„Was tun, wenn aus digitalem Spaß trauriger Ernst wird?“ Um diese Frage ging es an unserem Projekttag „Cybermobbing“ am 14.2.22.
Es ist schon fast eine Tradition, dass uns der Medienpädagoge und Digitaltrainer Herr Daniel Wolff einmal im Jahr besucht und mit unseren 6. Klassen zu digitalen Themen arbeitet. Nach zwei Jahren Pandemie hat das Thema Cybermobbing deutlich an Bedeutung gewonnen, alleine schon aus dem Grund, dass sich die Kinder und Jugendlichen viel mehr im digitalen Raum aufhalten und dort auch Konflikte ausgetragen werden. Wie nahe das Thema den Kindern geht, wurde in den Präsenz-Workshops am Vormittag deutlich, wo große Ruhe und Konzentration herrschte und viele persönliche Fragen unserer Schüler*innen zur Sprache kamen.
In dem gutbesuchten Online-Vortrag am Abend (ca. 200 Personen) zeigte uns Herr Wolff die neuesten Entwicklungen bei diesem Thema auf.
Schön, dass wir dieses Projekt, zum ersten Mal auch mit finanzieller Unterstützung unseres Elternbeirates und unseres Fördervereins, durchführen konnten.






Wie die Halbfinale auch wurde dann die Finaldebatte (zum Startmindestalter von 18 Jahren bei den Olympischen Spielen) per Liveschalte in die Klassenzimmer der teilnehmenden Klassen übertragen, sodass die Mitschüler/innen die gelungenen Debatten ihrer Klassenkameraden live mitverfolgen konnten.
Zuvor ließ es sich Schulchef OStD Martini es sich nicht nehmen, in einem kurzen Grußwort die Wichtigkeit einer sachlichen und gepflegten Debattenkultur in Zeiten von fake news, hate speech und wissenschaftlicher Faktenleugnung hervorzuheben.



Wie viel Arbeit es ist, aus alten Bienenwaben echte Kerzen zu gießen, konnten schon im Dezember die Teilnehmer/ innen des Wahlkurses „Schulbienen“ hautnah miterleben: Nachdem der Ismaninger Imker Herr Fischer, der dem ISGY für den im Frühjahr beginnendenden
Imkerkurs als Kooperationspartner beratend zur Seite steht, mehrere Eimer voll alter Waben vorbeigebracht hatte, ging es zunächst ans Einschmelzen und Filtern. Nach mehreren Einschmelz vorgängen im Wasserbad und dem anschließenden Filtern des verflüssigten Wachses (unter anderem mithilfe einer alten Nylonstrumpfhose) war das Bienenwachs schließlich so rein, dass es von den Teilnehmer/innen in Form gebracht werden konnte.


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