Angesteckt! Ein Besuch im DNA-Besucherlabor des Deutschen Museums

Am Montag, den 01.07.2019 besuchten 4 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des ISGY und weitere Schülerinnen und Schüler des WHG in Garching zusammen mit Frau Löchner und Herr Wendrich das Deutsche Museum. Die Schülerinnen und Schüler durften zunächst in Kleingruppen das Deutsche Museum erkunden. Nach einer Mittagspause ging es dann ins DNA-Besucherlabor. Dort bekam jeder einen weißen Kittel, eine kurze Einweisung in die Funktionsweise von Pipetten und dann ging es los. Zuerst erhielten alle eine Probe mit einer Flüssigkeit, diese musste dann mit zwei anderen Teilnehmern vermischt werden, um den Austausch von Körperflüssigkeiten nachzuahmen. Danach wurde die eigene Probe mittels des Antikörper-ELISA-Tests auf Antigene untersucht, um abschließend herauszufinden, ob die eigene Probe angesteckt wurde und von welcher Probe die Infektion ausging. Dabei war es sehr wichtig ordentlich und sauber zu arbeiten und den Anweisungen genau zu folgen: welche Pipette benutze ich, welche Flüssigkeit muss wohin und wie viel brauche ich davon, wie oft muss ich den Vorgang wiederholen, wann muss ich die Pipette tauschen und klopfen nicht vergessen! Gar nicht so einfach, aber am Ende wurde der „Täter“ doch gefunden.

Nachlese zum girls’ day 2019

Der girls‘ day ist eine proaktive Veranstaltung, bei der Mädchen ab der 5. Jahrgangsstufe für einen Tag vorurteilsfrei in Männerberufe schnuppern können (übrigens beim parallelen boys‘ day auch Jungs in typische Frauenberufe). Proaktiv heißt, dass die Eltern sich bei Bekannten oder ab Herbst unter https://www.girls-day.de/Radar?lat=48.221&lon=11.670&view=map&providers=events&where=Ismaning um einen Platz kümmern. Nächstes Jahr findet der girls’day und boys‘ day übrigens am 26.03.2020 statt und die Organisation Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. gibt dazu umfangreiche Informationen https://www.girls-day.de/Schule-Eltern/Eltern/Mitmachen/So-geht-s

Hintergünde: Der girls‘ day geht auf den ehemaligen „take our daughters to work day“ aus den USA zurück. Seit  1993 besuchen an diesem Tag Schülerinnen den Arbeitsplatz von einem Elternteil oder einem Bekannten. In Deutschland gibt es den girls‘ day immerhin schon seit 2001. Vor kurzem wurde eine große Befragung dazu durchgeführt. Tatsächlich bewerben sich ca. 40% der Mädchen und 25% der Jungs irgendwann einmal später bei einem Unternehmen, das sie auf diesem Weg kennengelernt haben und ca. 80% dieser Bewerbungen führen zum Ziel. Die Schülerinnen schauen als nicht nur Unternehmen an, sondern auch die Unternehmen die Schülerinnen. In den USA gibt es ca. 30% weibliche Ingenieurinnen, dies führt man u.a. mit auf den girls‘ day zurück, – solche Zahlen erreichen wir in Deutschland nur im Bereich Vermessung und Raumplanung.

Wie in den vergangenen Jahren haben von unserer Schule aus ca. 20 Schülerinnen (und ein Schüler) an dem Programm teilgenommen. Die Schülerinnen haben am 28. März 2019 beispielsweise den Flughafen München, Giesecke & Devrient, Thermo-Fischer-Scientific, Microsoft und die Hochschule München besucht.

Aufgefallen ist uns, dass die Anzahl der Teilnehmerinnen trotz stark steigender Schülerzahlen stagniert. Deshalb haben wir einmal nachgefragt. 90% der Schülerinnen, die teilgenommen haben, hat sehr gut oder gut gefallen und 100% wollen in Zukunft unbedingt wieder teilnehmen. Die girls´day –Schülerinnen können sich ca. doppelt so oft vorstellen später einmal Ingenieurin zu werden, wie unsere anderen Mädchen (alle 5. Klassen und jeweils eine 7.und 8. Klasse wurden komplett befragt).

Von den Schülerinnen in der 5. Jahrgangsstufe, die alle nicht teilgenommen haben, möchten 35% zukünftig unbedingt teilnehmen und es lag zu 100% daran nicht rechtzeitig davon erfahren zu haben (allerdings erinnerte sich ein !Junge! daran, rechtzeitig im Unterricht davon gehört zu haben!). In den höheren Jahrgängen gaben 50-60% der Mädchen an, keinen spannenden Platz gefunden zu haben. Daher möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser ermutigen, sollten Sie Frauen in typischen Männerberufen kennen, die am nächsten girls’day, den 26.03.2020 ein oder zwei Mädchen beherbergen möchten, dies an Klassenkameradinnen von Ihrem Kind weiter zu geben oder zunächst einmal selbst ihre Tochter hinzuschicken (umgekehrt, wenn Sie einen Mann in typischen Frauenberufen kennen, geben Sie dies bitte an die Klassenkameraden ihres Kindes weiter oder schicken Ihren Sohn hin). Es war für unsere Mädchen nämlich wichtig, eine abwechslungsreiche Auswahl zu haben und am liebsten eine Freundin mitnehmen zu können.

Als typische Männerberufe gelten Berufe, die von weniger als 40% Frauen ausgeübt werden (umgekehrt Frauenberufe werden von weniger als 40% Männern ausgeübt).

Männerberufe sind z.B. Ingenieurin im Bereich Verkehrstechnik, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Architektin (Hoch- und Tiefbau) oder eine Naturwissenschaftlerin in Physik/Astronomie, Geowissenschaften, und Informatik.

Pharmazeut, Biologe und Innenarchitekt, Grundschullehrer, Stewart, Erzieher, Krankenpfleger sind dagegen typische Frauenberufe (also geeignet für den boys’day).

Eine ganze Reihe von Berufen wie Mathematiker, Chemiker, Geograph, Raumplaner, Arzt (außer Chirurgen und Orthopäden , bisher Männerberufe), Schauspieler, Künstler und Musiker sind geschlechterausgewogen – deshalb natürlich nicht uninteressanter. Es gibt 13 Wochen Ferien im Jahr – in dieser Zeit lässt sich sicherlich mal ein Besuch von Ihnen für Ihr Kind in diesen Bereichen organisieren.

Als Tipp zum Schluss: für den girls‘ und boys’day am 26.03.2020 besorgen Sie bitte rechtzeitig einen Platz entsprechend der oben erwähnten Kriterien und geben bitte mindestens 1 Woche vor dem girls’day 2020 eine Befreiung im Schulsekretariat ab. Dafür gibt es ein Formular als .pdf herunter zu laden auf den Webseiten https://www.girls-day.de/Schule-Eltern/Eltern/Gut-zu-wissen/Rechtliches-Organisatorisches und https://material.kompetenzz.net/boys-day/jungen-schulen-eltern/elternbrief-und-freistellung-vom-unterricht.html

Partner

Im MINT-Bereich zählen wir auf eine Partnerschaft mit den Eltern, der Stadt Ismaning, Nachbarschulen, (wissenschaftlichen) Einrichtungen aber auch Industriebetrieben.
Alleine über die Schule ist eine MINT-Förderung nicht möglich. Zwar kann ein faszinierendes Schulexperiment (übrigens egal ob reales oder Gedankenexperiment) für ein Kind oder einen Jugendlichen die Neugier für eine der MINT-Fachrichtungen wecken. Aber, bildlich gesprochen, handelt es sich dann um ein zartes Pflänzchen, dass gehegt und gepflegt werden will.
Sowohl, Sie als Eltern sind wichtig z. B. als moralische Unterstützung, aber auch für Geschenkvorschläge an die Verwandten (Experimentierbücher, -kästen, kindgerechte Astronomie-und Mathematikrätsel-Bücher und Spiele, Technik-Stecksysteme, ein Jahresabonnement für das deutsche Museum, etc.). In frühen Jahren ihre Kindes sind Sie als Begleitung und in späteren als Ermunterung zu Besuchen von Tagen der offenen Tür der Forschungsinstitute, der Naturwissenschaftlichen Sammlung und von Industriebetrieben oder Museen wichtig. Letztlich sind Sie auch für Kontakte zu Praktikumsplätzen (auch auf Eigeninitiative und schulunabhängig) maßgeblich.Die Stadt Ismaning mit den vielen ortansässigen Industriebetrieben, hat die Wichtigkeit einer MINT-Förderung schon lange erkannt und setzt auf eine optimale Ausstattung in allen Naturwissenschaften und Schularten. Dabei unterstützt die Stadt ein besonders nachhaltiges Konzept durch gezielte Fachraumausstattung und hochwertige Grundausstattung.
Mit Nachbarschulen wie dem Werner-Heisenberg-Gymnasium arbeiten wir bei der Entwicklung einer mobilen Lernwerkstatt für Mathematik zusammen und dem Carl-Orff-Gymnasium durch die Austestung für ein W-Seminar zu Winkelbetrachtungen. Über regelmäßige Sitzungen stimmen wir uns im Fach Mathematik mit den anderen Schularten und Grundschulen von Ismaning ab. Wir arbeiten mit der Frauenärztin Frau Dr. Hartmann der Organisstion ÄGGF im Bereich Aufklärung zusammen. Zahlreichen Institutionen wie etwa dem „Supernova“ Planetarium im Garchinger Forschungszentrum, der Kinder-Uni statten wir regelmäßig Besuche ab und auch die FORSCHA wurde von ausgewählten Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Begabtenförderung besucht.

Außerdem ist die Schule im November 2019 im ersten Bewerbungsversuch bereits als MINT-freundliche-Schule geehrt worden.

Längerfristig ist geplant, dass Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe einmal im Jahr einen lokalen Industriebetrieb besuchen können.

Unsere Industriepartner sind bisher die SANA AG und das .msg-Konsortium. Die .msg führt als Unternehmensberatung auch ein Bewerbungstraining flächendeckend in unseren 9. Jahrgangsstufen durch. Die SANA AG ist neben dem Betrieb zahlreicher Krankenhäuser in Deutschland auch im Bereich Informatik intensiv tätig.

Mathematik

Im Fach Mathematik werden Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise gefördert. Beispielsweise über die Känguru-Mathematik-Wettbewerb mit bisher immer überdurchschnittlichen Ergebnissen (vgl. die verschiedenen Artikel auf der Website in den letzten Jahren) oder die Teilnahme am Landeswettbewerb Mathematik.
Die Förderung fängt eigentlich schon an, bevor interessierte Kinder unsere Schule besuchen, den die Mathematik stellt sich jedes Jahr am Tag der offenen Tür mit der Durchführung eines Matheführerscheins vor. Dabei können die zukünftigen Gymnasiasten und andere interessierte Kinder Stationen mit den Materialien der Mathematiksammlung durchlaufen. Bei Erfolg erhält das Kind einen Stempel auf eine Karte und nach Durchlaufen aller Stationen den Matheführerschein. Jedes Jahr werden die Stationen variiert, so dass es auch für „alte Hasen“ immer noch etwas Neues zu entdecken gibt. Eine Anleitung erfolgt durch unsere älteren Schülerinnen und Schüler, die dabei schon einmal die Erfahrung machen, dass das Erklären von mathematischen Sachverhalten schier unendlicher Geduld bedarf.
In einem Projekt haben vier der sechs fünften Klassen das Rechnen über den Nullübergang mit dem Spiel „Hol‘s der Geier“ gelernt. Dabei wird mit gegenseitig Karten abjagen spielerisch ein sonst eher problematisches mathematisches Feld angegangen. Selbst in Exen- und Schulaufgaben können entsprechende Aufgaben gestellt werden. Andere Klassen arbeiten mit einem großen selbstgebastelten Zahlenstrahl und „hüpfen“ die Berechnungen.
Für eine mobile Lernwerkstatt wurde der erste Schritt gemacht und Materialien zum Thema Netze und Oberflächen passend den neuen G9 Lehrbüchern erstellt. Dabei wird eine Aufgabe zunächst theoretisch gelöst und dann haptisch mit den ausgeschnitten und laminierten Netzen überprüft. Für jedes Kind der Klasse steht ein Set zur Verfügung, um im eigenen Tempo Vorgehen zu können.

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Informatik

„Um etwas wirklich zu verstehen, muss man es selber machen.“

Computer, und damit Informatik, sind Teil unsere aller Leben. In fast allen Bereichen hat Technik Einzug gehalten.

Angesichts dieser enormen Breite an Anwendungsfeldern ist es nicht nur in der Schule unmöglich eine umfassende Ausbildung an Computer und in Informatik zu erhalten und in allen Bereichen Experte zu sein.

Aber gerade weil es so viele verschiedene Betätigungs- und Anwendungsbereiche gibt, wollen wir unseren Schülern einen möglichst breiten Einblick geben.

Hierzu versuchen wir im regulären Unterricht die Arbeit am Computer so praktisch wie möglich zu halten. Notenerhebungen erfolgen überwiegend in Form von Projektarbeiten.

Theoretische Prinzipien der Informatik werden an konkreten Beispielen wie z.B. Verschlüsselungsverfahren oder der Routenplanung vorgestellt, durchgespielt und erarbeitet.

Ergänzend zum regulären Fachunterricht bieten wir regelmäßig Wahlkurse rund um das Fach Inforamtik an, um so verschiedene Anwendungsgebiete von Informatik kennenlernen zu können.

Aktuell sind dies Wahlkurse rund um das Thema digitale Grafik und Bildgestaltung. Hierfür besitzt das Gymnasium einen eigenen Medienraum mit 12 Laptops und einem Plotter. Damit können wir unsere eigenen Poster und Plakate gestalten und drucken (bis A0). Für diese Arbeiten verwenden wir die Software der Firma Adobe. Neben der 2-dimensionalen Bildgestaltung gibt es die Möglichkeit der 3-dimensionalen Grafik mit dem Programm Blender. Hier lernen Schüler räumlich zu denken und einfache 3D-Modelle und Landschaften zu gestalten.  Ein Ausblick in die Spieleprogrammierung schließt den Kurs ab.

Da der erste Kontakt mit einer Programmiersprache relativ spät erfolgt, wollen wir im kommenden Schuljahr einen Wahlkurs Programmieren mit Python oder Java anbieten.

Für das laufende Schuljahr haben wir zudem LegoMindstorm Bausätze erworben. In einem Wahlkurs Robotik sollen diese erkundet werden.

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Wettbewerbe

Im MINT-Bereich nehmen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe soweit anwesend flächendeckend (Teilnahme in höheren Klassen freiwillig) am Känguru-Mathematik-Wettbewerb mit bisher immer überdurchschnittlichen Ergebnissen (vgl. die verschiedenen Artikel auf der Website in den letzten Jahren) teil. Einige wenige beteiligen sich am Landeswettbewerb Mathematik.

Außerdem startet die Schule regelmäßig mit allen Klassen mit großem Einsatz und viel Spaß beim Informatik-Biber-Wettbewerb. Einzelne erzielen dabei sehr gute Ergebnisse.

Einige Klassen beteiligen sich an einem Kristallzucht-Wettbewerb und ein Schüler hat bereits am mehrjährigen Biologieolympiade IBO teilgenommen.

Bei der allerersten Teilnahme bei Schüler Experimentieren/Jugend forscht hat eines der drei beteiligten Teams gleich einen Doppelpreis erzielt: 2 Platz im Bereich Mathematik (einen ersten Preis gab es nicht) und den MINT-Sonderpreis als interdisziplinäres Projekt (vgl. Aktuelles für mehr Details). Außerdem ging noch ein Lehrerpreis für hervorragende Talentförderung an das ISGY. Wir möchten hier allen Teilnehmenden danken, die mit großer Anstregung, viel Herzblut und riesigem Spass ihre Projekte selbstständig vorbereitet und präsentiert haben.

Mehr noch zum Thema Wettbewerbe auf den Webseiten der Fächer jeweils unter der Rubrik Wettbewerbe.

Wahlkurse

Bisher werden im Bereich Informatik (3D-Grafik) und Biologie (Aquaristik) Wahlkurse aus dem MINT-Bereich angeboten (vgl. Wahlkurse).

Der aktuelle Robotik Kurs verzeichnete so viel Andrang, dass die Teilnehmergruppe in zwei Hälften aufgeteilt wurde. Auch der Kryptographie-Kurs ist gut besucht.

Der Kurs zu Schüler Experimentieren/Jugend forscht ist mit überwiegend 5. Klässlern mit bereits großem Erfolg beim Regionalwettbewerb gestartet (s. Artikel bei Aktuelles). Da der Wettbewerb immer Mitten zwischen den Halbjahren stattfindet, werden neue Schülerinnen und Schüler nach dem Regionalwettbewerb also zum Halbjahr aufgenommen und verpflichten sich – ebenso wie bei anderen Wahlkursen – auch für ein Jahr (also von Halbjahr bis Halbjahr), um an ihren Projekten für eine maximale Zeitspanne arbeiten zu können.

Jeder sechste bis siebte Schüler am ISGY besucht einen Wahlkurs im Bereich MINT.

Im Fach Mathematik gibt es sowohl einen Förderkurs für die 5. Jahrgangsstufe als auch einen gemeinsamen für 6. und 7. Jahrgangsstufe.

Girls@MINT

Wir bemühen uns sehr Mädchen im MINT-Unterricht gleichermaßen zu fördern wie Jungs, vor allem weil wir der Meinung sind, dass sie genauso gute Ingenieurinnen und Physikerinnen werden können, wie ihre männlichen Klassenkameraden. Den Lehrkräften ist bewusst, dass Untersuchungen zeigen, dass sowohl männliche als auch weiblich Lehrkräfte dazu tendieren für die gleiche Note mehr von einem Mädchen zu verlangen als von einem Jungen und steuern daher bewusst dem entgegen.
Für Veranstaltungen der Begabtenförderung werden gleichermaßen Jungen und Mädchen vorgeschlagen.
Am Gymnasium Ismaning arbeiten im Physik-Bereich bisher überwiegend Damen, die alle für sich Botschafterinnen sind für Frauen in Männerberufen. Auch wurde die Schule im Schuljahr 2017/18 von der Doktorandin Laura Morselli aus dem Exzellenzcluster Universe besucht. Sie hat u. a. über schwarze Löcher referiert.

Einige Mädchen unserer Schule nehmen regelmäßig und proaktiv (d.h. auf eigene Initiative hin) am girls` day teil und wir hoffen, dass es noch viel mehr werden. Beim girls` day besuchen Mädchen Frauen in typischen Männerberufen, also Berufe in denen weniger als 40 % Frauen arbeiten z.B. aus dem Bereich Ingenieurwesen, Physik, Informatik oder Luftfahrt, nämlich Piloten oder Fluglotsen. Übrigens die Jungs werden nicht benachteiligt, denn sie können Männern in typische Frauen-Berufen über die Schultern gucken (weniger als 40 % Männer dürfen dann nur in dem Beruf arbeiten) z.B. Apothekern, Grundschullehrern, Kindererziehern und Pflegern. (Geschlechtsneutrale Berufe wie Chemiker, Schauspieler etc. oder für das eigene Geschlecht typische Berufe dürfen in den Schulferien in Eigenregie natürlich auch beschnuppert werden – wir bitten davon regen Gebrauch zu machen).
Am girls` day und boys` day gibt es nach Bewilligung z.B. eines auf der offiziellen Website heruntergeladenen Antragsformulars (bitte mindestens eine Woche vorher bei der Schulleitung einreichen) einen Tag schulfrei. Für eine Bewilligung muss der Aufenthalt nachvollziehbar und vorurteilsfrei an Arbeitsplätzen von Personen stattfinden, deren Geschlecht in ihrem Beruf eine deutliche Minderheit darstellt s.o.. Ansonsten findet an diesem Tag ganz normaler Unterricht statt, dessen Inhalte Abwesende auch selbstständig nacharbeiten müssen. Noch detaillierte Informationen dazu finden sich im Artikel „Nachlese zum girls` day“. Im Moment ist der Andrang unserer Schülerinnen so groß, dass wir Mütter in Männerberufen (und auch für die Jungs: Väter in Frauenberufen) aufrufen möchten, doch direkt ein Betreuungsangebot für diesen Tag an Klassenkameradinnen (Kameraden) ihrer Kinder weiter zu geben.

Wir empfehlen im Unterricht die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung „Mädchen und Technik“ der TU-München. Mädchen können privat von ihren Eltern für Kurse in den Sommerferien angemeldet werden. Die teilweise relativ hohen Teilnahmekosten ergeben sich durch die Bereitstellung von Mittagessen für mehrere Tage. Jedes Mädchen darf nur an maximal zweien der begehrten Veranstaltungen teilnehmen. Informationen zu den neuen Ferienkursen gibt es normalerweise ab Ende April bis Mitte Mai: einfach nach dem Stichwort „Mädchen und Technik TUM“ suchen.

Kurs-Angebote von FEMtech an Mädchen werden direkt über den e-mail Verteiler im Portal weitergegeben. Auch diese Plätze sind heiß begehrt, weshalb schnell auf die e-mail reagiert werden sollte.