Protina ist ein unabhängiges und mittelständisches Familienunternehmen und gilt seit über 100 Jahren als Experte für hochwertige organische Mineralstoffverbindungen. Am Firmensitz und Produktionsstandort in Ismaning wird geforscht, entwickelt und produziert. Von dort aus werden die Protina-Produkte „Made in Germany“ in die ganze Welt vertrieben. Die GmbH ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Vitamin- und Mineralstoffpräparaten als Arzneimittel und Nahrungsergänzungen spezialisiert
Am 14.07.2022 macht sich das W-Seminar Chemie auf zu einem abwechslungsreichen Nachmittag bei Protina. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Neubau bei Protina begrüßt und konnten zuerst einem Vortrag über das Unternehmen lauschen. Hier wurden die verschiedensten Berufe, die man bei Protina ausüben kann, vorgestellt: Chemisch-Technischer-Assistent, pharmazeutisch-technischer-Assistent, Chemielaborant, Lebensmittelchemiker, Apotheker, usw. Anschließend erhielten sie eine Führung durch die Labore und die Produktion. Hierfür mussten sie spezielle Schutzkleidung tragen. Im Labor konnten viele Geräte bestaunt werden, die die typische Laborarbeit, wie z.B. die Titration vollständig übernehmen. Die Laborantin/ der Laborant muss das Ergebnis dann nur auswerten und muss nicht mehr selbst Hand anlegen. Bei Protina werden im Labor die Edukte und die Produkte untersucht. Bei Arzneimitteln läuft hier alles nach strengen Vorschriften ab. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln hat die Firma mehr Freiheiten. In der Produktion wurden große Maschinen zur Herstellung von Tabletten und Kapseln gezeigt. Auch die Verpackung der Produkte läuft voll automatisch. Beeindruckend waren die Maschinen zum Befüllen und Verpacken von Sticks und Blisterpackungen. Während den Führungen wurden zahlreiche Fragen der SchülerInnen zur Laborarbeit, zum Produktionsbetrieb, zu Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen beantwortet.
Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Tüte mit den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln, die bei Protina produziert werden, und weiteres Infomaterial.








Dieser Online-Wettbewerb fand am Isgy in diesem Jahr zum ersten Mal statt und wandte sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten und bereits beim Informatik Biber-Wettbewerb im Vorfeld sehr gut abgeschnitten hatten. In beiden Runden ist er als reiner Online-Wettbewerb organisiert, bei dem überschaubare Programmieraufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden müssen. Kenntnisse einer speziellen Programmiersprache sind dabei nicht nötig. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen, mithilfe der grafischen Programmierumgebung „Blockly“: das macht Spaß – und die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie grundlegende Programmierkonzepte funktionieren. Zur Vorbereitung stand unter http://wettbewerb.jwinf.de eine Einführung und eine Sammlung von Beispielaufgaben zum Üben zur Verfügung, die den Teilnehmern bereits schon viel Spaß bereitet hatten. Unter den teilnehmenden SchülerInnnen erzielten András (6b) in den beiden ersten Runden jeweils einen 1. Preis und Marlene (7a) einen 1.Preis und 2.Preis. Die beiden haben sich damit für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert, die zusammen mit dem 41. Bundeswettbewerb Informatik am 1. September startet und aus den zwei Junioraufgaben des Bundeswettbewerbs besteht. Herzlichen Glückwunsch!
In der Diskussion um Corona traten in den letzten beiden Jahren verstärkt antisemitische Klitsches auf. Der Aufgabe, diese Klitsches nicht nur zu verdammen, sondern sie auch zu entlarven, stellten sich die 10 Klässler*innen des Isgys in einem Workshop mit Dr. Florian Gassner, Professor an der University of British Columbia im kanadischen Vancouver: „Wie funktioniert Antisemitismus?- Von den Protokollen der Weisen von Zion bis zur Coronapandemie“ hieß das Thema. Im einleitenden Vortragsteil erläuterte Herr Gassner, dass sich der Erfolg antisemitischer Verschwörungstheorien in einer einfachen Formel begründet: Seit dem 19. Jahrhundert dienen sie dazu, die Zumutungen der Moderne auf trügerisch einfache Weise zu erklären. Hochkomplexe Vorgänge – allem voran die Evolution der modernen Kapitalwirtschaft – werden auf den Kopf gestellt, um einen Schuldigen für die Erschütterung der Gesellschaftsordnung zu finden. So erscheint der Kapitalismus nicht als notwenige Innovation, um die aufgrund medizinischer Fortschritte exponentiell anwachsende Weltbevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. Antisemiten präsentieren stattdessen die unglaubliche (aber angenehm simple) Mär einer sozialen Randgruppe, die den Kapitalismus erfand, um den Rest der Welt aus einem landwirtschaftlichen Paradies zu verstoßen. Ähnlich ist man auch mit dem Kommunismus verfahren. Natürlich ließe sich die starke Präsenz jüdischer Mitbürger in kommunistischen Parteien, insbesondere im Russischen Reich, mit ihrer viele Generationen überdauernden Entrechtung erklären. Die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft fiel hier auf fruchtbaren Boden. Dem Nationalsozialismus war es jedoch dienlicher, die Vorzeichen umzukehren und das eigene Volk mit dem Schreckensbild des jüdischen Bolschewismus aufzuwiegeln.
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