Am 13.02.23 fand unser jährlicher Medientag mit Digitaltrainer Daniel Wolff statt, dieses Mal mit seinem neuen Thema „Mobile Games: Wer zockt mit wem?“ Höchst interessiert verbrachten unsere 6. Klässler*innen die Workshops am Vormittag, ging es doch um ein Herzensthema von Vielen: Minecraft, Brawl Stars, Fortnite, die wie viele weitere hunderttausende Mobile Games (den Kindern) heutzutage (permanent) zu Verfügung stehen. Die Begeisterung der Schüler*innen für dieses Thema war in der Aula deutlich zu spüren. Herr Wolff hat die Schüler*innen über die neuesten Entwicklungen aufgeklärt und hat es geschafft für die Gefahren zu sensibilisieren, ohne den Kindern die Freude am Thema „Zocken“ zu nehmen.
Am Abend fanden sich 150 Eltern in der Aula ein, wo Herr Wolff über den Spiele-Jungle im Internet aufgeklärt hat und vor allem den Eltern Strategien mitgab, wie sie ihre Kinder gut bei diesem Thema begleiten können. Wie aktuell das Thema ist, konnte man daran sehen, dass noch viele Eltern lange nach dem Vortrag geblieben sind und das Angebot annahmen, persönliche Fragen zu diesem Thema zu besprechen.
Ein großes „Danke“ geht an unseren Förderverein und an den Elternbeirat, die das Projekt großzügig finanziell unterstützt haben.


















In der Diskussion um Corona traten in den letzten beiden Jahren verstärkt antisemitische Klitsches auf. Der Aufgabe, diese Klitsches nicht nur zu verdammen, sondern sie auch zu entlarven, stellten sich die 10 Klässler*innen des Isgys in einem Workshop mit Dr. Florian Gassner, Professor an der University of British Columbia im kanadischen Vancouver: „Wie funktioniert Antisemitismus?- Von den Protokollen der Weisen von Zion bis zur Coronapandemie“ hieß das Thema. Im einleitenden Vortragsteil erläuterte Herr Gassner, dass sich der Erfolg antisemitischer Verschwörungstheorien in einer einfachen Formel begründet: Seit dem 19. Jahrhundert dienen sie dazu, die Zumutungen der Moderne auf trügerisch einfache Weise zu erklären. Hochkomplexe Vorgänge – allem voran die Evolution der modernen Kapitalwirtschaft – werden auf den Kopf gestellt, um einen Schuldigen für die Erschütterung der Gesellschaftsordnung zu finden. So erscheint der Kapitalismus nicht als notwenige Innovation, um die aufgrund medizinischer Fortschritte exponentiell anwachsende Weltbevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. Antisemiten präsentieren stattdessen die unglaubliche (aber angenehm simple) Mär einer sozialen Randgruppe, die den Kapitalismus erfand, um den Rest der Welt aus einem landwirtschaftlichen Paradies zu verstoßen. Ähnlich ist man auch mit dem Kommunismus verfahren. Natürlich ließe sich die starke Präsenz jüdischer Mitbürger in kommunistischen Parteien, insbesondere im Russischen Reich, mit ihrer viele Generationen überdauernden Entrechtung erklären. Die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft fiel hier auf fruchtbaren Boden. Dem Nationalsozialismus war es jedoch dienlicher, die Vorzeichen umzukehren und das eigene Volk mit dem Schreckensbild des jüdischen Bolschewismus aufzuwiegeln.





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