Lauf dich fit – Abschlussevent

Wisst Ihr noch: Kurz vor den Pfingstferien haben wir am „Lauf dich fit!“ – Wettbewerb teilgenommen.  Die Schulen, die in Oberbayern am besten abschnitten, wurden zu einer besonderen Abschlussveranstaltung im Olympiastadion in München eingeladen.

Und wir haben es tatsächlich geschafft! Das Gymnasium Ismaning gehört zu den laufstärksten Schulen in Oberbayern! Deshalb wurden 30 Schülerinnen und Schüler zu diesem Sporttag eingeladen. Diese 30 Plätze wurden unter den Schülern verlost, die eine besonders gute Fairness- und Kooperationsnote hatten oder durch besonderes Engagement im Sportunterricht auffielen.

Am 10.07.2018 ging es dann ab ins Olympiastadion: Dort wurden wir von richtigen Leichtathletikstars begrüßt: So leitete zum Beispiel Tobias Giehl (Deutscher Meister im 400m Hürden) das Aufwärmen für die Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss stellten sich die Schülerinnen und Schüler vielfältigsten Aufgaben. So mussten sie einen Hindernisparcours absolvieren oder sich im Medizinballstoßen messen.

Projekt Lernzirkel Volumen im Mathematikunterricht der 6. Jahrgangsstufe

Helene und Veronika berichten:

„In den Wochen vor den Pfingstferien haben wir ein tolles Projekt gemacht. Im Matheunterricht durften wir einen Lernzirkel zum neuen Thema Volumen durchführen. Unsere Lehrerin hat sich viel Mühe gemacht und lehrreiche Stationen mit vielen Materialien für uns vorbereitet, die wir mit viel Spaß und Freude bearbeitet haben. So konnten wir selbst ausprobieren, wie es ist, auch mal auf eine andere Art zu lernen. Um euch einmal zu zeigen, wie es unsere Klassenkameraden wirklich gefunden haben, haben wir sie einmal in unserer Lernzirkelstunde befragt. Das Ergebnis seht ihr oben in den beiden Grafiken!“

 

Anders, als in den häufig eingesetzten Übungsstationen, auch genannt Übungszirkeln, wird in einem Lernzirkel ein neuer Unterrichtsstoff von jedem Schüler in seinem eigenen Tempo erarbeitet. Zusatzaufgaben mit ergänzenden Übungen stellen sicher, dass die Schnellen sich auch noch weiter beschäftigen können, während andere noch Stationen bearbeiten. Der Vorbereitungsaufwand ist riesig und einige Anweisungen sind anfangs nötig, bis alle wissen wie der Lernzirkel zu durchlaufen ist. Mit einem Partner bastelt man einen Kubikdezimeter und ordnet diese 1 dm3-Würfel in einem Kubikmeter an. Aus einem Maßkrug wird ein Liter in einen Würfel mit 1 dm Kantenlänge gegossen. Kubikzentimeter werden in verschieden große Würfel und Quader sortiert, um sich selbst die Volumenberechnungsformel zu erarbeiten. Für kleine Quaderförmige Vasen wird erst ein Füllstand berechnet und dann entsprechende X ml eingefüllt, um die Rechnung zu überprüfen. Und sogar das Volumen eines seitlich konisch verlaufenden Körpers wird berechnet.

Gerade beim Thema Volumen, weiß man, dass das Vorführen von solchen kleinen Mathematik-Experimenten im Frontalunterricht nicht zum gleich nachhaltigen Lernen führt, wie das Experimentieren mit eigenen Händen. Tatsächlich zeigen uns die neuen bildgebenden Methoden am Gehirn des Menschen, dass ganz andere Hirnregionen aktiviert werden, wenn mit den Händen gearbeitet wird, als beim Zuhören und Zuschauen. Traurig, aber es gibt Menschen mit unglücklichen Hirnverletzungen im Stammhirn, die nur auf altes Wissen von vor dem Unfall zurückgreifen können. Sie können sich absolut nichts Neues mehr merken. Dennoch können diese Menschen beispielsweise das Klavierspielen erlernen. Sie müssen aber jeden Tag erneut erinnert werden, dass sie Klavierspielen können. Übrigens kennen wir alle diesen Effekt aus harmlosen Situationen im Alltag: Sie haben sicherlich schon einmal den Code für den Geldautomaten oder eine Telefonnummer vergessen und können sich absolut nicht mehr erinnern. Allerdings können Sie den Code oder die Telefonnummer nach wie vor eintippen. Um die Nummer jemandem anderen zu sagen, müssen Sie auf einer gedachten, virtuellen Tastatur mit den Fingern wirklich tippen.

                                                                                                                                                                                                                                           Helene und Veronika, 6B mit Fr. Dr. Haier

Lauf dich fit

„Wer gehen kann, der kann auch laufen“

(http://lauf-dich-fit.de/fileadmin/documents/20180213_LDF_Broschuere.pdf; S.4)

So lautet das Motto des „Lauf dich fit!“ – Wettbewerbs, einem Projekt des bayrischen Leichtathletikverbands, welches dieses Jahr zum ersten Mal in ganz Bayern stattfindet.

Ziel des Projekts ist es, dass Kinder lernen und erfahren, dass sie 15 oder sogar 30 Minuten ohne Gehpausen ausdauernd laufen können. Dies dient nicht nur der präventiven Gesundheitsförderung, sondern ist die Grundlage für alle weiteren Sportarten. Positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, die Selbstverantwortung sowie auch das Sozialverhaltens sind erfreuliche Nebeneffekte.

Über das gesamte Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ismaning im Sportunterricht ihre Ausdauerfähigkeit immer wieder trainiert. Dies geschah nicht nur durch Dauerläufe am Trimm-dich-Pfad, bei denen sich die Kinder gegenseitig motiviert haben, sondern vor allem unbewusst mit vielfältigen, spielerischen Lauf – und Staffelspielen, bei denen die Kinder viel Freude hatten. Die Schülerinnen und Schüler haben erfahren, dass Laufen eine abwechslungsreiche und attraktive Sportart ist.

Nach dieser Trainingsphase war es endlich soweit!

Alle Schülerinnen und Schüler haben an der Lauf-Challenge teilgenommen und sind im Klassenverband gemeinsam am Eisweiher gelaufen.

Wir gratulieren den Läufern, die alle so erfolgreich an der Challenge teilgenommen haben.

“Aufgeklärt!?” – Na klar!

„Aufgeklärt!?“ ist ein sexualpädagogisches Projekt, das schon seit einigen Jahren von der Jugendsozialarbeit der Mittel- und Realschule in Kooperation mit der Jugendfreizeitstätte ZAP in Ismaning angeboten wird. Zielgruppe sind alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen. In diesem Jahr war nun auch erstmalig das Gymnasium dabei. Nach den Osterferien fanden sich die Siebtklässler/innen jeweils für einen Vormittag im ZAP ein, wo sie jeweils geschlechtergetrennt in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt wurden. So konnten die Jugendlichen in einem geschützten Rahmen Wissenswertes über die Themen Liebe, Sexualität und Verhütung erfahren und ihre eigenen Fragen dazu stellen. Wir von der Jugendsozialarbeit bedanken uns herzlich bei unseren Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und die Mitarbeit an diesem gelungenen Projekt!

dies Latinus – Römisches Flair am ISGY

Wie bei den alten Römern ging es am 11. April am ISGY zu:

Zur Einstimmung auf den dies Latinus (lateinischer Tag) studierten die Lateinschüler/innen der Klassen 6ab mit ihren Lateinlehrerinnen zwei lateinische Songs (“Quare dormis, o Iacobe?”, “Ludi sunt latini.”) ein. Darauf folgte ein ausgiebiges convivium Romanum (römisches Gastmahl), wofür die Schüler/innen mit viel Engagement und Feinschmeckersinn zu Hause Speisen vorbereitet hatten. Nach Originalrezepten von Apicius waren die mensae (Tische) mit römischen Köstlichkeiten, wie Drussilas Limes-Brötchen, Birnenauflauf, Süßweinbrötchen, Süßes Rührei, Moretum u.v.m., gedeckt.

Nach dieser Stärkung waren die jungen Römer kreativ und fertigten in Workshops Togen, Lederbeutel und Wachstafeln an. Abgerundet wurde der lateinische Tag mit einigen typisch römischen Spielen (Deltaspiel, Rundmühle), bei denen die Schüler/innen auf dem Pausenhof gemeinsam wetteiferten.

Diem carpsimus!

Valete!

Sammeln für den Igel

Unter dem Motto “Sammeln für den Igelschutz” fand vom 5. bis 11. März 2018 die diesjährige Sammelaktion des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V. statt, an der sich auch das Gymnasium Ismaning wieder beteiligt.
Alle SchülerInnen konnten auf freiwilliger Basis mitmachen, um dem Igel zu helfen. Dabei sollte das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt gestärkt werden, wie es auch die Bildungsziele für das bayerische Gymnasium vorsehen.

Lesenacht

Einmal in der Schule übernachten! – Bei der Lesenacht am 01.12.2017 ging dieser Traum für unsere 120 Fünftklässler in Erfüllung. Gemeinsam mit einigen Eltern und den Deutschlehrern der fünf Klassen verwandelten die Schüler/innen ihre Klassenzimmer in riesige Schlaflandschaften, in denen man es sich mit Matratzen, Decken, Kissen und Schlafsäcken gemütlich machte. Jede Klasse hatte zuvor ein Buch ausgewählt, aus dem an diesem Abend von den Schülern/innen vorgelesen wurde. Unterbrochen wurden die Lesephasen durch eine Nachtwanderung, bei der die Kinder in Gruppen durch Ismaning streiften und an zahlreichen Stationen die kniffligen Rätsel der „Black Stories“ lösten, die Eltern und Lehrer/innen ihnen stellten. Wieder zurück im Schulhaus konnten sich die Abenteurer dann durch die von den Eltern mitgebrachten Köstlichkeiten stärken und waren somit gerüstet für eine weitere Leserunde. Doch je später der Abend, desto schwerer wurden bei einigen Schülern/innen die Augen und so schliefen die meisten nach dem Zähneputzen schnell ein, während andere noch still ein wenig weiter in ihren Büchern schmökerten. Am nächsten Morgen durften sich die Kinder über ein reichhaltiges Frühstücksbuffet freuen. Nach dem Aufräumen wurden die Schüler/innen dann von ihren Eltern abgeholt, denen sie aufgeregt von der ereignisreichen Nacht berichteten.