Wann ? 21. März – 19.00 Uhr
Wo? Aula der Waldorfschule Ismaning
Wann ? 21. März – 19.00 Uhr
Wo? Aula der Waldorfschule Ismaning
Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte seit Anfang des Schuljahres 23/24 ein Ziel vor Augen: Ein ISGY ohne Rassismus, stereotypische Vorurteilen und andere Arten von Diskriminierung. Diesem Wunsch hat sich die Gruppe mit vollem Einsatz gewidmet. Nach seminar-interner Vorbereitung wurden bereits mehrere erfolgreiche Projekte gestartet.
Eine anfängliche Informationskampagne mit Postern an Infoscreens der Schule sorgte für erste Aufmerksamkeit der Schulgemeinschaft. Am ISGY-Weihnachtsmarkt betrieb das Seminar einen Zuckerwatte-Stand mit Losverkauf, bei welchem es großen Andrang ab. All Dies diente der Vorbereitung der Schule auf die bevorstehende Wahl, bei der 70 % der Schulgemeinschaft dafür stimmen müssen, eine „Schule ohne Rassismus“ werden zu wollen.
Die Wahl wurde vom 19. – 21.02.2024 durchgeführt, wobei die Stimmen gleich im Anschluss ausgewertet wurden.
An der Wahl beteiligten sich 825 von den insgesamt 888 Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Davon wiederum stimmten 749 mit „Ja“ (rund 84 %).
Dem Antrag zur Aufnahme ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat die Bundeskoordination bereits zugestimmt. Nun gilt es einen Paten/eine Patin für das Projekt zu finden und die Titelverleihung am 27.06.2024 zu planen.
Am 28.2.2024 hielt Herr Haller einen spannenden Vortrag über das Universum und seine Geheimnisse. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Milchstraße irgendwann mit der Andromeda-Galaxie zusammenstoßen wird. Doch auch Schwarze Löcher, dunkle Materie, dunkle Energie, der Urknall und Aliens standen auf dem Programm. Ist das heutige Weltbild überhaupt richtig, wo die Menschen doch so lange auch mit dem geozentrischen Weltbild falsch lagen? Der 1,5-stündige Vortrag und die anschließende Fragenrunde vergingen sehr schnell. Vielen Dank für die Organisation und den tollen Vortrag! Maximilian (7a) und Maximilian (7d)
Um für die Bewerbung des Isgys als Klimaschule Ideen für Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen durch den Schulbetrieb zu sammeln, trafen sich am Freitag, den 8. März die frisch gewählten NachhaltigkeitsbotschafterInnen der Klassen zu einem Workshop in der Aula. Im Rahmen des Projekts Klimaschule bietet sich, wie die Schülersprecher zu Anfang betonten, für die SchülerInnen des Isgys angsichts der sonstigen Machtlosigkeit Einzelner gegen die Verursacher der Erderhitzung wenigstens im Kontext der Schule konkret etwas zu tun um die alltaglich durch den Schulbetrieb verursachten Emissionen zu verringern. Nach einer Vorstellung der Handlungsfelder der Klimaschule (Abfall, Digitalisierung, Einkauf, Ernährung, Mobilität, Strom, Wärme und CO2-Kompensation) machten sich alle as Brainstormen. Schließlich fanden sich neun Arbeitsgruppen zusammen, die nun Maßnahmen wie z.B. einen Kleiderflohmarkt, Stromsparen bei eletrischen Geräten, Reduktion der Essensreste in der Mensa und vieles mehr umsetzen wollen. Allerdings wurde auch klar, dass vor allem die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität – wie überall in der Gesellschaft – die hauptsächlichen Verursacher von Emissionen sind.
Am 22.02.24 machten sich unsere Siegerinnen und Sieger aus dem Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ gemeinsam mit einigen Lehrkräften und ausgewählten Jurorinnen und Juroren auf den Weg nach Markt Schwaben, wo in diesem Jahr am Franz-Marc-Gymnasium das Regionalfinale des Wettbewerbs stattfand. In zwei Qualifikationsrunden wurden hierbei die vier Punktbesten ermittelt, die schließlich im Finale antraten. Carla und Sonja (9b) debattierten hierbei mit anderen Schülerinnen und Schülern aus der Region Oberbayern-Ost im Sekundarstufe I-Wettbewerb die Fragen „Sollen Jugendliche dazu verpflichtet werden, sich bei der Feuerwehr zu engagieren?“ sowie „Sollen öffentliche Schwimmbäder eine flächendeckende Videoüberwachung einführen?“. In den Debatten anderer Teilnehmer jurierten Benedikt, Darius (9b) und Frau Leopold. Im Wettbewerb der Sekundarstufe II waren Helena und Jeff (11b) sowie Herr Dr. Burger Juroren. Als Debattanten traten Jeremias (11b) und Nina (11a) an. Hier ging es um die Themen „Sollen Stadt- und Gemeinderatssitzungen grundsätzlich online durchgeführt werden?“ und „Sollen die Städte unserer Region zu Schwammstädten umgebaut werden?“. Frau Sommermann und Frau Stühler konnten sich im Publikum davon überzeugen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer voller Elan dabei waren und sich spannende Duelle lieferten. Am Ende gelang es Carla sogar, aus einem Feld von 24 Teilnehmenden zu den besten Vier zu gehören, die ins Finale einzogen. Dort ging es um die Frage „Soll im Jugendvereinssport auf Leistungsbewertung verzichtet werden?“. Carla erzielte schließlich einen beachtlichen dritten Platz und darf als Ersatzkandidatin mit zum Landesfinale am 15.04.24 in der bayerischen Staatskanzlei fahren. Ein großes Lob an alle Beteiligten, die – auch wenn es ein sehr langer Tag war und wir erst am Abend wieder zurück in Ismaning waren – dennoch ihre gute Laune nicht verloren haben und engagiert über die gesehenen Debatten diskutiert haben! (St)
Am Donnerstagvormittag, 22.02.24 waren vier Schülerinnen des P-Seminars „Klimaschutzrezepte“ im Kochstudio der Food-Zeitschrift „Meine Familie und ich“ und durften zusammen mit dem bekannten TV-Koch Ali Güngörmüs kochen. Der Rest des Seminars war ab Mittag eingeladen, die gezauberten Gerichte zu probieren, einen Einblick in die Verlagsarbeit zu bekommen und dem Redaktionsteam Fragen zu stellen. Einige der klimafreundlichen und gesunden Rezepte, die vom P-Seminar kreiert worden sind, werden in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift erscheinen. Also ab Mai die Augen offen halten an der Supermarkt-Kasse!
Am 31. Januar besuchten die Klassen 11b und 11c das englischsprachige Theater „Kindertransport“ von Diane Samuels in der Pasinger Fabrik. Aufgeführt wurde das Stück vom Frankfurter English Theatre. Beruhend auf authentischen Berichten erzählt „Kindertransport“ die Geschichte der 9-jährigen Eva, die 1938 aufgrund der Juden-Verfolgungen durch das Nazi-Regime Deutschland verlassen muss. Sie wird von ihren Eltern im Rahmen der Kindertransporte nach Großbritannien geschickt, wo sie bei einer Pflegefamilie aufwächst. Die Flucht gelingt, doch hinterlässt sie tiefe lebenslange Traumata bei allen beteiligten Familienmitgliedern. Etwa 20.000 Kinder aus Deutschland und Österreich konnten durch die Kindertransporte zwischen 1938 und 1940 vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerettet werden.
Der Theaterbesuch in der Pasinger Fabrik war für die 11. Klassen und die Begleitlehrkräfte ein voller Gewinn, da das schwierige und wichtige Thema sehr gut aufbereitet wurde. Dadurch, dass die Zuschauer so nah an der Bühne saßen, wurden sie in das Geschehen hineingezogen. Es kamen keine Längen auf und das Verstehen der englischen Sprache war für die Schülerinnen und Schüler gut zu bewältigen. (Bm)
Am 8.02.2024 war die Journalistin und Expeditionsleiterin Birgit Lutz zu Gast am Isgy. Die Autorin des Buchs „Nachruf auf die Arktis“ präsentierte den 8. und 9. Klassen in zwei Vorträgen Eindrücke von ihren Reisen nach Spitzbergen, aus denen sich inzwischen eine Kooperation im Rahmen eines Citizen-Science-Projekt mit dem Alfred-Wegener-Institut Forschungsprojekts ergeben hat. Ausgehend von eindrucksvollen Bildern aus dem nicht mehr so ganz ewigen Eis erläuterte sie Hintergründe zur weltweiten Plastikproduktion und deren Gefahren für Mensch und Tier. Bis 2050 droht sich diese zu verdoppeln. Auch von den Auswirkungen der Klimakrise am Polarkreis konnte sie aus erster Hand berichten und zudem wertvolle Einblicke in die manipulativen Werbebotschaften und Aktivitäten zur Klimawandelleugnung z.B. des Heartland Institut und von EIKE, beides einflussreiche Lobbyorganisationen fossiler Konzerne, liefern.
Vom 24.-30.1., 31.1.-6.2. und 21.-27.2. fand für die 11. Klassen die erste Wissenschaftswoche statt. Dabei beschäftigten sich die 11c und die 11b mit dem Rahmenthema Zukunft, die 11a mit dem Thema Anthropologie. Aus der Perspektive unterschiedlicher Fächer arbeiteten die SchülerInnen eine Woche lang in kleinen Gruppen jeweils an Frage- und Problemstellungen zu einem von den Lehrkräften vorbereiteten Untersuchungsschwerpunkt und stellten ihre Ergebnisse am Ende der Woche der eigenen Klasse sowie jeweils einer 10. Klasse vor. Zum Thema Zukunft – Utopie, Dystopie, Realität ging es z.B. um mathematische Modelle für Prognosen, Wasserstoff, Utopien als Egweiser gesellschaftlicher Veränderung, Industrie 4.0, in Bezug auf die Anthropologie beschäftigten sich die SchülerInnen z.B. mit Feinstaub als Gesundheitsgefahr, Verhaltensökonomie, KI als Nachbau des menschlichen Gehirns, Gottebenbildlichkeit. Die Vielfalt der Perspektiven wurde in Vorträgen und Ausstellungen sowie in digitaler Form präsentiert. Die Wissenschaftswoche dient der Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten bei der Erstellung von W-Seminar-Arbeiten in der Profil- und Leistungsstufe in Klasse 12 und 13.
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