Klimakonferenz-Simulation mit den 10. Klassen

Alle 10. Klassen nahmen gemeinsam an einem Planspiel zur Simulation der Weltklimakonferenz in der Aula teil. Dabei nutzten wir die Software En-roads (www.climateinteractive.org/en-roads) zur Visualisierung komplexer Zusammenhänge. Die Software basiert auf ständig aktualisierten Forschungsdaten, kuratiert u.a. vom MIT. Durchgeführt wurde das von der 1. bis 6. Stunde dauernde Planspiel durch den Referenten Thomas Lanners von myclimate.org.

Nach einer Einführung zur Klimakrise, in die Software und zum Ablauf des Spiels, schlugen die in 8 Gruppen eingeteilten SchülerInnen (globalerSüden, globaler Norden, fossile Industrie, Mobilität und Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Clean-Tech, Industrie und Handel, Klimaaktivisten) zuerst je Gruppe eine Maßnahme zur CO2-Reduktion vor. Gemeinsam wurde die Wirkung überprüft. Es gelang eine Senkung der voraussichtlichen durchschnittlichen Erwärmung von 3,3 auf 2,9 Grad. Anschließend einigten sich die SchülerInnen in ihrer Interessen-Gruppe auf eine weitere viel weitreichende Maßnahme, um sich damit in Verhandlung mit den Vertretern der anderen Gruppen zu begeben. Es wurde verhandelt und gedealt, Maßnahmen wurden in ihrer Wirksamkeit überprüft und wieder verworfen. Am Ende konnte die Erwärmung auf 1,7 Grad begrenzt werden – wobei das Szenario, auf das sich dann alle einigten, die Marktreife einiger ganz neuer noch kaum existierender Technologien für die Energiegewinnung und CO2-Entnahme voraussetzte. Also eine Einigung nah an der Realität von Klimakonferenzen, aber weit entfernt von einer tatsächlichen Lösung. Zudem übersteigen die notwendigen Subventionen die zu erwartenden Steuereinnahmen deutlich.

Dazwischen gelang es Herrn Lanners immer wieder durch erläuternden Erklärungen zu der Wirkung einzelner wirtschaftlicher Maßnahmen uns neue vertiefende Einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Wirtschaft, Innovation, sozialer Ungleichheit und Erderwärmung vermitteln. Die Beiträge der SchülerInnen-Vertreter einzelner Gruppen zeugten von vielerlei Kenntnis und Einsicht in die Materie. Die Interessenwahrnehmung in den Verhandlungen und im Plenum verdeutlichten, warum eine Einigung zu mehr Klimaschutz so schwer fällt und wer diese aufgrund welcher Interessen verhindert. Zu 90% wurde die Veranstaltungvon Engament-Global https://www.engagement-global.de/ gefördert. Für den restlichen Teil wurden wir vom Förderverein des Gymnasiums unterrstützt.

Geocaching im Taxetwald – Ismaning

Ausgerüstet mit GPS-Geräten (=Geocaching) und einem Ermittler-Koffer durchsuchten Schülerinnen und Schüler der 8ten Klasse am 27. und 28.06.22 den Taxetwald im Rahmen der Projekttage zur Alltagskompetenz. An versteckten Tatorten mussten Rätsel gelöst und Hinweisen nachgegangen werden. Indizien wurden mit UV-Licht entdeckt, Geheimtinte mit Flamme sichtbar gemacht und mit Magneten Verstecke im Wald untersucht. Mithilfe der ermittelten Endkoordinaten konnte die vergrabene Schatztruhe mit der Diebesbeute erfolgreich gehoben werden.

 

Raus aus dem Klassenzimmer!

Geo-Unterricht am Ismaninger Schlossmuseum

Dass es neben dem eigenen Klassenzimmer auch andere spannende Lernorte zu entdecken gibt, erlebte die Klasse 5b vergangene Woche, als sie im Zuge des Geo-Unterrichts die Sonderausstellung im Schlossmuseum zu den unterschiedlichen Bodentypen in und um Ismaning besuchte.

 

Wer hätte gedacht, dass die Münchener Bierbrauer über lange Zeit Torf aus dem Ismaninger Moos zum Heizen ihrer Braukessel nutzten, Ismaninger „Steinklauber-Familien“ aus den ja eigentlich wertlos erscheinenden Isarkieseln dringend benötigten Kalk für Mörtel brannten und sich der oft noch als unfruchtbar abgetane kohlensaure Almboden über Generationen hinweg als ideal für den Ismaninger Krautanbau herausstellen sollte?

Während sich jeweils eine Hälfte der Klasse  in den Museumsräumen unter fachkundiger Leitung der Ausstellungskuratorin Dr. Christine Heinz über die Entstehungsgeschichte und frühere Nutzung von Lehm, Kalk, Torf und Almboden im Großraum Ismaning informierte,

 

konnte der andere Teil im Schlosspark verschiedene Experimente mit den gezeigten Bodenarten durchführen, die ihr Geographielehrer Herr Naumann  in drei unterschiedlichen Mitmach-Stationen vorbereitet hatte:

Mit allen Sinnen wurden hier die Farbunterschiede, Korngrößen, die Wasserspeicherfähigkeit bis hin zur (freiwilligen) Geschmacksprobe der Bodenproben munter erforscht und diskutiert, sodass den interessierten Schüler/innen diese Mini-Exkursion mit Sicherheit noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben wird.

Denn auch außerhalb des Schulgeländes gibt es gerade im Fach Geographie noch jede Menge spannende Erfahrungen mit dem heimischen Natur- und Lebensraum zu machen!

 

 

Energievision 2050 – eine Veranstaltung, die schmeckt

Klimawandel, Nachhaltigkeit, Biodiversität und Umweltschutz sind Themen, die für die Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Ismaning wiederkehrend im Schulalltag sind. Am 14.11.2019 konnten sie sich mit diesen Themen zusammen mit dem Biologen und Referenten Stefan Simonis im Rahmen der Veranstaltung „Energievision 2050 – Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ intensiv auseinandersetzen. Die Treibhausgasemission bis 2015 über 90 % zu senken ist für uns alle eine große Herausforderung. Auch Herr Bürgermeister Dr. Greulich stellte in diesem Zusammenhang viele Projekte in Raum Ismaning und im Landkreis vor, die stetig unterstützt werden. Anhand von Filmeinheiten der Multivision entstand eine rege Diskussion aus den Bereichen Alltag, Mobilität, Ernährung und Wohnen zwischen den Schülerinnen und Schülern und Herrn Simonis. Am Ende der Veranstaltung durften einige Schülerinnen und Schüler Mehlwürmer als Alternative zu Fleisch probieren und ihr Geschmacksstatement abgeben. Zudem wurde eine Übung durchgeführt, die eigenen Arme auf die nicht gewohnte Weise zu verschränken. Ein symbolischer Abschluss dafür, dass es einfache, wenn auch manchmal ungewohnte Wege gibt mit Freude am Erhalt unserer Welt beizutragen.

Klimaschutz mal ganz konkret

Am 25. Juli ging es für 14 Schülerinnen und Schüler des ISGY gemeinsam mit Frau Löchner zum Kampagnentag für mehr Klimabildung im Landratsamt München. Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit zahlreichen anderen Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis München vom Landrat begrüßt und durften dann an einem der insgesamt 12 Workshops teilnehmen. Sie machten z.B. ihr eigenes Pesto im Rahmen des Workshops „Schnibbelparty meets foodsharing“,  oder stellten ihre eigenen Badkugeln und Deos im Workshop „Do it yourself- 123 plastikfrei“ her. Ein Schüler drehte einen kurzen Film im Rahmen des Workshops „Film ab für Planet A: gestaltet euren Videoclip rund um den Klimaschutz“. Zwei Schülerinnen besuchten den Workshop „Upcycling statt wegwerfen- coole Ideen für alte Klamotten“ und lernten dort wie man alte Klamotten neu gestalten kann und warum es so schädlich für die Umwelt ist, ständig neue Klamotten zu kaufen. Außerdem spielten manche Schülerinnen und Schüler eine besondere Form des Spiels Monopoly beim Workshop „Boom Town City oder Biodorf: Als Bürgermeister dürft ihr entscheiden“. Im Rahmen weiterer Workshops bauten Schüler Legoautos mit Solarantrieb oder erschufen ein Elektrohaus. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur viel Spaß bei allen Workshops, sondern haben auch viel über die Notwendigkeit und die verschiedenen Möglichkeiten gelernt, das Klima zu schützen. Jetzt ist es die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler dieses Wissen auch an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben – vielleicht in einer Klimaschutzkampagne? Dazu haben sie jetzt auf jeden Fall „Das kleine 1×1 des Campagning“ erhalten.

Die 5b als „Feldforscher“

 

Anfang Mai folgte die 5b gemeinsam mit ihrem Geographielehrer Herr Naumann einer Einladung und verlegte den Geographie-Unterricht nach draußen auf das Gelände der nahegelegenen Gärtnerei Kreitmaier: Die Ismaninger Gärtnerfamilie hatte die 28 Schülerinnen und Schüler eingeladen, den nahegelegenen Betrieb passend zum Thema „Gemüseanbau und Landwirtschaft“ zu erkunden, was die neugierigen Kinder – bewaffnet mit Block und Schreibzeug – voller Forschergeist taten.

Nach kurzer Begrüßung durch Sonja und Ulrich Kreitmaier gab es zunächst einen kurzen Überblick über das Gelände und die Geschichte der alteingesessenen Gärtnerei: „Ganz früher lag der alte Hof mitsamt den Anbauflächen eher am Rand von Ismaning. Aber heute findet man unseren Gärtnereibetrieb – etwas versteckt zwischen all den Neubauten – mitten im Ismaninger Wohngebiet!“, klärte Ulrich Kreitmaier die interessierten Kinder über die ungewöhnliche Lage der Gärtnerei auf.

Schon im Innenhof gab es eine Menge zu sehen, und so fragten die Kinder ihren geduldigen Gastgebern schon nach wenigen Minuten Löcher in den Bauch. Auskunftsfreudig erläuterte der Gärtnereichef und seine Frau unzählige Details zum Gemüseanbau, darunter auch die beeindruckende Fähigkeit des Ismaninger Almbodens, Wasser zu speichern, sodass im Freilandanbau tatsächlich nur selten künstlich bewässert werden muss.

Im Anschluss führte das Gärtnerei-Ehepaar die Klasse auch durch die beheizten Gewächshäuser, in denen vor allem Balkonblumen und jede Menge Tomaten, Kohlrabi und neuerdings sogar Paprikapflanzen angebaut werden. Hier erfuhren die Fünftklässler zudem Interessantes über die ausgeklügelten Bewässerungstechniken (nämlich Stau-/Sprenkel- oder Tröpfchenbewässerung), die je nach Pflanzenart zum Einsatz kommen. Sogar ein eigenes Hummelvolk zur Bestäubung der Blüten gab es zu bestaunen.

Nach abschließender Besichtigung der Kühlung und des Hofladens gab es nochmal ein besonderes Highlight in den Kellerräumen der Gärtnerei zu sehen: „Wir sind einer der wenigen Betriebe, die in Ismaning noch selber Sauerkraut einmachen!“, erklärte Ulrich Kreitmaier und zeigte den ISGY-Besuchern den alten Krauthobel, von dem das geschnittene Kraut direkt durch ein Loch in riesige Holzwannen im Kellergeschoss fallen kann. „Zwar lässt sich mit dem Kraut und der Gärtnerei an sich nicht reich werden, aber wir möchten auch nicht, dass diese uralte Ismaninger Tradition verloren geht!“, freute sich der Chef und seine Frau umso mehr, ein wenig altes und neues Wissen an die neugierigen Besucher weiterzugeben.

Tag der offenen Tür 2018

Am Tag der offenen Tür am 19. April öffnete das Gymnasium Ismaning erneut Klassenzimmer und Fachräume sowie erstmals den neuen Bewegungsraum. Bei sommerlichem Wetter informierten sich sehr viele Familien mit zukünftigen Gymnasiasten, aber auch wiederum Nachbarn und die ganze Schulfamilie. Es gab eine Menge zu entdecken für Klein und Groß: man konnte ein echter Franzose werden, selbst gemachte Nussnougatcreme oder Flammkuchen probieren, ein intaktes ganzes rohes Ei ohne Schale anfühlen, mit einem Matheführerschein die vielfältigen Materialien der Schule kennenlernen, eine Toga anprobieren, seinen Namen mit Hieroglyphen auf Papyrus stempeln, Fair-Trade einkaufen, Jonglieren lernen, sich in sportlichen Zweikämpfen üben, Schülerarbeiten aus Kunst und vielen anderen Fächern bewundern oder ein gekochtes Ei in eine Flasche saugen. In der ersten und letzten halben Stunde wurde ein vielfältiges Bühnenprogramm im Treppenhaus dargeboten von Tänzerinnen, Solisten, Orchester und Chor mit einer kurzen Kostprobe vom nächsten Frühjahrskonzert am 2. Mai. Aber auch Theaterszenen auf Französisch, Spanisch und vor allem Deutsch als Vorgeschmack auf den nächsten Schultheaterabend am 12./13. Juni waren zu bewundern. Der „Tintenklecks“, die neue Schülerzeitung, stand druckfrisch zum Verkauf. Verpflegt wurde das Publikum durch Förderverein und Elternbeirat dank zahlreicher Essensspenden – vielen Dank dafür! Die Jugendsozialarbeit öffnete ihr Beratungszimmer und die Nachmittagsbetreuung stand zum Gespräch bereit. Man konnte eine Reise in die ganze Welt mit englischsprachiger Reisebegleitung unternehmen, organisiert vom Wahlkurs Bilinguale Geografie. In den Fachräumen von NuT, Musik, Informatik und Physik wurden Modelle und Computer ausprobiert oder man konnte einfach den Schüler/innen der Bläserklassen lauschen. Auf Stellwänden war die nächste Ausbaustufe des Schulgebäudes zu bewundern, ebenso wie die junge Geschichte des ISGY und der Pressespiegel. Eine schon erstaunliche Vielfalt, wenn man bedenkt, dass diese kleine Schulfamilie bisher aus 11 Klassen und ca. 20 Lehrkräften besteht – daher ein Dank an alle Beteiligten für ihr vielfältiges Engagement. Auch dem Publikum sei Dank für die Geduld bei den kleineren Wartezeiten mancher sehr gefragter Angebote und das anhaltende Interesse.

Bildervortrag „Unser Sonnensystem und fremde Galaxien“

Gleich zwei Mal besuchte die Doktorandin Laura Morselli im laufenden Schuljahr das Gymnasium Ismaning: Die gebürtige Italienerin, die am Exzellenz-Cluster „Universe“ der TUM im Bereich Astrophysik forscht, hatte auf Anfrage von Herrn Naumann hin zunächst für die Schülerinnen und Schüler der 5b einen spannenden Bildervortrag über die Grundlagen unseres Sonnensystems im Gepäck, welcher die Kinder dank der zahlreichen Fotos, Quizfragen und bildhaften Veranschaulichungen zum Mitdenken und Staunen anregte.

Bei ihrem zweiten Besuch hielt Frau Morselli ihren Vortrag nochmals auf Englisch, sodass auch die Schüler des WahlkursesBilinguale Geographie“ von Frau Wambach in den Genuss des so wunderbar anschaulich aufbereiteten Fachvortrags über Planetensysteme, Galaxien und Schwarze Löcher kamen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Tag der offenen Tür 2017

Die Schulfamilie brachte das Haus zum Erstrahlen. Bei Vorführungen auf der Bühne oder in den Klassenräumen präsentierten Schüler/innen engagiert, was sie eingeübt und gelernt hatten. Zusammen mit ihren Lehrkräften freuten sie sich über das riesige Interesse und waren stolz ihre Schule Eltern und Öffentlichkeit zu zeigen. Vom von allen Eltern überreichlich bestückten, beeindruckenden Buffet und Getränkeverkauf, organisiert und serviert von Elternbeirat, Klassenelternsprecher/innen, Förderverein und Helfern, war am Ende nichts mehr übrig.

Ein solches Zusammenwirken auf allen Ebenen lässt eine Schule erstrahlen! In jedem Winkel des Gebäudes und jedem Gesicht waren Motivation und Freude abzulesen. So auch im vollen, hellen Treppenhaus, an dessen Geländern Trauben von Menschen gebannt und fröhlich mit dem Blick gen Bühne standen und sich von den dortigen Darbietungen in den Bann haben ziehen ließen. Dies Strahlen wollen wir in den Schulltag mit hinüber nehmen.