Nabo-Fahrt

Vom 25.-27.11. fuhren 14 der Nachhaltigkeitsbotschafter*innen des Isgy aus den Klassen 6 bis 12 in die Jugend siedlung Hochland in Königsdorf. Es galt sich der eigenen Rolle weiter bewusst zu werden und Kompetenzen für die Vermittlung von Wissen und Aktionen zu erproben, das eigene Wissen über die komplexen Wirkungszusammenhänge von Gesellschaft, Umwelt, Natur, Klima und Zukunft zu erweitern und die nächsten Aktionen in der Schule zu planen. So war Zeit zur Vorbereitung des Do-It-Yourself-Bastelstands auf dem Weihnachtsbasar und die Planung des Umwelttags für die 6. Klassen am 15. Januar.

 

2. Schulschachturnier

Mit wieder über 50 Anmeldungen war auch das 2. Schulschachturnier am Freitag, den 08.11.24, ein voller Erfolg. Professionell unterstützt mit Know-how und Material durch Wolfgang Meier (1. Vorstand) und Stefan Wagner (Jugendleiter) vom Schachclub Ismaning, spielten die Schülerinnen und Schüler unter Turnierbedingungen neun Partien in der Aula des Gymnasiums (Schweizer System, 10 min). Die Schachpokale konnten verteilt werden an:

1. Platz: Mark (9. Klasse)
2. Platz: Matthias (9. Klasse)
3. Platz: Elez (10. Klasse)
Oberstufenpokal: Alexis (11. Klasse)
Mittelstufenpokal: Jan (9. Klasse)
Unterstufenpokal: Maksim (5. Klasse)

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum erfolgreichen Turnier und bedanken uns vielmals beim Schachverein Ismaning, die neben den Schachpokalen auch 60 Adventskalender gestiftet haben.

Korbinian Haller

Bilingualer Geschichtsunterricht

Geschichtsunterricht auf Englisch? Am Isgy geht’s!

Der bilinguale Geschichtsunterricht kann für die 9. und 10. Klasse freiwillig gewählt werden. Dieser Zweig ist beliebt. Etwa die Hälfte der Jugendlichen melden sich jedes Jahr für den bilingualen Geschichtszweig an und können so einen neuen, internationaleren Blick auf die deutsche Geschichte werfen; und ganz nebenbei ihr Englisch üben – sogar ganz ohne Notendruck für Fremdsprachenkenntnisse.

Die Wahl für den bilingualen Geschichtszweig findet im Februar des Vorjahres statt. Jede 8. Klasse wird dahingehend genauer von unserem Bili-Team aufgeklärt und alle 8. und 9. erhalten rechtzeitig detaillierte Informationsschreiben. Die Wahl können Jugendliche nach einem Jahr neu treffen. In unserem Bili-Team sind Frau Nowak, Herr Rebay und Frau Schmidt. Freut euch auf abwechslungsreichen Geschichtsunterricht.

Bilingualer Geschichtsunterricht (9./10.)

Geschichtsunterricht auf Englisch? Am Isgy geht’s!

Seit diesem Jahr bietet das Isgy freiwilligen bilingualen Geschichtsunterricht für die 9. und 10. Klassen an. Dieser Zweig ist beliebt. Über die Hälfte der Jugendlichen haben sich dieses Jahr für den bilingualen Geschichtszweig entschieden und können so einen neuen, internationaleren Blick auf die deutsche Geschichte werfen; und ganz nebenbei ihr Englisch üben – sogar ganz ohne Notendruck für Fremdsprachenkenntnisse.

Die Wahl für den bilingualen Geschichtszweig findet im Februar des Vorjahres statt. Jede 8. Klasse wird dahingehend genauer von unserem Bili-Team aufgeklärt und alle 8. und 9. erhalten rechtzeitig detaillierte Informationsschreiben. In unserem Bili-Team sind Frau Knorr, Frau Nowak, Herr Rebay und Frau Schmidt. Freut euch auf abwechslungsreichen Geschichtsunterricht.

Sommerfest 2024

Buntes Treiben in drei Pausenhöfen. Zwei Tage vor den Sommerferien traf sich die Schulfamilie zum traditionellen Sommerfest. Neben Elternbeirat und SMV sorgten auch die die Klassen für reichlich Speis und Trank oder hatten Spiele vorbereitet. Daneben Auftritte von Zrikuskünsten, Tanz-AG, Lehrerband. Schüler*innen, Lehrkräfte, Ehemalige und Eltern verbrachten einen entspannten Nachmittag.

Können Tiere lügen ?

„Klar können Tiere lügen!“ – „Sie stellen sich dabei nur so doof an, dass man es sofort merkt.“ Lügen ist eine der alleemenschlichsten Eigenschaften: Übertreiben, Höflichkeitslüge, Verschweigen, Selbstdarstellung, Lebenslüge, Halbwahrheit, Verleumdung. Ein Tiger mit Starallüren, eine tablettensüchtiger Affe, eine aufgeregte Gans, eine fauler Panda, ein schlauer Fuchs, ein ordnungsliebender Hund und zwei gleichzeitig redende Schafe sitzen in einer Animal-Lounge im Flughafen fest, weil seit Tagen keine Flüge gehen. Wie sich herausstellt, droht das Dach des Flughafens einzustürzen – nur hat man bei der Evakuierung wohl die Tiere vergessen. Natürlich kommen in der Enge und Krisensituation Wahrheiten ans Licht, es werden aber auch Freundschaften geformt. Schließlich können sich die Tiere retten, indem sie zusammenhalten. Die Darsteller*innen der 5. und 6. Klasse präsentierten das Stück „Füchse lügen nicht“ von Ulrich Hub am 14. und 15 Mai mit viel Spielfreude und tollen Darbietungen. Nahezu immer waren alle acht Tiere gleichzeitig auf der Bühne, was hohe Konzentration, dauernde Präsenz und gut eingespielte Teams, die einander vertrauen und helfen, voraussetzt. An beiden Abenden erlebten die Zuschauer eine großartige Darbietung. – „Ehrenwort!“

Gymnasium Ismaning: Sonderpreis „Besonders pfiffige Konstruktion“ beim Landeswettbewerb Jugend forscht: Schüler*innen Experimentieren für Stefanos, Luisa und Greta

Wie kreativ sind Kinder und Jugendliche, wie hartnäckig, wie zielorientiert, wie fleißig? Ob Karton aus Kleintierkot hergestellt wird, Feststoff-Raketen aus Papier-Plakatköchern oder ein Modell von einem Zukunftshaus gebaut wird – Kinder und Jugendliche sind scheinbar zu allem fähig!

Bereits ein drittes Projekt vom Gymnasium Ismaning (neben vielen weiteren Preisen über die Jahre an alle möglichen Projektgruppen) errang einen der begehrten Regionalsiege und stand nun am 26/27.04.2024 im Landeswettbewerb bei Schüler*innen Experimentieren, das ist die Sparte für unter 14 Jährige von Jugend forscht. Die Befragung durch die Juroren war intensiv bereits am Regional-Wettbewerb am Münchener Flughafen und wurde noch intensiver in Regensburg, denn das erste Kriterium für eine Preisvergabe ist Eigenleistung der Schüler*innen.

Nicht nur wurden Linien-, Ultraschall-Sensoren und Motoren, über einen eigens umgesetzten Algorithmus angesteuert, zwei Gehäuse in Blender erstellt, Prototypen gebaut, Videos gedreht, geschnitten, auch ein Modell für die Umgebung gebaut. Nein alles wurde auch genau in Berichten und auf kleinen Postern dargestellt. Sie fragen sich nun, um was es eigentlich geht. Etwas, was eventuell auch für Sie mal nützlich sein könnte?

Putzen sie gerne oder vollziehen der Ordentlichkeit wegen im eigenen Hause einen Frühjahrsputz? Egal, welcher Meinung sie sind, ist ihnen bei ihrer Reinigung schon einmal aufgefallen, dass der Dreck, der in den Bodenfugen ist, nahezu immer auch in diesen bleibt? Wir, Stefanos Koufogazos Loukianov, Luisa Heumann und Greta Venus haben für den normalerweise so anstrengenden Hausputz einen Roboter für das mühsame Fugenreinigen entwickelt, gebaut und programmiert. Bei herkömmlichen Säuberungsgeräten ist zwar die Reinigung an den geraden Flächen sehr einfach, allerdings liegt das Problem meistens darin, dass sich das beim Wischen oder anderen Reinigungsvorgängen genutzte Wasser in den Fugen ablagert. Die Fugen, mit dem sich darin abgelagertem Wasser, bekommen dann jedoch häufig nicht genug Pflege ab. Der Fugenreiniger soll die Fugen mit einem Liniensensor scannen, die Fugen systematisch nach einem Algorithmus nachfahren und diese dabei reinigen. Diesem Problem hatten wir uns mit drei verschiedenen, immer weiter verbesserten Prototypen angenähert.

Es war toll zu sehen, welchen Einsatz die betreuenden Lehrkräfte auch zeigen, die mit ihren Teilnehmer*innen den ganzen Freitag und Samstag am Wettbewerb in Regensburg mitten in der Abiturzeit verbrachten und sogar noch eine dreistündige Fortbildung besuchten.  Nicht zu sprechen vom Rede und Antwort stehen in jeder Pause und On-line Support über teams, oft bis tief in die Nacht. HA & Simon Sang

Tag der offenen Tür 2024

Ein volles Haus war es. Das Isgy stellte sich am 11.4.2024 der Öffentlichkeit und insbesondere den neuen Fünftklässler*innen und ihren Eltern vor: Auftritt des Chors, Kostprobe aus dem Theater. Führungen durch das Schulhaus von den Tutoren, Vorstellung der Klimaschule durch die Nachhaltigkeitsbotschafter*innen, Essens- und Getränkeverkauf der SMV, Kuchenbüffet des Elternbeirats, Infostand der Nachmittagsbetreuung, Schulgarten, Schulimkerei – und überall Gelegenheit zu Fragen, zum Austausch und zum Gespräch. Alle Fächer präsentierten Ergebnisse aus dem Unterricht und darüber hinaus und boten Mitmachspiele an. Das Isgy präsentierte sich als lebendige Schulgemeinschaft.

Dare to Dream

Wage zu träumen – unter diesem Motto präsentierten Chöre, Vokalensemble, Orchester und Bigband am 21.3.2024 in der Aua der Waldorfschule ein fulminantes Frühjahrskonzert mit zahlreichen Songs und Musikstücken, eingebettet in die Geschichte von Justus, der von einer Karriere als Greatest Showman träumt. Die musikalischen Darbietungen überzeugten durch hohe Qualität, professionelle Präsentationen und große Begeisterung aller Beteiligten. Das Publikum honorierte den gelungenen Abend mit riesigem Beifall.

Adolf Frankl – Visionen aus dem Inferno

„Es war schön, die Bilder zu sehen.“
(Schülerin, 9. Klasse)
„Im Ernst?“

Am Freitag zeigten wir in einer kleinen Ausstellung vor interessierten Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen die Bilder des Künstlers und Holocaust-Überlebenden Adolf Frankl: „Visionen aus dem Inferno.“ Die dargestellten Inhalte gaben Einblicke in grausame Verfolgung, Gewalt und Tod. Wieso fiel hier das Wort „Schön“? Der Künstler Adolf Frankl, geboren 1903 in Bratislava, 1944 nach Auschwitz deportiert, gab seinen schlimmen Erinnerungen in Gemälden, Zeichnungen und Grafiken bildliche Gestalt. Seine Bilder waren vor acht Jahren hier in München – und früher in vielen anderen Städten der Welt zu sehen.

Sein 1947 geborener Sohn Jan Frankl erzählte 2019 vor Schülern des ISGY von seinen „Erlebnissen mit Papa“, diesmal konnte er die Ausstellung nur von Ferne begleiten. Wie ein Magnet lösten die Bilder Fragen aus: Wie kann man „so etwas“ darstellen? Was bewirkt das Darstellen? Was unterscheidet ein zum Ausdruck gekommenes Trauma von einem im Unbewussten wühlendes Trauma? Was erreicht der Maler bei sich? Beim Publikum? Was ist unmittelbares Schreien im Bild, was das distanziert eingesetzte, künstlerische Mittel? Unterscheiden sich diese beiden Sichtweisen?

Alle diese Fragen wurden gestellt, man tastete sich an sie heran und vermutete Antworten beziehungsweise verblieb beim Fragen. Das Wort Resilienz kam ins Spiel, die Kraft, Hürden zu meistern, anstatt vor ihnen zurückzuweichen. Biografische Details des Malers wurden erwähnt und mitgeteilt. Jan Frankl, der 1947 geborene Sohn des Malers Adolf Frankl erzählte mir von seinen Begegnungen, seinem gemeinsamen Leben mit dem Vater. (Ich konnte das hier den Schülern weitergeben.) Er erinnerte sich an seine Besessenheit im Malen, an sein 7 qm kleines Atelier, das sich hinter einer verborgenen Tür versteckte. An seine schlaflos durchwachten Nächte, an seine Albträume und seinen vielen Zigaretten. Er erzählte von seiner Familie, von seinen mageren Bildverkäufen und seinen Gängen ins berühmte Kaffeehaus Havelka von Wien.

Adolf Frankl malte. Er hatte nach seinem dreimonatigen Zwangsaufenthalt in Ausschwitz und seinem geradezu wunderbar erstrittenen Überleben das zweite Wunder erlebt, seine ganze Familie unversehrt wiederzufinden. Der Vater war trotz der erlittenen Grausamkeiten liebenswürdig. Immer wieder gelang es ihm zu leben, unterstützt von seiner Frau, die den Familienunterhalt bestritt. Er hatte Humor. Beim Erkunden der Bilder konnten wir Geheimnisse ihres schöpferischen Entstehens erahnen, die Einsicht in die vitale, kreative Selbstbehauptung dieses Malers inmitten des Sturms der erlittenen, fürchterlichen Grausamkeiten…

Nicht die in den Bildern dargestellten Grausamkeiten waren schön, wirklich nicht!, aber unser gemeinsames Ansehen, unser Entdecken der schlimmen, aber eben auch schöpferisch-kreativen Hintergründe. Das war unser Arbeiten, ermöglicht durch die Bilder von Adolf Frankl – und diese Arbeit war schön. Siehe auch: https://adolf-frankl.com/start/

„Mit meinen Werken habe ich allen Völkern dieser Welt ein Mahnmal gesetzt.
Es soll niemandem, egal welcher Religion, Rasse oder politischen Anschauung,
dieses – oder Ähnliches – widerfahren!‟
Adolf Frankl (Künstler und Holocaust-Überlebender)

Wi Bg