Meetings ohne Ortsangabe

Zurzeit befinden wir uns, schulisch betrachtet, im größten digitalen Feldversuch seit Angedenken. Oder wie Herr Martini dies ausdrückt, die digitale Unterrichtsentwicklung hat in den letzten 1,5 Wochen einen Quantensprung getan (der zugegeben seinen Preis hat, vgl. Nerven des Schuleiters, der Elternbeiräte, der Kinder und Eltern und die Augenringe der Lehrkräfte, besonders derer aus Fächern mit intensiven Erklärungsbedarf – aber darum soll es hier nicht gehen).
Heute hat zum ersten Mal eine digitale Liveschaltung der 9b stattgefunden (alle bis auf drei!), mit dem Zweck, dass Fragen zum Physikunterricht gestellt werden konnten. Es war ein Wagnis! Es war spitze von Schülerseite vorbereitet worden, denn die Klasse hatte schon gestern einen Feldversuch diesbezüglich unternommen, und es klappte super!
Für die, die es interessiert: dies ist u.a. mit microsoft teams möglich, welches die Schule über www.office.com bereitstellt und zwar mit dem normalen Schülerloggin „meinBenutzernameImSchulportal“@isgy-schueler.de Passwort: wie bei www.isgy-intern.de . Dann einfach Office-Teams auswählen. Man kann es auf dem Handy betreiben oder PC/Tablett. Auch die Schülerinnen und Schüler können zu Übungszwecken einen Chat ansetzen. Wer es auf dem Handy versucht: dort genauso einloggen, eventuell muss noch eine Zusatz App für Ton und Video heruntergeladen werden. Der Ton muss laut gestellt bzw. Video für die App erlaubt sein. Wir bitten ausdrücklich darum die chat-und Videomeeting Funktionen von teams nur für schulische Zwecke zu nutzen – das Internet ist allgemein sehr überlastet im Moment.
Seit dieser Woche ist teams im Einsatz am ISGY. Es ist auch für uns Lehrkräfte, nicht nur für Schülerinnen und Schüler (sowie hilfsbereite Eltern – achtet auf Selbstständigkeit, die Eltern sollten nur Hilfe zur Selbsthilfe geben!) eine gewaltige Kraftanstrengung mit den neuen Medien zurecht zu kommen. In einem Blitzlicht haben die Schülerinnen und Schüler der 9b während der Liveschaltung darüber berichtet. Aber wir kamen alle darin überein: es war aller Aufwand Wert für unsere Momente der Facetime – selten so glückliche Gesichter im Physikunterricht gesehen!
Alle konnten auch kurz berichten wie es ihnen geht! Es wurde erzählt, dass es für einige noch bis Mitte der Woche schwierig war in einem Lernrhythmus zu kommen, aber dass es jetzt läuft. Es werden verschiedene Strategien verfolgt: Aufträge zu einem Tag an diesem selbst, bevorzugt nach Stundenplan, zu bearbeiten und die Wochenplanaufgaben dafür entsprechend aufteilen. Einige wenige erledigen erst den Wochenplan für die Hauptfächer und dann die Nebenfächer. Manchmal bleibt auch ein Fach für das Wochenende liegen – wurde aber nicht als schlimm empfunden. Schon früher hatten einige berichtet, dass sie hin- und wieder Partnerarbeit über das Telefon durchführen.
Bei teams läuft das so ab, dass immer diejenigen die sprechen, zu sehen sind, maximal 4 Personen gleichzeitig. Es bietet sich an, dass wenn man länger nichts sagt, auf stumm zu schalten, damit alles ein bisschen verständlicher wird. Die anderen sehen, dass stumm geschaltet ist und weisen einem schon darauf hin, wenn man mal vergessen hat das Mikrofon einzuschalten.
Am Schluss schrieb ich der 9b in den Chat: Euch allen Danke, dass Ihr Euch am Vortag schon um die Chateinrichtung bemüht habt. Ausdrücklich meinen Dank und auch Grüße, an die Eltern, Geschwister, Freunde, etc, die Euch dabei unterstützt haben. Ich weiß nicht wie es Euch erging (wahrscheinlich schon gestern – denn Ihr habt Euch gestern zum ersten Mal wieder alle gesehen), seelisch betrachtet, habe ich mit dem bisschen Normalität (o.k. mit Rauschen, teilweise schlecht zu verstehen und immer nur vier Personen gleichzeitig auf dem Bildschirm) bereits Glücksmomente erlebt! Man sieht, mit wie wenig man nach Enthaltsamkeit wieder zufrieden zu stellen ist. Es geht nichts über den persönlichen Kontakt und den Dialog. Grüße, HA

Rettende Kunst

Die Schüler/innen der 9. Klassen hatten Gelegenheit sich mit den Kunstwerken des 1983 verstorbenen Künstlers und Auschwitzüberlebenden Adolf Frankl auseinanderzusetzen. Auf Einladung des Kunstlehrers Andreas Wiehl stellte der Sohn des Künstlers Jan Ateet Frankl die Werke seines Vaters als Mittel der Verarbeitung und des Weiterlebens vor. Anschließend konnten die Schüler/innen selbst sich künstlerisch mit ihren Eindrücken auseinandersetzen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete:

„Schwarz umhüllt einen Mann mit grüner Haut. Um ihn herum lodern Farben: Rot, Gelb, Schwarz. Er reißt Augen und Mund weit auf. Sein Gesicht ist abgemagert und eingefallen. Obwohl kein Ton zu hören ist, lässt sein Schrei den ganzen Raum verstummen.

„Könnt ihr euch vorstellen, warum mich das Bild so berührt hat?“, fragt der Kunstlehrer Andreas Wiehl vom Gymnasium in Ismaning. Stille in den Reihen der Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen. Dann meldet sich Sina: „Die Emotionen sind gut erkennbar. Trauer, Angst…“ – „Vielleicht auch Wut“, ergänzt Collin. Anina sagt: „Ich finde es verwirrend. Es wirkt, als wäre es durcheinandergewürfelt.“ …. (Weiterlesen SZ-online)

Die Ausstellung von Adolf Frankl am Gymnasium Ismaning ist am 10. März 16.00-17.00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Drei Preise für das ISGY – unsere erste Teilnahme am Schüler Experimentieren/Jugend forscht Regionalwettbewerb!

Aufregung schon seit Tagen. Als Betreuungslehrkraft ständig mit einem wechselnden kleinen Schatten unterwegs (wann fahren wir los,  wer wird dort sein, was soll ich noch mitnehmen …). Dann der Tag 1 – wir waren sehr früh schon da. Stände aufbauen. Alles super organisiert. Die Jury kommt in den Raum. Sofort steuern sie im Bereich Mathematik auf unser Fußball-Projekt zu. Es gibt viel Kritik. Die Hypothese erweist sich als falsch. Niedergeschlagenheit. Dann packt es Benedikt, Sebastian und Dustin und sie legen los, bauen ihre Modelle um. An Tag 2: alle Klickies müssen mit, noch mehr Versuche mit den Modellen. Eine neue Hypothese wird mit den Juroren diskutiert. Bei unseren anderen Projekten sind die Juroren sehr nett. Vom Spitzerdreck-Projekt von Lukas, James und Simon sind alle begeistert, allen voran die Organisatorin der Veranstaltung Frau Theresa Feidl von der Flughafengesellschaft. Sie äußert den Wunsch doch auch ein Schmuckstück aus geleimten Spitzerdreck zu erhalten. Auch die Nährböden-Optimierung von Isabelle, Milena (abwesend) und Jeremias kommt gut an. Die Flughafenrundfahrt an Tag 1 dauert lange und ist interessant, liefert sogar neue Anregungen für zukünftige Jugend forscht Projekte. Parallel das Projektleitertreffen für die Betreuungslehrkraft sehr informativ! An Tag 2 Herr Martini kommt auf Besuch – großes Hallo! Es wird für Fotos posiert. Aber es gibt dann schon mal Längen im Programm. Man findet Freunde – setzt sich zusammen. Gegen 14:00 Uhr wird abgebaut. Die Spannung steigt ins Unermessliche. Nur 4 erste Preise wird es in 6 Kategorien geben bei Schüler Experimentieren und 5 erste Preise bei Jugend forscht (ab 14 jährig). Ein erster Preis bedeutet, man ist eine Runde weiter beim Landeswettbewerb. Doch wir Anfänger sind froh, wenn wir überhaupt etwas erhalten. Eine Urkunde und Tasche erhalten alle. Doch wie sieht es mit den Preisen aus? In der Biologie ist eine sehr großes und gutes Teilnehmerfeld am Start. Es gibt viele Sonderpreise, doch nichts für unsere Projekt. Dann die Mathematik nur ganz wenige Projekte. Keine Platz 1 bei den Schülern wird ausgelobt, aber ein zweiter Platz für das ISGY-Team Benedikt, Sebastian und Dustin und dann noch einen Sonderpreis bestes MINT-Projekt für dasselbe Team. Doppelt abgeräumt – Wahnsinn! Bei der Technik, wieder ein riesiges Teilnehmerfeld. Es gibt nur wenige Preise – keinen mehr für das ISGY. Aber unsere Jungs James, Lukas und Simon haben noch etwas in der Hinterhand. Für Frau Feidl haben sie einen roten Anhänger mit einem weißen Jugend forscht Stern bemalt. James und Lukas trauen sich vor allen Anwesenden den Anhänger mit Stern zu überreichen und bedanken sich für die gute Organisation. Frau Feidl ist sehr gerührt und bedankt sich überschwänglich. Die zwei gehen mit einem riesen Blumenstrauß nach Hause. Dann ist das Buffet eröffnet. Alle sind sich einig: es war toll und gerne wieder! Wir danken Herrn Sebastian Roith für seine engagierte Unterstützung bei Jugend forscht und freuen uns sehr, dass Frau Hanna Freimuth nun als Chemikerin mit einsteigt. HA

ISGY-Schulwettbewerb „Jugend debattiert“

Am Donnerstag, den 16.01.2020, fand in der Schulaula des Gymnasium Ismaning zum ersten Mal der Schulwettbewerb „Jugend Debattiert“ statt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse im Vorfeld des Wettbewerbs das Debattieren im Unterricht geübt und in Klassenwett-bewerben Kandidaten bestimmt hatten, traten die Klassensieger nun in je zwei parallel laufenden Halbfinal-Debatten gegeneinander an.

Dabei galt es zu einer vorher festgelegten Frage die zugeloste Pro- bzw. Contra-Rolle einzunehmen und diese mit möglichst guten Argumenten vor der Jury und dem Publikum zu vertreten. Diejenigen Kandidaten, die bei einer gemischt besetzten Jury von Schülern und Lehrern durch Sachkenntnis, Überzeugungskraft sowie Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit punkten konnten, zogen dann in die nachfolgende Finalrunde ein. Hier wurde schließlich die Frage debattiert, ob in Zukunft der Einsatz von Robotern im Pflegebereich ausgeweitet werden sollte.

Nach einer anspruchsvollen und spannenden Debatte fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht: Schließlich wurden die Schülerinnen Helena Kobilarov (9 a) und Fee Kreß (8 a) als Siegerinnen gekürt und sind somit für den Regionalwettbewerb im Februar qualifiziert. Insgesamt war der Schulwettbewerb eine niveauvolle und im besten Sinne demokratiefördernde Veranstaltung, da er bei den Schülerinnen und Schülern den Grundstein für eine gute Streit- und Debattenkultur legt. Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten (Teilnehmerinnen, Jury, Zeitwächtern, Hausmeister, Publikum, Aufsichten) und nicht zuletzt den beiden Schulkoordinatoren Frau Schiller und Frau Stühler, die den Wettbewerb ans ISGY geholt hatten. Wir wünschen unseren zwei Finalistinnen viel Erfolg im Regionalwettbewerb am Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim!

(Na)

ISGY – Models präsentieren die Schulkollektion

Das Isgy-Fototeam veranstaltete ein Fotoshooting, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Herr Martini als Models unsere Schulkollektion präsentierten. Möchtest du auch einen so coolen ISGY-Fanartikel erwerben, dann folge diesem Link:

https://www.euer-schulshop.de/textilien/

Dort findest du unsere gesamte Kollektion, bestehend aus Collegejacke, Kapuzenjacke, Kapuzenpullover, Sweatshirt, Baseballshirt, Poloshirt, T-Shirt, Jogginghose, Turnbeutel und Stoffbeutel. Alle genannten Produkte gibt es in verschiedenen Farben.

Das Foto-Team dankt allen Models für ihren Einsatz. Ihr wart super!

Im Gefängnis ist es passiert: Die Türen öffneten sich.

In Begleitung von zwei Wärtern  durchschritten wir mehrere Türen; diese schlossen sich hinter uns. Wir kamen in einen großen Raum, einen Tisch in der Mitte, Stühle – 15 junge Häftlinge. Wir rollten eine große Rolle Papier aus und begannen zu malen. Wir, das waren circa 15 Schülerinnen einer Fachoberschule aus Ingolstadt, ich, ihr Kunstlehrer und eben diese 15 Gefangenen. Wir malten mit Kohle, mit Ölkreide und anschließend mit flüssiger Farbe. Das Bild wurde später an das pädagogische Institut in München verkauft. Das war damals.

Am 7. Januar geschah am Ismaninger Gymnasium Ähnliches. Es ist genau ein solches Bild wieder entstanden, etwas größer sogar, vielleicht noch leuchtender, zusammen mit den Schülern und Schülerinnen der 8c gemalt, allerdings noch ohne unbekannte Mitmalende. Aber vielleicht kommt das noch.

Gemeinsames Malen an großen Bildern ist ein herrliches Kommunikationsmedium. Unbekannte Gruppen können sich kennen lernen, zwanglos, sogar ohne Sprache. Das Bild ist die Sprache.

Andreas Wiehl, Kunstlehrer am ISGY

Tolle Spenden für den Ismaninger Tisch

Auch in diesem Schuljahr organisierte die SMV wieder die Spendenaktion für den Ismaninger Tisch.

Während der Adventszeit brachten viele Schülerinnen und Schüler des ISGY zahlreiche Lebensmittel, Kosmetik- und Hygieneartikel sowie weitere tolle Geschenke mit in die Schule und legten sie unter den wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum.

Kurz vor Weihnachten übergaben die drei Schülersprecherinnen Alina, Helene und Johanna mit den Verbindungslehrkräften Frau Braun und Frau Schiller sowie Herrn Martini den Leitern des Ismaninger Tischs die zahlreichen Spenden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern für die vielen Spenden.

Vielen Dank auch an die Gemeinde für den tollen Weihnachtsbaum.

 

Gymnasium Ismaning als »MINT-freundliche Schule« geehrt

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Am 03.12.2019 hat das Gymnasium Ismaning das Gütesiegel »MINT-freundliche Schule« erhalten. Damit wird das ISGY-Engagement im naturwissenschaftlichen Bereich für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen.

Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess an dem mehr als 50 ehrenamtliche Gutachter beteiligt sind. Nur 5% der Schulen Deutschlands dürfen sich bisher »MINT-freundliche Schule« nennen.

Das Gymnasium Ismaning hat als wirtschaftswissenschaftliches und sprachliches Gymnasium diese Ehrung im ersten Anlauf noch als junges Gymnasium erhalten. Ausschlaggebend waren dafür das vielfältige Engagement in klassenübergreifenden MINT-Projekten, die umfangreiche Begabtenförderung, die schülerzentrierte, Experiment basierte Ausbildung in überwiegend kleinen Lerngruppen, das Engagement mit ortsansässigen Firmen und nicht zuletzt die hervorragende Ausstattung der Schule im MINT-Bereich.

Damit ist ein weiterer Baustein bei der Profilbildung des Gymnasiums Ismaning gelegt. Zum Engagement in den Fremdsprachen einschließlich des rein neusprachlichen Zweigs, Spanisch als dritter Fremdsprache und einem Austausch mit Madrid und dem starken wirtschaftwissenschaftlichen Profil, bei dem alle Schülerinnen und Schüler ab diesem Schuljahr vom organisatorisch und inhaltlich professionell begleiteten Betriebspraktikum der 9. Jahrgangsstufe profitieren, gesellt sich die nun zertifizierte MINT-Initiative. Gleichzeitig nehmen die Schülerinnen und Schüler in hohem Maß mit Herzblut und Engagement das breit gefächerte Angebot aus dem künstlerischen, musischen und sportlichen Bereich wahr und sind sozial aktiv.

Das Bild zeigt neben den Vertretern der Initiative „MINT-freundliche Schule“ und des Kultusministeriums den Schulleiter des Gymnasiums Ismaning und die MINT-Beauftragte des ISGY, die den MINT-Bereich am Gymnasium Ismaning koordiniert, die Bewerbung angestoßen und die Zertifizierungsunterlagen zusammen getragen hat, Frau Dr. Bianca Haier.

Foto c Fabian Vogl
Von links nach rechts Markus Martini, Direktor Gymnasium Ismaning, Dr. Bianca Haier, Fachkoordinatorin Physik, Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender MINT Zukunft e.V.; Ministerialdirigent Adolf J. Präbst, Leiter Abt. V (Gymnasien), Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus; Dr. Christof Prechtl, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.; Judith Herrmann, MINT-Koordinatorin Bayern für „MINT Zukunft schaffen!“; Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Münchner Entwicklungszentrums; Markus Fleige, Technik begeistert e.V.; Dr. Sebastian Groß, The Mathworks GmbH; Roger Wolf, Christiani (Dr. Paul-Ing. Christiani GmbH & Co. KG).

Jugend-Forscht-Bundesgewinner besucht das ISGY

Ende September dieses Jahres feierte der „Jugend forscht/Schüler experimentieren“-Wahlkurs seine Inauguration. Am Donnerstag den 14. November 2019 war es dann so weit, den Eltern wurde vorgeführt, was unsere Jungforscherinnen und -forscher bereits alles können: Beispielsweise Schaltungen aufbauen, mit Geomag ein Kugellager realisieren oder einem MicroBit das Spiel „Schere, Stein, Papier“ beibringen. Aber auch über das Thema Arduino konnten alle an dem Abend mehr erfahren. Zudem gab es einen besonderen Überraschungsgast: Der amtierende Bundessieger für Physik, Nils Wagner, erzählte über sein Projekt und was er auf dem Weg dorthin erlebt hatte. Unsere Mädchen und Jungen hingen an seinen Lippen und auch die Eltern hatten sichtlich Spaß. Es war ein Lehrstück über das Leben, dass gerade Umwege, wiederholte Rückschläge gepaart mit besonderer Hartnäckigkeit und Anstrengung als Höchstleistung gewürdigt wurden. In einem kleinen Zeitrafferfilm von Herrn Wagner wurde deutlich, dass eine „Jugend forscht“-Wettbewerbsteilnahme eine selbstständige Arbeit der Jugendlichen ist. Vor allem aber übertrugen sich die große Begeisterung von Herrn Wagner für das Programm „Jugend forscht“ und dessen hervorragendes Alumni-Programm. Auch die Schulleitung überzeugte sich an diesem Abend vom Fortschritt ihrer Jungforscherinnen und -forscher: Frau Ernst, die den leider verhinderten Herrn Martini vertrat, war sichtlich stolz.

Energievision 2050 – eine Veranstaltung, die schmeckt

Klimawandel, Nachhaltigkeit, Biodiversität und Umweltschutz sind Themen, die für die Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Ismaning wiederkehrend im Schulalltag sind. Am 14.11.2019 konnten sie sich mit diesen Themen zusammen mit dem Biologen und Referenten Stefan Simonis im Rahmen der Veranstaltung „Energievision 2050 – Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ intensiv auseinandersetzen. Die Treibhausgasemission bis 2015 über 90 % zu senken ist für uns alle eine große Herausforderung. Auch Herr Bürgermeister Dr. Greulich stellte in diesem Zusammenhang viele Projekte in Raum Ismaning und im Landkreis vor, die stetig unterstützt werden. Anhand von Filmeinheiten der Multivision entstand eine rege Diskussion aus den Bereichen Alltag, Mobilität, Ernährung und Wohnen zwischen den Schülerinnen und Schülern und Herrn Simonis. Am Ende der Veranstaltung durften einige Schülerinnen und Schüler Mehlwürmer als Alternative zu Fleisch probieren und ihr Geschmacksstatement abgeben. Zudem wurde eine Übung durchgeführt, die eigenen Arme auf die nicht gewohnte Weise zu verschränken. Ein symbolischer Abschluss dafür, dass es einfache, wenn auch manchmal ungewohnte Wege gibt mit Freude am Erhalt unserer Welt beizutragen.