
Am 27. Januar ist der internationale Holocaust-Gedenktag. Es wird der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen sowie der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee gedacht.
Zum Anlass dieses Tages haben am isgy die 9.-11. Klassen an einer online Zeitzeuginnenbefagung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung teilgenommen. Ruth Melcer, die als Kind zum Opfer der Nazis wurde und den Holocaust in Auschwitz überlebte, berichtete aus ihrem Leben. Durch ihre eindrucksvolle Art, ihre Erlebnisse zu schildern, ermöglichte sie den Schüler:innen einen unmittelbaren Zugang, um nachspüren zu können, was es wirklich bedeutet, ein Opfer des NS-Terrors und Rassenwahns zu werden. Der Zeitzeugin war es ein Anliegen gerade in der aktuellen gesellschaftlich-politischen Lage ihre Geschichte zu erzählen und an die junge Generation weiterzugeben.
Ein Wunsch, den Ruth Melcer den Schüler:innen mit auf den Weg gab: nicht wegschauen. Ein Wunsch, den zu erfüllen nicht nur die Schüler:innen bestrebt sein sollten, sondern wir alle als Gesellschaft. (Sc)
Bildquelle: https://www.swissjews.ch/de/news/sig-news/holocaustremembrance2021/



Wie die Halbfinale auch wurde dann die Finaldebatte (zum Startmindestalter von 18 Jahren bei den Olympischen Spielen) per Liveschalte in die Klassenzimmer der teilnehmenden Klassen übertragen, sodass die Mitschüler/innen die gelungenen Debatten ihrer Klassenkameraden live mitverfolgen konnten.
Zuvor ließ es sich Schulchef OStD Martini es sich nicht nehmen, in einem kurzen Grußwort die Wichtigkeit einer sachlichen und gepflegten Debattenkultur in Zeiten von fake news, hate speech und wissenschaftlicher Faktenleugnung hervorzuheben.



Wie viel Arbeit es ist, aus alten Bienenwaben echte Kerzen zu gießen, konnten schon im Dezember die Teilnehmer/ innen des Wahlkurses „Schulbienen“ hautnah miterleben: Nachdem der Ismaninger Imker Herr Fischer, der dem ISGY für den im Frühjahr beginnendenden
Imkerkurs als Kooperationspartner beratend zur Seite steht, mehrere Eimer voll alter Waben vorbeigebracht hatte, ging es zunächst ans Einschmelzen und Filtern. Nach mehreren Einschmelz vorgängen im Wasserbad und dem anschließenden Filtern des verflüssigten Wachses (unter anderem mithilfe einer alten Nylonstrumpfhose) war das Bienenwachs schließlich so rein, dass es von den Teilnehmer/innen in Form gebracht werden konnte.



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