Wasser und Musik… das ist keine Verbindung, die einem sofort in den Kopf springt, wenn man an z.B. klassische Stücke denkt. Jedoch hat es viel mehr gemeinsam als man denkt: Musik, in dern es um z.B. Flüsse geht ist meist fließend, entspannt und angenehm. Viele Lieder, wie zum Beispiel das unglaublich berühmte „River flows in you“ sind- hier offensichtlich- von Gewässern inspiriert. „Aber wieso erzählst du uns das bitte?“, fragt ihr euch bestimmt. Nun… ich wollte eure Aufmerksamkeit für diesen Artikel, der sich eigentlich um die LMU dreht! BAMM damit hat hier niemand gerechnet!
Zusammen mit der Akademie –eine sehr tolle Truppe, strengt euch also an! – ging es am 28. Juni zu dieser wunderbaren, riesigen Universität. Zuerst einmal gab es natürlich eine Führung, wie es das bei Unis mit 50.000 Studenten so gibt. Wir betraten einen enormen Saal, in dem auch Konzerte abgehalten werden. Um ehrlich zu sein hatte ich gehofft, dass dort unser Vortrag über „Wasserfarben in der Musik“ abgehalten werden sollte, aber da es ein altehrwürdiger Raum ist, der Kriege „überlebte“, war es sowieso sehr unwahrscheinlich (leider). Nachdem wir an dem „Audimax“, dem größten Hörsaal des Gebäudes vorbei waren, kam unser Chaosclub, bei dem auch Schüler des Gymnasiums München Nord dabei waren, endlich bei dem -in meinen Augen- kleinsten Raum überhaupt an. Tja, und dann wurde uns in einer Zeitspanne von ca. 2 Stunden von Frau Schmidt, einer Musiklehrerin des Gymnasiums München Nord, beigebracht, was ich oben schon erläutert habe. Insgesamt ein sehr produktiver Abend plus kleine, gelbe Quietscheenten, die wir geschenkt bekommen haben. Hat sich wirklich gelohnt, das muss ich mal ganz im Ernst sagen. Als Schüler*in ist es unglaublich wichtig, schon früh Erfahrungen für das spätere Leben zu sammeln, um sich besser zurechtzufinden. Versucht also schon jetzt so viel wie möglich herauszufinden und zu probieren! Selbst wenn es nur kleine Dinge sind, wie die Eltern fragen, wie viel Quietscheenten kosten, bringt es doch alles etwas! Und zwar Wissen, das wichtigste Gut der Welt! Also lernt schön und trinkt mal ein schönes großes Glas Wasser, bis bald!
Mona Kuhn, 8a

Dieser Online-Wettbewerb fand am Isgy in diesem Jahr zum ersten Mal statt und wandte sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten und bereits beim Informatik Biber-Wettbewerb im Vorfeld sehr gut abgeschnitten hatten. In beiden Runden ist er als reiner Online-Wettbewerb organisiert, bei dem überschaubare Programmieraufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden müssen. Kenntnisse einer speziellen Programmiersprache sind dabei nicht nötig. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen, mithilfe der grafischen Programmierumgebung „Blockly“: das macht Spaß – und die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie grundlegende Programmierkonzepte funktionieren. Zur Vorbereitung stand unter http://wettbewerb.jwinf.de eine Einführung und eine Sammlung von Beispielaufgaben zum Üben zur Verfügung, die den Teilnehmern bereits schon viel Spaß bereitet hatten. Unter den teilnehmenden SchülerInnnen erzielten András (6b) in den beiden ersten Runden jeweils einen 1. Preis und Marlene (7a) einen 1.Preis und 2.Preis. Die beiden haben sich damit für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert, die zusammen mit dem 41. Bundeswettbewerb Informatik am 1. September startet und aus den zwei Junioraufgaben des Bundeswettbewerbs besteht. Herzlichen Glückwunsch!
In der Diskussion um Corona traten in den letzten beiden Jahren verstärkt antisemitische Klitsches auf. Der Aufgabe, diese Klitsches nicht nur zu verdammen, sondern sie auch zu entlarven, stellten sich die 10 Klässler*innen des Isgys in einem Workshop mit Dr. Florian Gassner, Professor an der University of British Columbia im kanadischen Vancouver: „Wie funktioniert Antisemitismus?- Von den Protokollen der Weisen von Zion bis zur Coronapandemie“ hieß das Thema. Im einleitenden Vortragsteil erläuterte Herr Gassner, dass sich der Erfolg antisemitischer Verschwörungstheorien in einer einfachen Formel begründet: Seit dem 19. Jahrhundert dienen sie dazu, die Zumutungen der Moderne auf trügerisch einfache Weise zu erklären. Hochkomplexe Vorgänge – allem voran die Evolution der modernen Kapitalwirtschaft – werden auf den Kopf gestellt, um einen Schuldigen für die Erschütterung der Gesellschaftsordnung zu finden. So erscheint der Kapitalismus nicht als notwenige Innovation, um die aufgrund medizinischer Fortschritte exponentiell anwachsende Weltbevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. Antisemiten präsentieren stattdessen die unglaubliche (aber angenehm simple) Mär einer sozialen Randgruppe, die den Kapitalismus erfand, um den Rest der Welt aus einem landwirtschaftlichen Paradies zu verstoßen. Ähnlich ist man auch mit dem Kommunismus verfahren. Natürlich ließe sich die starke Präsenz jüdischer Mitbürger in kommunistischen Parteien, insbesondere im Russischen Reich, mit ihrer viele Generationen überdauernden Entrechtung erklären. Die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft fiel hier auf fruchtbaren Boden. Dem Nationalsozialismus war es jedoch dienlicher, die Vorzeichen umzukehren und das eigene Volk mit dem Schreckensbild des jüdischen Bolschewismus aufzuwiegeln.


















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