Kunstprojekt: Spiele-AutorInnen in der Unterstufe

Am 30. April besuchte Herr Wild vom Hans-im-Glück-Spieleverlag die Spiele-AutorInnen der 5e, 5f und 6b. Wie schon am Tag der offenen Tür zu sehen lagen alle Spiele zur Besichtigung und zum Ausprobieren im Werkraum 1 bereit. Herr Wild studierte jedes Spiel ausführlich, kompetent eingeführt von den jeweiligen AutorInnen. Hierbei kamen interessante Einblicke in das Geschäftsfeld „Spiele“ zu Tage:

Wussten Sie schon, dass …

… im Schnitt von 100 eingesandten Spielen eines (1) auf den Ladentisch kommt?

… die Mindestauflage pro Spiel bei 5000 liegt?

… die Auswahl zur begehrten Auszeichnung „Spiel des Jahres“ die Auflage verhundertfachen kann?

… der Verdienst des Spielautors bei ca 1 € pro verkauftem Spiel liegt?

… der Hans-im-Glück-Verlag pro Jahr ca. 3 Spiele herausbringt?

Ich danke Herrn Wild für sein Kommen, den Kindern für ihr enormes, kreatives Engagement und der Schulleitung, die das Event nicht nur ermöglichte, sondern auch munter beförderte.

Andreas Wiehl , Kunstlehrer

 

Von Leistungssportlern lernen – Projekt „Mentale Stärke“

„Der Ironman- Triathlon wird eher im Kopf entschieden als in den Beinen“, äußert der deutsche Triathlet Jan Frodeno, zweifacher Sieger des Hawaii Ironmans, in einem Talkshow-Ausschnitt, den Diplompsychologin Frau Dr. Petra Bernatzeder den Achtklässlern zeigte. Da Gedanken den Stoffwechsel steuern und so auch die körperliche Leistung in hohem Maße beeinflussen, spielt intensives mentales Training für den Profisportler eine große Rolle.
Bei dem Projekt „Mentale Stärke“, das mit Frau Dr. Bernatzeder und einem Team von Lehrern in jeweils drei Projektstunden Anfang April bzw. Anfang Mai in den drei 8. Klassen durchgeführt wurde, ging es eben darum, Techniken und Tipps kennenzulernen, die helfen, eigene Gedanken so zu steuern, um mehr Wohlergehen und Erfolg zu erreichen.
Zunächst wurde im Plenum thematisiert, was genau unter Stress zu verstehen ist und was dabei im Körper passiert. Stress entsteht durch die persönliche Bewertung einer Situation, weshalb jeder Mensch „Dirigent“ seiner eigenen Stressbelastung ist.
Anschließend wurden in Gruppenarbeiten die Wirkung mentaler Bilder behandelt und verschiedene Körperhaltungs- und Entspannungsübungen vorgestellt, die Einfluss auf unsere psychische Verfassung nehmen.
Wie Sportler für einen Wettkampf körperlich und mental trainieren, müssen auch die verschiedenen Übungen, die ein Angebot an die SchülerInnen darstellen, im Unterricht ritualisiert werden, um mehr mentale Stärke im Schulalltag zu gewinnen. Schließlich werden nicht nur sportliche Wettkämpfe, sondern auch Prüfungen und manche Alltagssituationen im Kopf gewonnen bzw. besser gemeistert oder bewältigt.

Let’s play RUGBY

Beim Großteil der Bevölkerung überwiegt die Vorstellung, Rugby sei ein chaotisches, brutales Kampfsportspiel ohne festes Regelwerk. In den Staaten des Commonwealth nimmt Rugby jedoch seit Jahren in den Schulen, den Vereinen sowie in den Medien eine Schlüsselrolle ein. So wird unter anderem in den Schulen Englands, Irlands, Australiens, Neuseelands aber auch Frankreichs und Italiens Rugby sowohl für Jungen als auch für Mädchen sinnvoll eingesetzt bzw. unterrichtet.

Auch deshalb entschied sich das ISGY eine Kooperation mit dem Rugby Club Unterföhring E.V. einzugehen. Noch für dieses Schuljahr ist eine „Sport-nach 1“ Arbeitsgemeinschaft geplant, bei der die Schüler einmal in der Woche an einem Nachmittag (Donnerstag) Erfahrungen im Rugby sammeln können. Ein Elternbrief wurde schon über das Portal verschickt.

Als ersten Testlauf besuchte der Rugbytrainer Callum Cload aus Cornwall den Sportunterricht der sechsten und achten Klassen. Hier ging es gleich zur Sache: Auf Englisch gab Callum die Anweisungen: Es wurde viel mit sogenannten „tags“ gearbeitet. Dabei handelt es sich um zwei längliche Stoffstreifen, die mit Klettverschluss an einem Gürtel befestigt werden:  Diese ersetzen das eigentliche Tackling. Sobald einem nämlich ein „tag“ abgerissen wurde, musste man stehen bleiben und den Ball abgeben. Zudem lernten die Schüler viel über das Passen des Balles. Am Ende der Einheit ging es noch an das Tackling selbst. Hier wurde mit Matten an einem sicheren und verletzungsfeien Tackling geübt.

Vielen Dank nochmal an Callum für die tolle Rugby Einheit! Wenn auch ihr Interesse am Rugby hat, meldet euch doch zur Rugby AG an. Die Anmeldezettel wurden schon über das Portal verschickt.

+

Dies Latinus an den Iden des März

Am 2063sten Jahrestag von Caesars Ermordung, den Iden des März, tauchten die Lateinschüler der 6. Jahrgangsstufe für ein paar Stunden in das Alltagsleben der Römer ein.

In vier verschiedenen Workshops konnten die jungen Lateiner römische Schreibtafeln basteln, einen Lederbeutel mit integriertem Rundmühle-Spiel kreieren, römische Spiele entwerfen und eine römische Toga erstellen. Dabei erkannten die Schüler, dass das Schreiben auf Wachstafeln für Römer wohl ganz schön anstrengend gewesen sein muss und auch das Tragen einer Toga nicht immer ganz so praktisch war.

Auch die Mußen kamen nicht zur kurz: zu Flötenmusik wurden carmina Latina gesungen und ein paar Runden Rundmühle gespielt. Abschließend stärkten sich die 6. Klässler bei einer ausgiebigen cena mit selbstgemachten Speisen nach Originalrezepten von Apicius (z.B. Moretum, Drusillas-Limes-Brötchen, Mustea).

Gratias habemus auch den Schülern der 7a für die freundliche und fachkundige Unterstützung bei den Workshops.

 

Vale!

„Semper felix esto!“

Rencontres franco-anglaises: Französischlerner der 6c nehmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil

Die Französisch-Lerner der Klasse 6c haben dieses Jahr im Rahmen des Französisch-Unterrichts am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Unterstützt und gefördert wird der Wettbewerb u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Kultusministerkonferenz der Länder. In der Kategorie Team Schule geht es um eine kreative und etwas andere Art, eine Fremdsprache zu lernen und anzuwenden.

Die Klasse 6c war gleich mit Feuereifer bei diesem Projekt dabei und die Ideen sprudelten nur so beim ersten Brainstorming. Es galt, diese zu ordnen und in ein rundes Gesamtkonzept zu bringen. Herausgekommen ist ein mehrsprachiges Produkt unter dem Titel „Rencontres franco-anglaises“. Es handelt sich dabei um Szenen interkultureller Begegnungen, die die Schülerinnen und Schüler in vier Videos mit einem Augenzwinkern dargestellt haben. Grundlage war das Französische, gemischt mit Englisch, denn die Grundidee, auf die sich die zwölf Französisch-Lerner sehr schnell geeinigt hatten, war, dass englische Schüler in Paris auf ihre französischen corres (Austauschpartner) treffen und die Schülergruppen Situationen erleben, die auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen hinweisen, sogenannte critical incidents. Die Szenen, die sich die Schüler ausgedacht hatten, waren: Begrüßung am Flughafen, Das Alphabet im Musikunterricht, Shopping auf den Champs-Élysées und Sportunterricht mit teatime. So zeigen die Schüler beispielsweise, wie mit einfachen Mitteln und Musik ganz schnell die Lust auf eine fremde Sprache geweckt und der Zusammenhalt zwischen den englischen und französischen Schülern gestärkt wird. Beim Fußballtraining führen die Engländer die französischen Schüler in die teatime ein – ein Ritual, das die Franzosen gerne übernehmen. Die Schüler haben durch das Projekt nicht nur den kreativen Umgang mit der französischen Sprache trainiert und ihre Schauspielfähigkeiten anwenden und ausbauen können, sondern auch ihre soziale und interkulturelle Kompetenz gestärkt. Wir hoffen nun alle, dass wir auch die Jury mit unserem Eifer und unserer Kreativität überzeugen können!

Oliver aus der 6c schreibt Folgendes zum Projekt:

„Wir (die Französisch-Lerner der Klasse 6c) haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mitgemacht. Als erstes gingen wir in verschiedene Gruppen zusammen, um Ideen zu sammeln. Danach schrieben wir einen Dialog. In den nächsten Stunden ging es aber ans Eingemachte! Wir drehten die ersten Szenen. Am Anfang gab es zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten, aber wir haben es trotzdem geschafft. Dann waren alle Szenen im Kasten! Diese mussten aber noch geschnitten werden! Am Ende entstand ein schöner Kurzfilm. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn wir so etwas irgendwann noch einmal machen dürfen!“

Präventionsprojekt „Zammgrauft“ – von Antigewalt bis Zivilcourage

Das neue Jahr startete für unsere drei siebten Klassen mit dem beliebten „Zammgrauft“-Projekt in Zusammenarbeit mit der Jugendbeamtin der Polizeiinspektion Ismaning. Jeweils zwei Schultage lang trafen sich die Klassen, um in zahlreichen Übungen und Spielen den Themen Meinungsäußerung, Ausgrenzung, Mobbing, Gewalt und Zivilcourage auf den Grund zu gehen. Die Polizistin Frau Baier vermittelte dabei einige hilfreiche Tipps zur richtigen Verhaltensweise in Gefahrensituationen in der Öffentlichkeit.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Klassengemeinschaft. Die Jugendlichen diskutierten darüber, was eine gute und angenehme Gemeinschaft in der Klasse ausmacht, in der jede und jeder einzelne sich wohlfühlt und einen Teil dazu beiträgt. Und fast alle Schülerinnen und Schüler (sowie übrigens auch Frau Baier und Frau Wollny) fassten Mut und nutzten die einmalige Gelegenheit, sich rückwärts von einem Tisch fallen zu lassen und von acht Mitschüler*innen sicher aufgefangen zu werden. Wie auch schon im letzten Schuljahr war das Projekt aus unserer Sicht ein voller Erfolg!

SMV Tafel-Aktion

Auch in diesem Jahr organisierte die SMV eine Spendenaktion für den Ismaninger Tisch. Die Schülerschaft legte großen Wert darauf, besonders in der Weihnachtszeit nicht nur an Konsum, sondern auch an Familien, denen es nicht so gut geht, zu denken. Dabei wurden über die ganze Adventszeit haltbare Lebensmittel sowie Hygiene- und Kosmetikprodukte gesammelt, die durch den Ismaninger Tisch an bedürftige Familien weitergegeben werden. Besonders bedanken möchte sich die SMV an dieser Stelle auch bei der sehr großzügigen Elternschaft, die am Weihnachtsmarkt des isgys, noch zahlreiche Spenden beisteuerten.

Am 21.12.2018 überbrachten die Schülersprecher/innen zusammen mit ihrer Verbindungslehrerin Frau Schiller die gesammelten Spenden an den Ismaninger Tisch.

Springende Herzen im Sportunterricht – ein Seilspring-Projekt

In den letzten 4 Wochen sprangen die Herzen der Mädchen der 6. Klassen. Denn diese nahmen im Sportunterricht am „Skipping Hearts Champion“ – Projekt der deutschen Herzstiftung teil.
Neben theoretischen Inhalten, z.B. über die Auswirkungen von Seilspringen auf das Herz-Kreislauf-System, erlernten und trainierten die Schülerinnen diverse Einzel-Tricksprünge (z.B. Hampelmann, Criss Cross) und wetteiferten gemeinsam im langen Seil.

Den Höhepunkt des Projekts stellte der Abschlusswettkampf, der in 3er-Gruppen absolviert wurde und die Disziplinen Geschwindigkeit, Synchronisation und Koordination umfasste, dar.

Großes Kompliment an die Schülerinnen für die große Ausdauer und Motivation beim Rope-Skipping!

Die Schul-Shirts sind da!!!

Du gehörst zur isgy-Familie? Dann kannst du das jetzt auch auf deinem T-Shirt, deinem Hoodie, deiner Jacke, deinem Turnbeutel oder deiner Tasche deutlich machen! Denn unsere Schulshirts stehen in den Startlöchern.

Vom 17.09-21.09.2019 kannst du die verschiedenen Modelle in der Schule probieren und bestellen. Alle näheren Informationen findet ihr in der Schule aushängen.

Comicprojekt der 5. Klassen – heuer im Jahresbericht ausgesetzt!

In den vergangenen zwei Schuljahren wurde – damals noch im Jahresbericht des WHG – jeweils ein dreiseitiges Comic der 5. Klässler mit Gastauftritten von Lehrern, Sekretärin und älteren Schülern veröffentlicht. Das neue strenge Format des Jahresberichts lässt kein Comic zu.

Die Comicprojekte wurden nach Ideen der Schüler überwiegend in Pausen oder Vertretungsstunden erarbeitet. Die Inhalte der Textblasen stammen oft vom jeweiligen Schüler selbst, der abgebildet ist – so wie in diesem Fall (s. aktuelles Bild oben aus der Klasse 5D).

Beim ersten Comic wurde der Text im Rahmen Lehrplans im Deutschunterricht mit Fr. Stühler erstellt. Hier nun eine Unterhaltung von Jugendlichen der 7. Jahrgangsstufe, wie man sie im Gang des neuen Gymnasiums Ismaning aufschnappen kann.

Aylin: „Warum gab es überhaupt die Comics?“

Quirin: „Damit man sich die Container besser vorstellen konnte!“

Vroni: „Stimmt, die WHG-ler waren ja nie in den Containern“

Larissa: „ Heisst das Skelett aus NuT eigentlich immer noch Karl-Heinz?“

Fr. Wagner: „Nein, jede Klasse hat mittlerweile einen eigenen Namen dafür!“

Anina: „Colin, warum warst Du eigentlich damals in der fünften bei unserem Abzählreim dabei?“ (Anmerkung: 1, 2, 3, 4 – dieses Spiel gewinnen wir –  5, 6, 7, 8 –  die Jungs, die werden platt gemacht!).

Colin: „Ich mag kein Fußball!“

Sebastian: „Wir sind immer noch nicht platt – ihr habt euer Versprechen nicht gehalten!“

Tanja: „ Im zweiten Jahr ging es um den Umzug und wir versuchten als 6F mit Helmen auf und Pickeln in der Hand die Container abzureissen!“

Victoria: „Es wäre lustig gewesen die Container wirklich abzureissen!“

Colin: „Hättet ihr auch, wenn ich euch nicht gestoppt hätte!“

Amelie: „Ich wäre gerne auf dem Foto gewesen!

Laura: „ Die Container standen noch eine Weile – es war wie zwei Zuhause zu haben – und dann waren sie plötzlich weg!“

Fr. Dr. Haier: „Aber in den alten Comics existiert der Container noch!“

                                                                                                             Klassen 5D, 7A und Fr. Dr. Haier