Moor und Biber

Am 15./16.6.2026 erhielten alle 7. Klassen eine kurze Führung durch die Ausstellung über die uns umgebenden Moore, ihr Bedeutung als CO2-Spricher, Entstehung, Funktion für die Artenvielfalt. Die Ausstellung wurde vom Landratsamt München Landratsamt München Land zur Verfügung gestellt und ist noch bis zum 19.6. in der Schule zu sehen. Zudem erklärten die hiesigen Biberbeauftragten sehr anschaulich viel Interessantes über das Leben der Biberfamilien in ihren Revieren rund um Ismaning, wo im Übrigen der europäische Biber, nachdem er in Deutschland ausgestorben war, erstmals wieder neu angesiedelt wurde.

Nachhaltigkeit zum Hören: Der neue Podcast unseres P-Seminars Englisch

„Sustainability – Isn’t it our responsibility?“ – unter diesem Titel haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen im Rahmen des P-Seminars Englisch einen eigenen Podcast auf die Beine gestellt. In englischer Sprache beleuchten sie das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Kultur.

Die ersten Folgen sind bereits online. Den Auftakt machte eine Episode über Künstliche Intelligenz – Chance oder Risiko? –, in der es um Wasser- und Energieverbrauch sowie die Arbeitswelt der Zukunft geht. In der zweiten Folge dreht sich alles um Fast Fashion, ihre Folgen für Umwelt und Gesellschaft und mögliche Alternativen – inklusive eines Interviews mit Anna Karsch, Gründerin des Münchner Modelabels Akjumii.

Reinhören lohnt sich – und nebenbei lässt sich noch das Englisch trainieren.

🎧 Hier geht’s zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/2TVySRZyxcCTUHZlzkoCoR

📷 Instagram: @sustainability_responsibility

Ready – Steady – Read! Second Reading Competition English at ISGY

Am Donnerstag vor den Pfingstferien, 21.05.26, fand in der Aula die zweite ISGY Reading Competition English der 6. Klassen statt. Zwölf mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei sechsten Klassen hatten zwei Leserunden zu durchlaufen. Zunächst lasen sie circa zwei Minuten einen selbstgewählten englischen Text vor und ordneten ihn zuvor kurz in den Kontext ein. Vier der Leserinnen und Leser traten in der separaten Kategorie „native speakers“ an. Nach der ersten Vorleserunde durften die Teilnehmer circa eine Minute aus einem unbekannten Buch vorlesen. Dies war diesmal die spannende Geschichte „A Present to Remember“, in der die vier Freunde aus dem Lehrbuch, eigentlich auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Dave, mehrere Zeitreisen in die Vergangenheit unternehmen. Hierbei war es wichtig, nicht über unbekannte Wörter zu stolpern und die Aussage des Textes zu transportieren, obwohl man ihn zum ersten Mal las – eine richtige Herausforderung!

Bewertet wurden beim englischen Lesewettbewerb unter anderem Lesetechnik, korrekte Aussprache, Interpretation, sicherer Vortrag, angemessenes Lesetempo und Präsentation. Als Zuhörer und Publikumswerter waren die sechsten Klassen sowie eine zehnte Klasse mit dabei. Die Jury bestand aus drei Englischlehrkräften sowie dem Vorjahressieger des Schulentscheids Julian.

Die Aufregung unter den Leserinnen und Lesern der 6. Klassen war verständlicherweise groß, aber alle Leserinnen und Leser präsentierten sich vor dem großen Publikum wunderbar. Am Ende setzten sich Alexander und Andres durch. Bei den „native speakers“ war Dynneris die Gewinnerin. Sie alle bekamen neues englisches Lesematerial als Preise und dürfen im Juli zum Regionalentscheid ans Gymnasium Vaterstetten fahren, wo letztes Jahr unser ISGY-Sieger Julian bereits äußerst erfolgreich war und unter den Bestplatzierten landete. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Teilnehmenden! (Bm)

Frankenstein

Am 29. und 30. April präsentierte das Mittelstufentheater Mary Shellys „Frankenstein“ in der Aula des Gymnasiums. Die Aufführung orientierte sich sehr genau am literarischen Original und stellte die Frage persönlichen Motivationen für ungewöhnliche Forschung, menschlischem Entdeckerdrang und seinen Grenzen sowie nach der Angst im Umgang mit dem Unbekannten. Die Zuschauer wurden nachdenklich zurückgelassen.

 

Einiges los in der Märchenwelt

Die Hexe Raffzahn möchte im Auftrag eines unbekannten Geldgebers die Märchen Rotkäppchen, Aschenputtel, Schneewittchen, Dornröschen und Wolf und sieben Geißlein modernisieren. Ein Werbefachmann wird engagiert, ein Märchen wird auf Jugendsprache getrimmt, Figuren wegrationalisierst. Nur Rumpelstilchen merkt, dass etwas nicht stimmt, und auch der kleinen Leni gefällt es gar nicht, wenn die sprechende Kugel Hexa ihr die Märchen vorliest. Am Ende verteiben die Märchenfiguren Raffzahn und Leni bekommt von ihrer Großmutter vorgelesen. „Ach wie gut, dass niemand weiß … “ heißt das Stück, das die 23 Schauspieler*innen der Unterstufentheatergruppe am 21. und 22. April einem immer wieder herzhaft auflachendem Publikum ausdrucksvoll und mit großer Spielfreude präsentierten. Es waren zwei sehr gelungene Vorstellungen und die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen ernteten zurecht Lob und Applaus.

Landessieg für Mathematik/Informatik für Stefanos bei Jugend forscht Junior

Bei seiner zweiten Teilnahme am Landeswettbewerb Jugend forscht Junior hat es Stefanos nach einem aufregenden Verlauf geschafft den Landessieg zu erringen. Es war starke Konkurrenz am Start und er musste viele Fragen über sich ergehen lassen. Sein Projekt SignAI übersetzt Gebärdensprache in Text und kann auch als Trainingsprogramm, um Gebärdensprache zu lernen, benutzt werden.

Hier sinngemäß aus der Rede der Laudatorin:
Der erste Preis geht an ein Projekt, das einen echten gesellschaftlichen Nutzen bringen kann. Aus dem Wunsch heraus sich mit KI zu beschäftigen, ist hier weit mehr entstanden als nur ein technisches Projekt. Ziel war es gehörlosen Menschen den Alltag zu erleichtern, in dem man eine automatische Erkennung von Gebärdensprache in geschriebenen Text schafft. Was vielleicht auf den ersten Blick selbst verständlich klingt, birgt in Wirklichkeit eine große Herausforderung. Gesprochene Sprache in Text zu verwandeln, funktioniert sehr gut. Das kennt man. Aber Gebärdensprache ist auf Grund Ihrer Komplexität so wie räumlich als auch visuell viel schwerer zu fassen. Wesentlich schwieriger als gesprochene Sprache. Es ist wirklich erstaunlich und beeindruckend mit welcher Gründlichkeit Stefanos sich mit einem ganz aktuellen Thema und auch mit innovativen Forschungs-Fragen beschäftigt hat. Das Ergebnis ist äußerst beeindruckend. Ein sehr relevantes und zukunftsweisendes Projekt.

Herzliche Gratulation an Stefanos – Du hast das wirklich gut gemacht!  P.S.: Der Lehrerpreis auf Bayern-Ebene für besonderes Engagement ging auch an das ISGY!     HA

Digitaltag am Gymnasium Ismaning: Cybermobbing und KI

Am 19. März veranstaltete die Kinder- und Jugendsozialarbeit des Gymnasium Ismaning einen Digitaltag zu den Themen Cybermobbing und Künstliche Intelligenz. Ein besonderes Highlight war der Schülerworkshop „Cybermobbing – es war doch alles nur Spaß, oder?“. Hier setzten sich die 6. Klassen altersgerecht mit den Auswirkungen von digitalen Streichen, Beleidigungen und Gruppendruck auseinander und erarbeiteten gemeinsam Strategien, wie man sicher und respektvoll im Netz agieren kann.
Für das Lehrerkollegium fand eine Fortbildung zum Thema „Künstliche Intelligenz 2026 – noch selber denken?“ statt. Die Lehrkräfte erhielten praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen der KI, reflektierten Chancen und Grenzen und diskutierten, was heute bereits alles möglich ist und welche Vor- und Nachteile die Technologie bietet.
Am Abend stand ein Elternabend zum Thema „Cybermobbing – wenn aus digitalem Spaß trauriger Ernst wird“ auf dem Programm. Der bekannte Digitaltrainer und SPIEGEL-Bestseller-Autor Daniel Wolff beantwortete Fragen rund um Gefahren, Prävention, rechtliche Aspekte und Hilfsangebote.
Bereits zum achten Mal war Daniel Wolff zu Gast am Gymnasium Ismaning und begeisterte Schüler, Lehrkräfte und Eltern gleichermaßen durch seine praxisnahen und anschaulichen Workshops.

Besuch des Jugendoffiziers des Bundeswehr am isGY

Seit ihrer Gründung leistet die Bundeswehr ihren Beitrag zum Schutz unseres Landes, ihre Aufgaben sind heute vielfältiger denn je. Zudem ist das Thema Bundeswehr u.a. Teil des Lehrplans für die Q12. Die grundsätzliche Wiedereinsetzung der Wehrpflicht für Männer ruft besonders bei unseren männlichen Schülern viele Fragen und Ängste hervor. Es war uns daher eine besondere Freude, Herrn Hauptmann Léon Lücke, einen Jugendoffizier der Bundeswehr, am 12.03.2026 bei uns begrüßen zu dürfen. Bei seinem Vortrag vor Schülern und Schülerinnen der Q12 ging es ausdrücklich NICHT darum, für die Bundeswehr zu werben oder zu rekrutieren, sondern seine Erfahrungen im Wehrdienst mit uns zu teilen und Fragen der Schüler und Schülerinnen zu beantworten. Dies stieß auf eine sehr positive Resonanz seitens unserer Schülerschaft und wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hptm. Lücke für seine Arbeit, seine Zeit und seinen Dienst für unser Land.

Tag der offenen Tür 2026

Am 26.03.2026 öffnete das Isgy wieder einmal seine Pforten, damit die künftigen Füngftklässler*innen und ihre Eltern sich ein Bild vom Schulleben machen konnten. Fächer, Wahlangebote, SMV, Elternbeirat, Föderverein, Nachmittagsbetreuung boten ein buntes Programm, zahlreiche Information und vielfältige Mitmachangebote.

Frankreichaustausch Bordeaux 2026

Am 23.02.2026 startete eine 20köpfige Truppe des ISGY mit dem Zug Richtung Bordeaux, wo sie im Rahmen unseres Austauschprojekts eine Woche eintauchen durften in den französischen Alltag ihrer Gastfamilien. Nach einer etwas abenteuerlichen Anreise kamen wir müde, aber aufgeregt an und wurden sehr freundlich an der Schule in Mérignac empfangen. Wir hatten eine Woche lang traumhaftes Frühlingswetter und besichtigten viele schöne Orte: die größte Wanderdüne Europas, die Dune de Pilat am Atlantik, die schöne Küstenstadt Arcachon und natürlich alle wichtigen Spots in Bordeaux. Zwei Vormittage verbrachten die deutschen Schülerinnen und Schüler natürlich auch in der Schule. Dort wurde ihnen schnell klar, wie privilegiert sie mit unserem schönen ISGY-Schulgebäude sind und wie angenehm es ist, nicht jeden Tag bis 17 Uhr Unterricht zu haben. Spannend fanden die deutschen Schüler auch die Essgewohnheiten ihrer französischen Gastgeber und die teils recht weiten Schulwege ihrer Correspondants. Die Stimmung war stets gut und die französischen und deutschen Schüler waren auch immer wieder in binationalen Grüppchen zu sehen – genauso soll es auch sein! Nach einer Woche ging es dann – diesmal mit den Franzosen im Gepäck und DB-bedingt wieder nicht ganz ohne Komplikationen – zurück nach Ismaning. Hier schloss sich eine weitere tolle Woche an, in der sich die Austauschpartner noch besser kennenlernen konnten und einige schöne Erlebnisse teilen durften. Vive l’amitié franco-allemande!

Sabine Rieger (Fachschaftsleitung Französisch)