisch einen eigenen Podcast auf die Beine gestellt. In englischer Sprache beleuchten sie das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Kultur.

Die ersten Folgen sind bereits online. Den Auftakt machte eine Episode über Künstliche Intelligenz – Chance oder Risiko? –, in der es um Wasser- und Energieverbrauch sowie die Arbeitswelt der Zukunft geht. In der zweiten Folge dreht sich alles um Fast Fashion, ihre Folgen für Umwelt und Gesellschaft und mögliche Alternativen – inklusive eines Interviews mit Anna Karsch, Gründerin des Münchner Modelabels Akjumii.

Reinhören lohnt sich – und nebenbei lässt sich noch das Englisch trainieren.

🎧 Hier geht’s zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/2TVySRZyxcCTUHZlzkoCoR

📷 Instagram: @sustainability_responsibility

Ready – Steady – Read! Second Reading Competition English at ISGY

Am Donnerstag vor den Pfingstferien, 21.05.26, fand in der Aula die zweite ISGY Reading Competition English der 6. Klassen statt. Zwölf mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei sechsten Klassen hatten zwei Leserunden zu durchlaufen. Zunächst lasen sie circa zwei Minuten einen selbstgewählten englischen Text vor und ordneten ihn zuvor kurz in den Kontext ein. Vier der Leserinnen und Leser traten in der separaten Kategorie „native speakers“ an. Nach der ersten Vorleserunde durften die Teilnehmer circa eine Minute aus einem unbekannten Buch vorlesen. Dies war diesmal die spannende Geschichte „A Present to Remember“, in der die vier Freunde aus dem Lehrbuch, eigentlich auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Dave, mehrere Zeitreisen in die Vergangenheit unternehmen. Hierbei war es wichtig, nicht über unbekannte Wörter zu stolpern und die Aussage des Textes zu transportieren, obwohl man ihn zum ersten Mal las – eine richtige Herausforderung!

Bewertet wurden beim englischen Lesewettbewerb unter anderem Lesetechnik, korrekte Aussprache, Interpretation, sicherer Vortrag, angemessenes Lesetempo und Präsentation. Als Zuhörer und Publikumswerter waren die sechsten Klassen sowie eine zehnte Klasse mit dabei. Die Jury bestand aus drei Englischlehrkräften sowie dem Vorjahressieger des Schulentscheids Julian.

Die Aufregung unter den Leserinnen und Lesern der 6. Klassen war verständlicherweise groß, aber alle Leserinnen und Leser präsentierten sich vor dem großen Publikum wunderbar. Am Ende setzten sich Alexander und Andres durch. Bei den „native speakers“ war Dynneris die Gewinnerin. Sie alle bekamen neues englisches Lesematerial als Preise und dürfen im Juli zum Regionalentscheid ans Gymnasium Vaterstetten fahren, wo letztes Jahr unser ISGY-Sieger Julian bereits äußerst erfolgreich war und unter den Bestplatzierten landete. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Teilnehmenden! (Bm)

Landessieg für Mathematik/Informatik für Stefanos bei Jugend forscht Junior

Bei seiner zweiten Teilnahme am Landeswettbewerb Jugend forscht Junior hat es Stefanos nach einem aufregenden Verlauf geschafft den Landessieg zu erringen. Es war starke Konkurrenz am Start und er musste viele Fragen über sich ergehen lassen. Sein Projekt SignAI übersetzt Gebärdensprache in Text und kann auch als Trainingsprogramm, um Gebärdensprache zu lernen, benutzt werden.

Hier sinngemäß aus der Rede der Laudatorin:
Der erste Preis geht an ein Projekt, das einen echten gesellschaftlichen Nutzen bringen kann. Aus dem Wunsch heraus sich mit KI zu beschäftigen, ist hier weit mehr entstanden als nur ein technisches Projekt. Ziel war es gehörlosen Menschen den Alltag zu erleichtern, in dem man eine automatische Erkennung von Gebärdensprache in geschriebenen Text schafft. Was vielleicht auf den ersten Blick selbst verständlich klingt, birgt in Wirklichkeit eine große Herausforderung. Gesprochene Sprache in Text zu verwandeln, funktioniert sehr gut. Das kennt man. Aber Gebärdensprache ist auf Grund Ihrer Komplexität so wie räumlich als auch visuell viel schwerer zu fassen. Wesentlich schwieriger als gesprochene Sprache. Es ist wirklich erstaunlich und beeindruckend mit welcher Gründlichkeit Stefanos sich mit einem ganz aktuellen Thema und auch mit innovativen Forschungs-Fragen beschäftigt hat. Das Ergebnis ist äußerst beeindruckend. Ein sehr relevantes und zukunftsweisendes Projekt.

Herzliche Gratulation an Stefanos – Du hast das wirklich gut gemacht!  P.S.: Der Lehrerpreis auf Bayern-Ebene für besonderes Engagement ging auch an das ISGY!     HA