Gymnasium Ismaning

Gymnasium Ismaning

Sprachliches und Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium.

Mitteilungen und Rückblick

Es weihnachtet …

Auch 2020 weihnachtet es im Schulhaus. Dank des Bauhofs Ismaning steht uns wieder ein wunderschöner Baum zur Verfügung. Dank unseres Hausmeisterteams ist er bereits mit Lichtern versehen. Und Dank des Virus ist dem Baum im Schulhaus auch auf keinen Fall zu warm. Die SMV kümmert sich um den Christbaumschmuck. Als Schulgemeinschaft blicken wir der Weihnachtszeit freudig entgegen. Vorboten auf das Fest werden im Schulhaus zahlreicher.

 

München – Mittelalter – Maske

In den letzten zwei Wochen durften unser 7. Klassen historische Stadtführungen in München miterleben. Neben vielen verschiedenen spannenden Orten kamen wir in der Münchener Altstadt auch an einer herzoglichen Stadtburg aus dem 12. Jahrhundert vorbei: dem Alten Hof.

Schon gewusst? Der Alte Hof war ein Regierungssitz der Wittelsbacher, einer alten, bayerischen Adelsfamilie und er diente Ludwig dem Bayern auch als Kaiserresidenz. Um ihre Macht und Stärke zu demonstrieren, hielt die Adelsfamilie einige, bis dahin unter dem Stadtvolk unbekannte, echte Löwen am Eingangstor, denen manchmal sogar Menschen zum Fraß vorgeworfen wurden. Außerdem gab es im Falle eines Volksaufstandes auch noch einen Hinterausgang an der Rückseite des Gebäudes, über den die Adeligen die Stadt schnell verlassen konnten. Es gab auch noch unterirdische Gewölbe und Keller, durch die die Adelsfamilie in Gefahrensituationen in die Residenz flüchten konnten, ohne sich unter das „einfache Volk“ mischen zu müssen.

Um den Alten Hof ranken sich außerdem einige Legenden. Eine davon besagt, dass ein Hausäffchen der Familie das kleine Baby Ludwig den Bayern aus der Wiege genommen hatte und mit ihm auf dem Arm in den Turm der Residenz bis nach oben auf die Turmspitze auf das Dach geklettert war. Alle Hofbewohner, Diener und der restliche Hofstaat waren außer Rand und Band. Aber erst als sich alle beruhigten und leise den Hof verließen, brachte der Affe das Kind heil zurück und legte es wieder in sein Bettchen. Seitdem trägt der Turm auch den Namen Affentürmchen.

Das war ein kleiner Einblick in die Stadtburg Alter Hof. Wir haben eine Menge interessanter Eindrücke in die Geschichte Münchens bekommen und freuen uns schon auf neue spannende Klassenfahrten.

       Von Lucius und Maximilian, 7C

 

Schon gewusst? Früher im Mittelalter zu leben war alles andere als schmackhaft: Überall lagen Fäkalien, Essensabfälle oder sogar Leichen auf den Straße. Moment mal, LEICHEN?!

Ja, so unglaubwürdig es klingt, da lagen sogar Leichen, natürlich nicht direkt auf dem Weg, aber auch nicht sonderlich weit unter der Erde: nicht mal 1 Meter! Am häufigsten waren sie neben der Peterskirche begraben. Diese Ehre kam aber nicht jedem dahergelaufenen Dorfbewohner zuteil. Je heiliger man im Leben war, desto näher wurde man an der Kirche begraben. Die heiligen Leute waren so nah wie möglich an der Peterskirche begraben, damit sie so nah wie möglich bei Gott waren.

Natürlich stank es dann damals auch unheimlich, und dennoch waren manche Leichen hochbegehrt. Einen Heiligen begraben zu haben, war eine große Ehre für eine Stadt und deshalb wollten viele Städte damals einen Knochen von Heiligen besitzen – egal wie klein er auch war; oder auch nur einen Stofffetzten, den Heilige zu Lebzeiten berührt hatten – als wäre es das allerneuste I-Phone. Die Stadtbewohner glaubten, so erhielten sie Gottes Segen; so wie ein Glücksbringer heute.

Die Peterskirche steht noch heute. Man nennt sie auch den „alten Peter”, da sie Münchens älteste Kirche ist. Doch keine Sorgen! Die Leichen sind schon lange ausgegraben worden.

Viele liebe Grüße

       Von Jule & Eva, 7A

 

Schon gewusst? Die Metzgergesellen des Mittelalters hatte einen Brauch, nach ihrer langen Lehre in den Fischbrunnen zu springen? Sogar in den Zeiten der Pest, als man dachte, das Wasser könnte die Pest übertragen, haben sie sich als erstes wieder getraut, ihren Brauch auszuführen. Genauso wie die Schäffler waren sie diejenigen, die alle Leute aus ihren Häusern lockten und damit zeigten: Die Pest ist vorbei!

       Von Maria, 7B

 

Schon gewusst? Es gibt viele verschiedene Sagen über die Entstehung der Münchner Frauenkirche. In einer der vielen Sagen geht es darum, dass ein Mann den Auftrag bekommen hat, eine Kirche in nur 20 Jahren zu bauen. Der Mann war verzweifelt, doch dann kam der Teufel zu ihm und schlug ihm vor, beim Bau der Kirche zu helfen, unter der Bedingung, dass die Kirche keine Fenster haben darf. Damit wollte er verhindern, dass die Menschen in die Kirche gehen, da es dann ganz dunkel wäre und er seine Ruhe hätte. Der Mann willigte ein und in nur 20 Jahren war die Kirche fertig.

Da die Kirche dem Mann ohne Fenster zu dunkel gewesen wäre, baute er dennoch Fenster ein und verdeckte sie optisch durch Säulen. Nach dem Bau der Kirche kam der Teufel wieder und ging hinein. Dort wo er stand war früher kein Fenster zu sehen, da die Säulen die Sicht versperrten. Der Teufel war wütend, weil es in der Kirche nicht dunkel war und stampfte kräftig mit dem rechten Fuß auf den Boden, verschwand und hinterließ den „Teufelstritt“.

Die meisten Leute, die nicht an diese Sage glauben, vermuten, dass sich ein Bauarbeiter beim Verlegen der Bodenplatten einen Spaß erlaubt, eine Platte mit einem Fußabdruck eingesetzt und eine Sage erfunden hat, die die schnelle Bauzeit erklären soll.

       Von Nina, 7A

Vortrag – Medienkompetenz und Mediennutzung

Tom Weinert, ein erfahrener Beamter der Kripo-München, Cyber-Profi bei https://blackstone432.de/about.html, konnte vom IsGy-Elternbeirat für einen Zoom-Vortrag am 21.10.2020 gewonnen werden. Von der Thematik her eine spannende Veranstaltung, aber auch von der Organisation für den Elternbeirat Neuland. Hatten wir beim Isgy doch noch nie eine virtuelle Sitzung mit mehr als hundert Teilnehmen. Corona machts möglich.

Es drehte sich vieles um Themen wie Facebook, WhatsApp, Internetauftritt, Bilder, virtuelle Angriffe und den Umgang damit. Das dies in unserer Zeit wichtig und interessant ist, zeigt sich daran, dass über 150 Eltern online dabei waren.

Soziale Netzwerke, Apps, Spiele, Daten- und Internetsicherheit, rechtliche Aspekte und vieles mehr …

Der Einstieg – ganz klar – erfolgte mit WhatsApp und Facebook. Beide gehören dem gleichen Konzern. Warum sind Facebook und WhatsApp kostenlos? Jede einzelne Adresse eines Users hat für Facebook einen Wert von etwa 80,- $. Facebook hat über eine Milliarden Nutzer. Das zeigt den Wert der Daten und die Macht des Konzerns.

„Ich selbst bin doch unwichtig für Facebook und Co.?“. Vernachlässigbar? Keinesfalls. Meine Daten beinhalten Kontakte, Bilder, örtliche Bewegungen, Zusammentreffen, Gruppen und vieles mehr.  Jedes einzelne Internet-Puzzlestück erweitert den Internet-Konzernen das Gesamtbild. Optimierte unterschwellige Angebote in Amazon als Beispiel.

Amazon mit Alexa oder Apple mit Siri. Nur zwei Beispiele für permanente Spionage zu Hause. Auch bei diesen beiden „Helfern“ muss einem bewusst sein, dass man seine Privatsphäre zu 100% öffnet.

Selfies und Bilder. Wie schnell versenden Jugendliche, aber auch wir Eltern, Bilder in WhatsApp oder Facebook oder sonst wo im Internet. Kinder und Jugendliche machen das oft bedenkenlos. Eltern auch. Mache ich Selfies MIT anderen oder gar unbekannten Dritten im Bild (auch erkennbar im Hintergrund), MUSS ich alle anderen um Erlaubnis fragen, wenn ich das poste! Sonst ist posten ein No-Go. Mach ich das nicht, begehe ich eine Straftat nach §22 Urheberrechtsgesetzt (DSGVO).
„Schick mir mal ein Bild im BH“, gar nicht so selten bei Jugendlichen gefragt und – wird tatsächlich auch immer wieder mal gemacht.

Wer es noch nicht weiß: Das Internet vergisst nie. … In seinem Vortag erklärte Tom Weinert ausführlich, regte zum Nachdenken an und gab nützliche Tipps zu vielfältigen Themen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier auf der Isgy-Homepage.

Was macht das Internet mit meinen Daten? – Viel Handlungsbedarf, viel Sorglosigkeit
  • Das Internet vergisst nie
  • Hacking findet jede Sekunde statt
  • Transparente User
  • Kommunikative Internetgeräte
  • Passwörter
  • Passwörter von Kindern
  • Sichere Messenger
  • Ich will ein Smartphone
  • Cybermobbing
  • Antivirus
Wie kann ich tun? – Erste Hilfe und Ratschläge
  • Kids und Smartphone
  • Suchmaschinen für Kinder
  • Elternvorbild
  • Alternativen zu WhatsApp
  • Siri, Alexa und Co
  • Geräte mit Internetanschluss
  • Kostenlos?

Wir haben es selbst in der Hand, denn – so das Schlusswort von Herrn Weinert zur Frage, wie wirkungsvoll seiner Erfahrung nach seine Vorträge seien.

Nachhaltigkeit – zeigt sich daran, was Sie jetzt bei sich ändern!

‘Sprachliches Gymnasium’

Sprachenfolgen Englisch-Latein-Spanisch, Englisch-Französisch-Spanisch

‘Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt’

Verstärkte Ausrichtung auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (einschl. Wirtschaftsinformatik)

Seit dem Schuljahr 2018/19 ist das Isgy voll ausgebaut.

Das Gebäude ist in vier Abschnitte unterteilt: A Verwaltung, Mensa, Aula; B Fachräume Musik und Kunst, Nachmittagsbetreuung; C und D: naturwissenschaftliche Fachräume, Klassenzimmer, Bibliothek.

Die Vierfach-Sporthalle und der Sportplatz befinden sich unweit des Gymnasiums.

Erste Fremdsprache am ISGY : Englisch.

Informationsabende für Eltern zukünftiger Fünftklässler (identisches Angebot Mi und Do):

Mittwoch 14. April, 19.00 Uhr

Donnerstag 15. April 19.00 Uhr

Alle weiteren Termine und Informationen für den Übertritt zum Schuljahr 2021/22 finden Sie rechtzeitig auf der Hompage.

 

Über uns

Die Schule kennen lernen: Das Ismaninger Gymnasium.