Berlin 10cd

Theaterbesuch in der Schaubühne „Kindheitsarchive“, Gedenkstätte Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hahn und Blick über Berlin bei Nacht, Fphrung durch den Tränenpalast, Besuch der Ausstellung zum Thema Staatsbürgerschaften im DHM, Workshop im Museum für Flucht , Vertreibung, Versöhnung, Fahrradtour entlang der Mauer, Rollenspiel zur Gesetzgebung in der EU, Führung durch die Ausstellung zum Alltag in der DDR. Dazwischen Discobesuch, selbstständig Essen, Chillen, Stadt erkunden.

Berlinfahrt 10ab

Am frühen Morgen des 9. Oktobers 2022 machten sich über 50 Schülerinnen und Schüler des ISGY zusammen mit vier Lehrkräften auf den Weg nach Berlin. Nach der Ankunft in Berlin und dem Bezug der Unterkunft, ging es am ersten Abend zu einer Interpretation von Hesses Steppenwolf ins Deutsche Theater.
Der zweite Tag startete mit einer geführten Fahrradtour entlang der ehemaligen Mauer durch Berlin mit entsprechenden geschichtlichen Hintergründen an unterschiedlichen Stationen. Später stand am Montagabend noch ein Besuch der ehemaligen Haftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen auf dem Programm. Dort führten Zeitzeugen die Schülerinnen und Schüler durch die Anlage.
Am Dienstag startete das Programm am Tränenpalast, der ehemaligen Ausreisehalle von der DDR in den Westen am Bahnhof Friedrichstraße, der mittlerweile zu einem Museum umgestaltet wurde. Bei einem Rundgang im Umfeld des Museums erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter anderem, dass früher die U-Bahn von Westberlin unter der Ostzone hindurch fuhr.
Am Nachmittag des gleichen Tages ging es zu Fuß weiter mit einem begleiteten Rundgang durch das Berliner Viertel Prenzlauer Berg, bei dem die Geschichte der Stadt mit der Entwicklung seit dem Mauerfall verknüpft wurde.
Die Vormittage am Mittwoch und Donnerstag waren aufgeteilt in die einzelnen Klassen. Eine Klasse hatte zuerst einen Workshop im Europahaus zur Entstehung der EU sowie der Arbeit des EU-Parlaments. Die zweite Klasse nahm einem Workshop zum Thema Flucht und Vertreibung teil. Am Donnerstag wurde das Programm für die Klassen umgedreht.
Zudem stand am Mittwochabend noch ein Abendessen im Paul-Löbe-Haus, ein Vortrag im Bundestag sowie ein Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes auf dem Plan. Ein politisches Gespräch im Paul-Löbe-Haus fiel leider kurzfristig aus. Da aber während der Zeit der Berlinfahrt das ‚Festival of Lights‘ stattfand, konnte die Zeit am Brandenburger Tor gut überbrückt werden.
Am letzten Abend wurde im Club Matrix noch ein wenig gefeiert – bei einer Disco, die sich speziell an jugendliches Publikum richtet und dafür den passenden Rahmen bietet. Am Freitag ging es schließlich mit dem ICE wieder zurück nach München und letztlich nach Ismaning. Eine abwechslungs- und ereignisreiche Woche in der Hauptstadt!

Oberstufenfahrt nach Hamburg

Wer fährt so früh durch Nacht und Wind? Es ist die Q 12 auf dem Weg nach Hamburg! Am Sonntag, den 18.09.22, ging es für uns – 23 SchülerInnen der Q 12 – um 7 Uhr in der Früh mit dem Zug nach Hamburg. Nach 7-stündiger Fahrt erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof und wurden von typisch hamburgischem Wetter begrüßt. Zum Glück blieb das Wetter aber nicht so, so dass wir die nächsten Tage unser Programm bei Sonne und milden Temperaturen genießen konnten. Neben Hafenrundfahrt und Führung durch die Speicherstadt mit anschließendem Ausblick von der Elbphilharmonie hat uns besonders gut gefallen, die Geschichte Hamburgs auf unkonventionelle Weise im Hamburger Dungeon kennenzlernen. Außerdem hatten wir sehr viel Spaß dabei, in der Kunsthalle Werke aus verschiedensten Epochen anzusehen und auf dem Museumsschiff Cap San Diego in Kleingruppen Escape Games zu spielen. (Für die einen eine nette Denkaufgabe, für die anderen genug Grusel bis ans Lebensende). Ein weiteres Highlight war das humorvolle Reeperbahn-Musical „Heiße Ecke“, von dessen Liedern wir noch immer einen Ohrwurm haben. Alles in allem war die Hamburgfahrt eine ereignisreiche und gelungene letzte Klassenfahrt für uns, an die wir uns sicherlich noch lange erinnern werden.

Emily, Helena, Stella (Q 12)

Tutorenseminar in Königsdorf

Mit S-Bahn und Bus ging es für 17 Tutorinnen und Tutoren drei Tage lang in die Jugendbildungsstätte Hochland bei Königsdorf. Einige Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen waren neu im Team und wurden schnell integriert. Die Alten gaben Erfahrungen weiter und tauschten sich untereinander aus: Ablauf der Tutorenstunden, Organisatorisches, Umgang mit den Fünfties, Nachtwanderung vorbereiten, Sprechen vor Eltern, … und vor allem Spiele Spiele Spiele. Dazwischen Volleyball, Tischtennis, Pizzabacken – es war ein tolles Seminar und alle freuen sich auf die neuen 5. Klassen im nächsten Schuljahr.

Berlinfahrt 10abc

Die Berlinfahrt war eine sehr lehrreiche Fahrt, da ich viel über die DDR, BRD, Deutschland vor 1945 etc. gelernt habe. Zugleich aber fand ich die Berliner auch sehr unterhaltsam und zugänglich. Es ist nochmal was ganz anderes mit den Leuten aus Berlin zu sprechen und ihre Geschichte zu hören, statt alles nur theoretisch zu lernen. Außerdem war die Fahrt auch außerhalb der Projektzeiten sehr interessant, da man sich selber alles anschauen konnte was man wollte, und dazu lernen konnte. Insgesamt also war es ein Erlebnis was ich nicht so schnell vergessen werde und wobei ich vieles wichtiges gelernt habe. (Schüler*in der 10. Klasse)

Es war wirklich schön und es ist schade, dass es vorbei ist. Die Lehrer die dabei waren, waren alle auch sehr nett und lustig. Danke, dass wir so viel Freiraum und Freizeit hatten und Berlin deshalb auch wirklich richtig kennenlernen durften. Die Hotels waren auch viel besser als gedacht. Ich fand es auch sehr schön, dass wir eigentlich oft auch länger schlafen durften. Die Lehrer waren wirklich entspannt. Es war eine wirklich schöne Fahrt. (Schüler*in 10. Klasse)

Probentage in Agatharied

Nach zwei langen Corona-Jahren war endlich wieder eine gemeinsame Probenfahrt möglich. So verbrachten das Orchester, die Big-Band, alle Chöre, das Mittelstufentheater und der Q11-Wahlkurs Theater und Film drei wunderschöne Tage auf dem Berghof in Agatharied. Einen kleinen Einblick gibt uns Lina aus dem Unterstufenchor:

„Am 02.05.2022 ging es los! Alle angemeldeten Chormitglieder stiegen um 8:30 Uhr in den Bus und waren aufgeregt. Während der Busfahrt hat Frau Thamm gefragt, mit wem man denn in einem Zimmer sein wollte. Schnell wurde man sich mit der Zimmereinteilung einig. Als wir ankamen wurden uns die Hausregeln und der Plan für die nächsten Tage erklärt. Anschließend bezogen wir schnell unsere Zimmer und dann begann auch schon die erste Chorprobe, in der es darum ging, sich erstmal besser kennenzulernen. Dafür haben wir Spiele zum Kennenlernen gespielt. Nach dem leckeren Mittagessen bekamen wir unsere Zeitpläne, in welchen drin stand, wann wir Chorproben und wann Freizeit hatten. In unserer Freizeit konnten wir den Hof erkunden, die Tiere auf dem Hof besuchen oder andere Dinge machen. In den folgenden Chorproben haben wir viele tolle verschiedene Lieder kennengelernt und gesungen.

Abends nach dem Abendessen war unsere „Handyzeit“, in der wir unsere Eltern anrufen konnten. Um 21:30 Uhr war dann schließlich Bettruhe. Meistens wurde aber noch etwas getuschelt. Doch irgendwann mal schliefen auch die Letzten ein.

Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück Warm-up und Spiele auf dem Plan. Anschließend kamen noch ein paar Chorproben und 3er-Proben und es wurden die letzten Vorbereitungen für das Vorstellungskonzert am nächsten Tag getroffen. Nach dem Abendessen wurde dann auch noch ein toller Film angeschaut.

Am letzten Tag führte jede Gruppe alles, was sie in den letzten 2 Tagen gelernt haben, vor den anderen Gruppen auf. Nach dem Konzert wurde alles an Equipment zusammengepackt und in den Bus geladen. Während das geschah, machten wir ein letztes Gruppenfoto bevor es dann wieder zurück zur Schule nach Ismaning ging.

Die Chorfahrt hat sehr viel Spaß gemacht und wir konnten viele Freundschaften schließen.“

Winterwandertage und Weihnachtstruck

Eigentlich hätten die 5. Klassen Anfang September auf eine dreitägige Kennenlernfahrt ins Schullandheim an den Ammersee fahren sollen. Leider mussten die geplanten Fahrten abgesagt werden. Kurzerhand unternahm aber jede Klasse eine Tag lang eine kleine Winterwanderung in die nähere Umgebung. Die Tutor*innen der Klassen hatten Spiele und Aktivitäten vorbereitet. Es war kalt, aber meistens sonnig und reichlich Bewegung und Spaß bei den Spielen ließen die Zeit schnell vergehen und boten Kindern und Lehrkräften eine Abwechslung vom Schulalltag und Gelegenheit zum Kennenlernen in der Klassengemeinschaft. Zum Abschluss des Vormittags versammelten sich die Klassen ohnehin wieder im Klassenzimmer zum gemeinsamen Essen oder weiteren Spielen. Auf Initiative einiger Eltern der 5. Klasse gab es dann noch eine weitere Überraschung kurz vor Weihnachten: Der „Weihnachtstruck“ der Firma MAN, der eigentlich schon zur Klassenfahrt hätte auftauchen sollen, konnte terminlich umgelenkt werden. Alle 5.-Klässler erhielten ein kleines Geschenk.

Götterdämmerung – Die letzten Monarchen

S-Bahnausfall, Feueralarm und Zeitdruck im Nacken, pünktlich um 10h zur Führung in Regensburg zu sein. Nachdem das Chaos geklärt, alle Schüler:innen im Bus saßen und die 120km zurückgelegt worden waren, sind wir am 13.Oktober 2021 fast pünktlich im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg angekommen. Götterdämmerung II – die letzten Monarchen erwarteten alle 9. Klassen.

 

Die dort gezeigte Ausstellung präsentierte am Beispiel ausgewählter Persönlichkeiten – dem Märchenkönig, Ludwig II., oder Kaiserin Sissi – den Niedergang verschiedener Dynastien, die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und der sich anschließenden Revolution 1918, sodass die Schüler:innen die Möglichkeit bekamen, diese Phase des Umbruches sehr plastisch zu begreifen. Dies unterstützte die Inhalte des Lehrplans der 9. Klasse sehr gut und ermöglicht es, dass die Entwicklungen und Probleme der Weimarer Republik, die sich an die Revolution von 1918 anschloss, besser verstanden und eingeordnet werden können.

Nach den Führungen durch Museumspädagogen hatten die Klassen noch die Möglichkeit sich selbst im Haus der Bayerischen Geschichte zu bewegen und die Ausstellungsstücke nochmal genauer zu betrachten.

 

Ganz herzlich möchten wir uns an dieser Stelle beim Förderverein des Gymnasiums Ismaning bedanken. Nur durch die großzügige Unterstützung war es uns möglich, diese Exkursion zu einem für alle erschwinglichen Preis zu organisieren.

Skilager I

Skilager Januar 2020

Am 19.01 startete unser Abenteuer ins Skilager. Nach einer langen, aber dennoch spaßigen Busfahrt ging es noch am gleichen Tag auf die Piste. Während die Anfänger die ersten Übungen bewältigten, konnten die Fortgeschrittenen und Profis am Hausberg die ersten Abfahrten bewältigen. Von Tag zu Tag verbesserte sich jeder Schüler sichtlich.
Sehr viel Spaß hatten wir auch beim Abendprogramm. Dort konnten wir Spiele spielen, Bänder flechten, Nachtskifahren und es gab eine Fackelwanderung. Beim 100 Punkte Spiel war nochmal Spannung angesagt. Alle 81 Kinder rannten durch die Unterkunft und suchten an allen Ecken und Enden nach den richtigen Fragen.

Am Mittwoch fuhren wir nicht den ganzen Tag Ski, stattdessen spielten wir Spiele im Schnee, suchten mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät und lernten mehr über alpine Gefahren. Im Selbstversuch erfuhren einige Kinder, welche Kräfte in einer Lawine wirken. Im Anschluss durften wir in kleinen Gruppen das Dorf erkunden.

Dank der Zimmerolympiade hielt jede Gruppe ihr Zimmer sauber und ordentlich. Am letzten Tag bereiteten die Lehrer ein Abschlussrennnen für uns vor, selbst die Anfänger konnten dabei mitfahren.

Uns hat das Skilager super viel Spaß gemacht, können wir nicht nächstes Jahr wieder fahren?

 

Kennenlernfahrten der 5. Klassen

Anfang Dezember ging es für alle 5. Klassen ins Schullandheim nach Wartaweil am Ammersee. Den Anfang machten die 5b, 5c und 5e, dann folgten die Klassen 5a, 5d, 5f und 5g. Morgens fuhren wir mit S-Bahn los, so dass wir gegen Mittag im Schullandheim ankamen. Nachdem wir gegessen und alles Zimmer bezogen hatten ging es dann jeweils in den Klassen mit dem Programm „Alle in einem Boot“ los, welches Erlebnispädagoginnen vor Ort vorbereitet hatten. Wir waren viel draußen, es war kalt und wenn wir Glück hatten, dann schien die Sonne. Wir machten Spiele oder spazierten am See und in den nahen Wald. Dort galt es, gemeinsam Hütten und Schiffe zu bauen oder Jahreszeiten-Mandalas zu kreieren. Am ersten Abend traf sich jede Klasse zum Lesen und wir machten eine kleine Nachtwanderung mit Black-Stories. Den zweiten Abend verbrachten alle Klassen gemeinsam mit Wettspielen oder Theater. Dazwischen war viel Zeit das Haus und das Gelände zu erkunden.